Vermischtes, SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von 14.12.17 bis 23.01.18

12.12.2017 - 16:56:24

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von 14.12.17 bis 23.01.18. Baden-Baden - Donnerstag, 14. Dezember 2017 (Woche 50)/12.12.2017 22.45 Kunscht! Kultur im Südwesten Moderation: Denis Scheck "Die Wirtschaftswunderfrau" - Katharina Wackernagel spielt Aenne Burda, und "Kunscht!" war bei den Dreharbeiten. "Endlich Schnee"- eine Ausstellung in Bad Mergentheim entführt ...

Baden-Baden - Donnerstag, 14. Dezember 2017 (Woche 50)/12.12.2017

22.45 Kunscht! Kultur im Südwesten Moderation: Denis Scheck

"Die Wirtschaftswunderfrau" - Katharina Wackernagel spielt Aenne Burda, und "Kunscht!" war bei den Dreharbeiten.

"Endlich Schnee"- eine Ausstellung in Bad Mergentheim entführt in vergangene Winterwelten.

Kuriosum in Mannheim - warum der Bundespräsident eine Kunsthalle fast ohne Kunst eröffnet.

Alle Jahre wieder - warum die Theater um Weihnachten herum gerne Märchen zeigen.

Streifen und Ziegelsteine - wie Daniel Buren und Bettina Pousttchi gemeinsam die Kunsthalle Mainz gestalten.

Freitag, 15. Dezember 2017 (Woche 50)/12.12.2017

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Die bucklige Verwandtschaft - alle Jahre wieder?

Es liegt was in der Luft, plötzlich schleicht es sich wieder ganz leise an und kriecht hinauf bis in die Nackenhaare - bei den einen Vorfreude pur, bei den anderen die böse Vorahnung auf das Weihnachtsfest. Denn es steht wieder an, das Gipfeltreffen der großen Gefühle. Harmonisch und friedlich soll es sein, das Fest der Liebe mit den Lieben. Doch nicht für alle ist es verbunden mit feinem Plätzchen- und Gänsebratenduft und entspanntem Frohsinn. Bei vielen kündigt sich bereits in der Adventszeit die erste Magenverstimmung mit dem Anruf der Mutter an, die mit Nachdruck die Frage in den Raum stellt: Aber ihr kommt doch an Weihnachten? Bekanntermaßen kann man sich die eigene Familie nicht aussuchen, erst recht nicht die angeheiratete, denn die Schwiegereltern gibt's ungefragt oben drauf. Manchmal gratis dazu Blicke, die töten könnten, und subtile Seitenhiebe, die jede noch so bemühte Stimmung am festlich gedeckten Essenstisch zu Eis gefrieren lassen. Und dann gibt es auch noch den nervigen Onkel, der bei jeder unpassenden Gelegenheit seinem Groll über das ungerecht verteilte Erbe nach Omas Tod freien Lauf lässt. Nicht zu vergessen die harmoniesüchtige Stimmungskanone, die Jahr für Jahr die ganze Familie unterm Tannenbaum zu Gesangseinlagen nötigt. Knisternde und emotionsgeladene Spannungen sind da vorprogrammiert, nicht selten endet so manches Fest mit Tränen und Funkstille. Wie kann man diesem drohenden Gewitter entgehen? Sind die besten Freunde vielleicht doch die friedlichere Alternative? Oder ist die beste Lösung um die Feiertage: Ab in den Flieger und ganz weit weg von der lieben Verwandtschaft?

Die Festtage rund um Weihnachten haben für Maria Gührer hingegen einen ganz besonderen Zauber. Die Landfrau lebt auf einem Gutshof am Bodensee und feiert dort in alter Familientradition mit ihrer Großfamilie. Bereits Wochen vorher zieht ein Duft von Plätzchen und Tannengrün durchs Hofgut, alles wird geschmückt und beleuchtet. Das größte Glück der Landwirtin ist, wenn die ganze Familie harmonisch beisammensitzt: "Das Schönste sind die strahlenden Gesichter und das Funkeln in den Augen aller, wenn der Baum im Lichterglanz erstrahlt."

Mit der Familie gemütlich am Esstisch sitzen, Geschenke auspacken und über alte Zeiten plaudern - solche schönen Weihnachtsmomente hat Hans-Joachim Dera schon lange nicht mehr erleben dürfen. Der 76-Jährige wohnt in einem Pflegeheim, auch dieses Weihnachten bekommt der ehemalige Versicherungskaufmann weder von Freunden noch von Verwandten Besuch. Gerade an den Feiertagen macht dem Rentner die Einsamkeit zu schaffen: "Auch die Jahre zuvor war ich allein. Ich bin froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist."

