Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

TAIPEH / PEKING - Eine Videokonferenz zwischen der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Kelly Craft, und Taiwans Präsidentin Tsai Yin-wen hat in China für Verstimmung gesorgt.

14.01.2021 - 10:43:28

UN-Botschafterin spricht mit Taiwans Präsidentin - Peking verärgert. "China lehnt jede Form von offiziellen Kontakten zwischen den USA und Taiwan ab", sagte Außenamtssprecher Zhao Lijian am Donnerstag in Peking. Craft mische sich damit in innere Angelegenheiten ein.

Nach der kurzfristigen Absage eines geplanten Taiwan-Besuchs hatte Craft per Video mit Präsidentin Tsai gesprochen. Eigentlich sollte das Gespräch am Donnerstag persönlich stattfinden. "Ich habe gegenüber Präsidentin Tsai klargemacht, dass die USA hinter Taiwan stehen", schrieb Craft auf Twitter. Das Land sei in vielen Feldern "ein Vorbild für die Welt", auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Leider könne Taiwan wegen der Blockade Pekings seine Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht in UN-Foren wie der Weltgesundheitsversammlung (WHA) teilen. Craft betonte: "Wenn die Pandemie uns etwas gelehrt hat, dann dass mehr Information, mehr Transparenz Teil der Antwort ist."

Der Besuch der UN-Botschafterin war für diese Woche geplant, wurde aber im Zuge des Machttransfers in Washington abgesagt. Es wäre die erste Visite dieser Art seit 1968 gewesen. Chinas Regierung hatte im Vorfeld bereits heftig protestiert. Die kommunistische Führung sieht das heute demokratische Taiwan als Teil der Volksrepublik an.

Wie sich der künftige US-Präsident Joe Biden im Umgang mit Taiwan verhalten wird, muss sich zeigen. Er scheint eine grundsätzliche Änderung der Politik nicht zu befürworten, will aber ebenfalls einen harten Kurs gegenüber Peking fahren. Beobachter waren sich unschlüssig, ob er die offiziellen Kontakte wieder einstellen wird.

Der Streit um den Status Taiwans geht auf den Bürgerkrieg in China zurück, als die Truppen der nationalchinesischen Kuomintang nach ihrer Niederlage gegen die Kommunisten unter Mao Tsetung nach Taiwan flüchteten. In Peking wurde 1949 die kommunistische Volksrepublik gegründet, während Taiwan als "Republik China" regiert wurde. Taiwan musste 1971 die Vereinten Nationen auf Druck Pekings verlassen und darf bis heute auch UN-Organisationen nicht angehören.

Mit ihrer Ein-China-Doktrin lehnt die kommunistische Führung offizielle Beziehungen ihrer diplomatischen Partner zu Taipeh entschieden ab. Die USA und Taiwan unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Auch Deutschland unterhält in Taipeh nur eine inoffizielle Vertretung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Söder kritisiert Aiwangers Forderung nach Öffnung von Hotels. Ohne seinen Namen zu nennen, griff der CSU-Chef die Forderung seines Wirtschaftsministers in seiner Rede auf dem digitalen CSU-Neujahrsempfang direkt auf und machte deutlich, dass für ihn die Debatte zur Unzeit komme. Die aktuellen Corona-Maßnahmen würden zunächst bist Mitte Februar gelten, was danach komme bleibe abzuwarten. Leider gebe es immer wieder Politiker, die gerne erklärten, "wann ganz sicher was geöffnet wird". MÜNCHEN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) für dessen Forderung nach einer Öffnung von Skiliften und Hotels ab Februar kritisiert. (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:27) weiterlesen...

Belgien verbietet nicht notwendige Reisen bis März. BRÜSSEL - Im Kampf gegen die Mutationen des Coronavirus verbietet Belgien nicht zwingend notwendige Reisen. Dies gelte von kommendem Mittwoch bis zum 1. März, sagte Premierminister Alexander De Croo am Freitag nach Regierungsberatungen. In diesem Zeitraum sind Urlaubsreisen und Ausflüge verboten. Warenverkehr und Grenzpendler sollen nicht eingeschränkt werden, zudem soll es weitere Ausnahmen geben. "Wir bauen keine Mauer um unser Land", sagte De Croo. Nach monatelanger Zwangspause gibt es für Friseure zumindest wieder eine Perspektive. Belgien verbietet nicht notwendige Reisen bis März (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:11) weiterlesen...

Mehr als 50 000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn. BERLIN - In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50 000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 50 642. Vor genau einer Woche waren 1113 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Mehr als 50 000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:10) weiterlesen...

Baltenstaaten für vorzeitige Verteilung von AstraZeneca-Impfstoff. Die Ministerpräsidenten der drei Baltenstaaten appellierten am Freitag an die EU-Institutionen, die Auslieferung des Vakzins noch vor dessen offizieller Zulassung unverzüglich zu genehmigen und sicherzustellen. Sie folgen damit nach eigenen Angaben dem Aufruf von Österreich, Tschechien, Dänemark und Griechenland. TALLINN/RIGA/VILNIUS - Estland, Lettland und Litauen haben sich der Forderung von vier weiteren EU-Ländern nach einer vorzeitigen Verteilung des Corona-Impfstoffs des Herstellers AstraZeneca in der EU angeschlossen. (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:08) weiterlesen...

Söder appelliert an andere Parteien: Kein Wahlkampf in Corona-Krise. Er spüre, dass bereits jetzt einige Parteien versuchten, sich in Stellung zu bringen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Freitagabend in seiner Rede auf dem digitalen Neujahrsempfang der CSU in München. Wahlkampf sei ja in Ordnung, "aber bitte nicht in jetzigen Zeiten. MÜNCHEN - Während der Corona-Krise sollen die Parteien nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder bewusst auf Wahlkampf verzichten. (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:08) weiterlesen...

Polen hilft der Slowakei bei Corona-Massentests. Der slowakische Ministerpräsident Igor Matovic und Innenminister Roman Mikulec holten am Freitag persönlich die ersten 65 polnischen Gesundheitsmitarbeiter am Flughafen Bratislava ab. Insgesamt sollen nach Angaben des populistisch-konservativen Regierungschefs 211 polnische Fachkräfte zum Einsatz kommen. Bei der Begrüßung dankte Matovic der polnischen Regierung für ihre "brüderliche Hilfe" und "Geste der Solidarität". BRATISLAVA - Medizinisches Personal aus Polen hilft der Slowakei bei ihren umstrittenen Corona-Massentests. (Wirtschaft, 22.01.2021 - 20:08) weiterlesen...