Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

SYDNEY - Die um ihr Überleben kämpfende australische Nachrichtenagentur AAP erhält Staatshilfen in Höhe von fünf Millionen australischen Dollar (drei Millionen Euro).

18.09.2020 - 10:35:30

Angeschlagene australische Agentur AAP bekommt Staatshilfe. Die seit 85 Jahren bestehende Australian Associated Press sei "entscheidend für die Medienvielfalt" in Down Under, teilte Kommunikationsminister Paul Fletcher am Freitag zur Begründung mit. "Journalismus im öffentlichen Interesse ist heute wichtiger denn je.

AAP war vor einigen Wochen von einem Investorenkonsortium übernommen worden, nachdem im März zunächst die Einstellung des Betriebs zu Ende Juni bekanntgegeben worden war. Die Zahl der Mitarbeiter wurde in der Folge auf 85 halbiert. Bis zum Besitzerwechsel gehörte die AAP den Medienunternehmen Nine und News Corp Australia. Die Agentur, die neben journalistischen Texten auch Bilder und Videos anbietet, wurde 1935 vom Verleger Keith Murdoch gegründet, dem Vater von Medienunternehmer Rupert Murdoch.

Der AAP-Vorsitzende Jonty Low und die Geschäftsführerin Emma Cowdroy begrüßten "die großzügige Ankündigung der Regierung". Sie sei eine "Bestätigung der Rolle, die AAP bei der Bereitstellung eines Schlüsselstücks der demokratischen Infrastruktur Australiens spielt", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Zuletzt war der Druck auf Premierminister Scott Morrison gewachsen, der Agentur zu helfen. Vor der Ankündigung hatten drei Senatoren einen gemeinsamen Brief an Morrison geschrieben und die Regierung aufgefordert, dringend eine Entscheidung zu treffen. Sonst könnte die Agentur "für immer verloren sein". AAP hatte sich bereits im Juli um den Fünf-Millionen-Dollar-Fonds für "Public Interest News Gathering" - also das Sammeln und Aufbereiten von Nachrichten von öffentlichem Interesse - beworben.

Erst kürzlich hatte AAP eine Spenden-Kampagne im Internet gestartet. Das Crowdfunding-Ziel unter dem Hashtag #aapneedsyou (AAP braucht Dich) wurde auf 500 000 australische Dollar (308 000 Euro) angesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Dritte Runde der Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst. Vergangene Woche hatte die Arbeitgeberseite ein Angebot auf den Tisch gelegt. Die rund 2,5 Millionen Beschäftigten sollen demnach insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen bekommen sowie eine Corona-Sonderzahlung von 300 Euro für alle Beschäftigten. BERLIN - Arbeitgeber und Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen kommen am Donnerstag (8.45 Uhr) zu ihrer dritten Tarifverhandlungsrunde in Potsdam zusammen. (Boerse, 22.10.2020 - 05:49) weiterlesen...

Neue Gespräche im EU-Haushaltsstreit enden ohne greifbares Ergebnis. Die für die Regierungen verhandelnde deutsche EU-Ratspräsidentschaft teilte am Mittwochabend mit, keine Seite habe sich substanziell von ihren Positionen wegbewegt. Immerhin gebe es aber die Bereitschaft, nach alternativen Lösungen für die bestehenden Streitpunkte zu suchen. Die Chefunterhändler wollten sich nun am kommenden Montag unter sich treffen, hieß es. Am Mittwoch solle es dann wieder eine Verhandlungsrunde im Vollformat geben. BRÜSSEL - Im Streit über die künftige Ausstattung des EU-Haushalts ist auch nach der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen dem Europäischen Parlament und den Regierungen der Mitgliedstaaten keine Einigung in Sicht. (Wirtschaft, 21.10.2020 - 22:09) weiterlesen...

Klage gegen Wirtschaftsprüfer EY auf 195 Millionen Euro Schadenersatz. Eine Spezialkammer für Steuerberater- und Wirtschaftsprüfer-Haftung des Landgerichts Stuttgart verhandelte den Fall am Mittwoch, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zunächst habe der Insolvenzverwalter in der Klage aus dem Dezember 2019 die Schadensersatzforderung noch auf 95 Millionen Euro beziffert. STUTTGART - Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen "Cum-Ex"-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. (Boerse, 21.10.2020 - 15:12) weiterlesen...

Weil warnt vor höheren Beiträgen für gesetzliche Krankenkassen. Zu erwarten seien "knackige Beitragserhöhungen" im kommenden Jahr, sagte der SPD-Politiker dem "Tagesspiegel" (Mittwoch). "Jetzt kommt ein richtiger Griff in die Kassen, das hält das System nicht aus." Er lehnte Pläne der Bundesregierung ab, die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen von acht Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Kosten heranzuziehen. HANNOVER - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat angesichts wachsender Ausgaben für Corona-Tests vor Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. (Wirtschaft, 21.10.2020 - 09:45) weiterlesen...

Großbritannien: Öffentliche Schuldenquote auf höchstem Stand seit 1960. Die öffentliche Schuldenquote habe Ende September 103,5 Prozent betragen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Das sei der höchste Stand seit dem Jahr 1960. Die Schuldenquote gibt das Verhältnis von Schuldenstand zur Wirtschaftsleistung (BIP) an. Der Schuldenstand betrug Ende September rund 2,06 Billionen Pfund. LONDON - Die staatliche Verschuldung Großbritanniens hat infolge der Corona-Krise den höchsten Stand seit 60 Jahren erreicht. (Wirtschaft, 21.10.2020 - 08:36) weiterlesen...

Kreise: Erste Corona-Anleihe der EU zieht riesige Nachfrage auf sich. Während eines Verkaufs zweier Anleihen im Gesamtwert von 17 Milliarden Euro seien insgesamt Gebote über 233 Milliarden Euro eingegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Verweis auf informierte Personen. Die Nachfrage war damit fast 14-mal so hoch wie das Emissionsvolumen, was ein außergewöhnlich hoher Wert ist. FRANKFURT - Die erste Kreditaufnahme der Europäischen Union zur Bewältigung der Corona-Krise hat offenbar eine riesige Nachfrage auf sich gezogen. (Wirtschaft, 20.10.2020 - 16:16) weiterlesen...