Thea Eichholz verbindet noch heute wunderschöne Erinnerungen an die vielen Weihnachtsfeste, die sie mit Ihrem Mann feierte. Bis Mitte 30 das Schicksal zuschlug und die Musikerin plötzlich alleine mit zwei Kindern da stand. Drei Jahre vergingen, bis die Witwe aus heiterem Himmel Briefe eines Unbekannten bekam. Aus der Brieffreundschaft wurden Liebe und eine Patchworkfamilie, die besonders an Weihnachten gut organisiert werden muss: "Es ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit, jedem gerecht zu werden."

Das Publikum kennt Steffen Schroeder als SOKO-Fernsehkommissar. Privat kümmert er sich als Vollzugshelfer um einen inhaftierten Mörder und wurde dessen einzige Verbindung zur Außenwelt. Durch seine regelmäßigen Besuche im Gefängnis weiß der Schauspieler, wie emotional aufgeladen gerade die Weihnachtszeit hinter Gittern ist: "An Heiligabend kommen in der Zelle alle Gefühle hoch, die Sehnsucht nach Freiheit und nach der Familie ist an diesen Tagen umso stärker."

Weihnachten gemeinsam im Kreise der Familie? Das kommt für Paula Deme einem Alptraum gleich. Denn den Kontakt zu ihren Eltern hat die Erzieherin bewusst abgebrochen. Aufgewachsen mit wenig Liebe und viel Gewalt, erlebte sie alle Jahre wieder die Weihnachtsfeiertage als lieblose und frostige Zwangsveranstaltung. Darauf zu verzichten, fiel ihr nicht schwer. Dennoch muss sie sich oft für ihren Kontaktabbruch rechtfertigen: "Immer wieder höre ich die Frage: Warum meldet du dich nicht mal wieder bei ihr, es ist doch deine Mutter!"

"Weihnachten ist als Fest der Familie verdammt zu Glückseligkeit und Harmonie", bestätigt Prof. Dr. Wolfgang Hantel-Quitmann. Je höher die Erwartungen, umso größer die Enttäuschung, so die langjährige Erfahrung des Familienpsychologen. Denn oft entzündet sich ausgerechnet unterm Christbaum ein Generationenkonflikt. Alte Gefühle aus der Kindheit kommen wieder hoch. Paare fühlten sich oftmals gefangen zwischen ihren Eltern und ihren Kindern. Schnell herrsche statt besinnlicher Gemütlichkeit bissige Kälte, so der vierfache Vater und renommierte Paar- und Familientherapeut.

Samstag, 16. Dezember 2017 (Woche 51)/12.12.2017

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

18.05 RP: Die SWR-Reportage

Die Glühwein-Polizei Weihnachtsmarkt-Kontrolle in Bad Kreuznach

Freitag, 29. Dezember 2017 (Woche 52)/12.12.2017

Nachgelieferten Untertitel beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Von der Liebe zu Tieren

Mensch und Tier - eine ganz besondere Beziehung. Bereits seit Jahrtausenden leben Menschen mit Tieren zusammen. Und die Liebe ist ungebrochen. Aktuell haben die Deutschen mehr als 30 Millionen Haustiere, in jedem dritten Haushalt lebt mindestens ein tierischer Mitbewohner. Egal ob Hund oder Katze, Meerschweinchen oder Wellensittich, es herrscht eine große Liebe der Menschen zu ihren Haustieren. Kinder lernen im Umgang mit eigenen Tieren Verantwortung und soziale Kompetenz. Und als treuer Begleiter beugt ein pelziger Mitbewohner der Einsamkeit vor. Für so manches Herrchen oder Frauchen sind Bello oder Minka sogar gleichgestellt mit den menschlichen Familienmitgliedern. Sie verwöhnen ihre Lieblinge nur allzu gerne. Feinstes Essen, modische Kleidchen und komfortable Einrichtung gehören da wie selbstverständlich dazu. Einige Menschen mögen es auch noch exotischer. So lebt der eine mit Raubkatzen zusammen, während die andere ihr Haus mit einem Pferd teilt. Ganz besondere Beziehungen, die viel Raum für skurrile Alltagserlebnisse bieten. Nicht nur aus rein emotionaler Bindung können Tiere zu einem unverzichtbaren Begleiter werden. Ob die Therapiekatze, die demente Senioren im Pflegeheim zum Lächeln bringt, oder der Blindenhund, der seinem Herrchen ein Stück Freiheit ermöglicht. Tiere tun uns gut und sind Helfer in Krise und Alltag. Warum entstehen so enge Beziehungen zwischen Mensch und Tier? Und was kann der Mensch von seinem Tier lernen?

