Spanien, Griechenland

TALLINN - Die Euro-Finanzminister haben sich besorgt über die Verurteilung des ehemaligen Chefs des griechischen Statistikamts (Elstat), Andreas Georgiou, gezeigt.

15.09.2017 - 15:56:24

Eurogruppe wegen Prozess gegen griechischen Chef-Statistiker besorgt. Die Unabhängigkeit der griechischen Statistikbehörde sowie der Justiz müsse gewahrt bleiben, sagte der niederländische Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem nach einem Treffen mit seinen Euro-Amtskollegen. "Weder wir, noch griechische Politiker sollten sich da einmischen", sagte er.

Ein Athener Gericht verurteilte Georgiou jüngst zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung. Georgiou hatte 2010 eine unerwartet hohe griechische Neuverschuldung von mehr als 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an die EU-Statistikbehörde Eurostat gemeldet. Die Regierung in Athen bat daraufhin um internationale Unterstützung. In den folgenden Jahren wurden Griechenland strikte Sparprogramme im Gegenzug für internationale Kredite auferlegt. Das jüngste Rettungspaket hat einen Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro.

Das Gericht befand, dass Georgiou die Daten nicht ohne Zustimmung des Elstat-Vorstandes hätte weitergeben dürfen. Die Rechtsanwälte des ehemaligen Amtschefs kündigten Berufung vor allen griechischen und europäischen höheren Gerichten an.

Georgiou war von 2010 bis 2015 Statistik-Chef in Athen. In der Vergangenheit hatten auch Politiker des regierenden Linksbündnisses von Alexis Tsipras Zweifel an Zahlen zum griechischen Defizit zwischen 2010 und 2015 geäußert. Die EU-Kommission hatte wiederholt erklärt, die Daten zur griechischen Schuldenkrise seien verlässlich.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU-Kommissar: Klimaschutz per Finanzmarktregulierung. Wenn die EU die Pariser Klimaziele erreichen wolle, müssten 180 Milliarden Euro jährlich zusätzlich klimafreundlich investiert werden, "und das liegt weit jenseits der Möglichkeiten der öffentlichen Hand", sagte der für die Finanzmarktregulierung zuständige Vizepräsident Valdis Dombrovskis der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). BRÜSSEL - Die EU-Kommission plant zusätzliche Regulierungen für den Finanzsektor, um damit "grüne" Investitionen zu fördern. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 07:13) weiterlesen...

EU-Kommission will Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien und Albanien. Die Kommission werde den Mitgliedstaaten "höchstwahrscheinlich bis zum Sommer" empfehlen, die Beitrittsverhandlungen mit den beiden Ländern aufzunehmen, sagte der zuständige EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn der "Welt" (Donnerstag). Die Menschen in diesen Ländern hätten eine konkrete europäische Perspektive verdient. "Wir glauben, dass beide Länder in der Vergangenheit wichtige Reformen durchgeführt haben, und sich damit für diesen Schritt qualifiziert haben." So habe etwa Albanien "im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eine Menge getan", sagte Hahn. BERLIN - Die Europäische Kommission ist für eine baldige Erweiterung der EU um die Westbalkanstaaten Albanien und Mazedonien. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 06:06) weiterlesen...

EU-Wettbewerbskommissarin: Autobranche nicht krimineller als andere. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte die Dänin, "wenn es nur sehr wenige Anbieter in einem Sektor gibt, besteht die Verlockung, sich den Markt aufzuteilen". Man handele nach dem Motto "Du nimmst den Osten, ich den Westen". Aber die "Häufung liegt nicht spezifisch an den Branchen Technologie und Automobil, sondern an der Struktur und der Art ihrer Produkte". OSNABRÜCK - Trotz neuer Fälle illegaler Absprachen in der Automobilindustrie hält EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Branche nicht per se für krimineller als andere. (Boerse, 22.02.2018 - 06:03) weiterlesen...

Großbritannien hofft auf längere Brexit-Übergangsphase. Das geht aus einem Dokument hervor, das am Mittwoch vom Brexit-Ministerium in London veröffentlicht wurde. LONDON/BRÜSSEL - Die britische Regierung hofft auf eine Verlängerung der Übergangsphase nach dem Brexit. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 19:31) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Kurse machen im späten Handel Boden gut. Zwar gab der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Aktien der Eurozone um 0,14 Prozent auf 3430,16 Punkte leicht nach; die Börsen in Paris und London schlossen jedoch mit Gewinnen. Erst im Laufe des Nachmittags und angesichts steigender Kurse an den US-Börsen konnten sich Europas Aktien von anfänglichen Kursverlusten erholen. PARIS/LONDON - Dank des Rückenwindes von der Wall Street haben Europas Aktienmärkte zur Wochenmitte größere Kursverluste vermieden. (Boerse, 21.02.2018 - 18:25) weiterlesen...

POLITIK/ROUNDUP: Neuer EU-Finanzrahmen wohl erst nach der Europawahl 2019. EU-Ratspräsident Donald Tusk mahnte zwar am Mittwoch zur Eile bei den Verhandlungen und hofft auf erste Richtungssignale beim EU-Sondergipfel am Freitag. Doch hält auch Tusk eine Einigung vor der Europawahl im Mai 2019 für unrealistisch, wie ein hoher EU-Beamter sagte. BRÜSSEL - Der erbitterte Grundsatzstreit über die künftigen Aufgaben und Finanzen der Europäischen Union wird sich wohl noch weit mehr als ein Jahr hinziehen. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 18:25) weiterlesen...