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TEHERAN - Das iranische Parlament hat sich für ein Verbot der Einfuhr westlicher Corona-Impfstoffe ausgesprochen und dabei explizit den US-Pharmakonzern Pfizer genannt.

11.01.2021 - 10:44:29

Iran: Parlament für Verbot der Einfuhr westlicher Impfstoffe. "Da es in einigen Fällen nach der Injektion der Impfstoffe, unter anderem von Pfizer, zu akuten Nebenwirkungen und gar Todesfällen gekommen ist, sollte die Regierung die Einfuhr von westlichen Impfstoffen verbieten", heißt es in dem Appell von 200 der 290 Abgeordneten laut der Nachrichtenagentur Isna. Das Verbot sollte für Impfstoffe aus den USA, Großbritannien und Frankreich gelten.

Der Appell entspricht der Forderung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei. Der hatte vergangene Woche die Einfuhr von Impfstoffen aus diesen drei Ländern verboten, da ihre Wirksamkeit nicht bewiesen sei und der Iran kein Testlabor für unsichere Impfstoffe werden dürfe. Seitdem gibt es im Iran darüber hitzige Diskussionen, weil das Verbot wegen der über 40-jährigen politischen Feindschaft zwischen dem Iran und den USA auch aus politisch motiviert angesehen wird.

Die Hardliner im Parlament unterstützen das Verbot und behaupten, dass die amerikanischen Impfstoffe zu Krebserkrankungen, Unfruchtbarkeit und Impotenz führen würden. Die Rede ist auch von implantierten GPS-Chips, um die Iraner zu Robotern des Westens zu programmieren. Die Regierung von Präsident Hassan Ruhani distanziert sich von diesen Aussagen, teilt jedoch Bedenken gegen die Impfstoffe.

Kritiker halten dagegen die westlichen Impfstoffe für sicherer als die aus China, Russland und Kuba, mit denen die Regierung - auch aus politischen Erwägungen - keine Probleme hat. "Die Einfuhr von Impfstoffen ist für die Menschen im Land lebenswichtig und daher sollten die Entscheidungen lediglich auf wissenschaftlicher Basis getroffen und nicht politisiert werden", warnte die iranische Ärztekammer in einem Schreiben an Ruhani. Seit dem Beginn der Pandemie Ende Februar 2020 gab es in dem Land mit etwa so viel Einwohnern wie Deutschland mehr als 56 000 Tote und fast 1,3 Millionen Corona-Infektionen.

@ dpa.de

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