Sonntag, 07. Januar 2018 (Woche 2)/12.12.2017

Geänderten Programmablauf beachten!

09.00 Eisenbahn-Romantik

Dampfreise durch den wilden Südwesten Erstsendung: 26.12.2011 in SWR/SR

09.45 (VPS 09.55) Günther Herbig dirigiert Werke von Schostakowitsch, von Weber und Grieg Es spielt die Deutsche Radio Philharmonie Am Piano: Joseph Moog

(bis 11.25 - weiter wie mitgeteilt)

Dienstag, 16. Januar 2018 (Woche 3)/12.12.2017

23.00 Närrische Wochen im Südwesten

Ahoi, Helau und Ho-Narro Närrisches aus Esslingen Folge 2/4

Viele Jahre hat das SWR Fernsehen die Fastnacht-Prunksitzungen aus Esslingen übertragen. Es zeigt nun eine kleine Auswahl von Highlights. Darunter sind Hillu Stoll als Hillus Herzdropfa, die von einer folgenschweren Begegnung mit einem Stuttgarter Spaziergänger auf der Alb erzählt, sowie Birgit Pfeiffer und Marcus Neuweiler als Elsbeth und Alois Gscheidle. Die beiden suchen als Rettungssanitäter vergeblich im Saal einen Verletzten und stoßen stattdessen auf ein volles Weizenglas. Auch Markus Zipperle als Bauer Zitzele ist mit deftigen Geschichten dabei.

Sonntag, 21. Januar 2018 (Woche 4)/12.12.2017

10.45 Geheimnisvolle Orte - Der Kölner Dom Erstsendung: 27.01.2017 in WDR

Dritthöchste Kirche der Welt, beliebtestes Bauwerk Deutschlands, machtvolle Kulisse für Könige, Popstars und Demonstranten - das alles ist der Kölner Dom. Der Dom ist weit mehr als nur ein katholisches Gotteshaus. Er ist im Laufe seiner Geschichte auch immer wieder vereinnahmt worden: politisch, kommerziell, gesellschaftlich. Wie der verletzliche Riese trotzdem seine Würde bewahrt, davon erzählt die Dokumentation "Geheimnisvolle Orte - Der Kölner Dom". Außergewöhnliche Luftaufnahmen und eine Reise unter den Dom geben einen exklusiven Blick auf das Unesco-Weltkulturerbe.

Seine Schätze haben die Stadt erst groß gemacht und bis heute ist der Dom ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: 20.000 Menschen besuchen ihn am Tag, er wird im Karneval besungen, Produkte vom Flaschenöffner bis zur Plätzchenform werden mit seiner Silhouette beworben. Ein so machtvolles und unverkennbares Symbol wird auch als Garant für Schlagzeilen genutzt: Umweltaktivisten ketten sich am Turmgerüst fest, eine feministische Aktivistin zieht sich im Weihnachtsgottesdienst aus, Skater und Artisten nutzen die Domplatte für ihre Auftritte.

Der Dom ist Kulisse für Staatsoberhäupter und Weltstars, er ist Party- und Eventzone und gerät dabei immer wieder auch in Gefahr: am augenfälligsten in der Silvesternacht 2015, aber auch ganz alltäglich durch Rowdies, Wildpinkler und Witterungsschäden. Rund 20.000 Euro verschlingt allein der Erhalt jeden Tag. Auch Einbrüche hat es immer wieder gegeben - am spektakulärsten war der Domschatzraub 1975, von dem im Film die ehemalige Kölner Staatsanwältin Maria-Therese Mösch berichtet.

Dienstag, 23. Januar 2018 (Woche 4)/12.12.2017

Tagestipp

23.00 Närrische Wochen im Südwesten Ahoi, Helau und Ho-Narro Närrisches aus Gundelsheim Folge 3/4

Die SWR Fastnachtsübertragungen aus Gundelsheim gehören zu den beliebtesten Sendungen der fünften Jahreszeit. Fast immer mit dabei: Birgit Neuweiler, die als resolute Klofrau Elsbeth nicht nur ihrem Mann Alois das Fürchten lehrt. Theo Pfäffinger witzelt als Theo über seine Frau, Nachbars Hunde und Sinnverschiebungen zwischen Schwäbisch und Hochdeutsch. Ein Highlight ist auch die Hard-Rock-Band "Rock und Rollinger" mit ihrem Lied "Alb".

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

OTS: SWR - Südwestrundfunk newsroom: http://www.presseportal.de/nr/7169 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_7169.rss2

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