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Bosch, Transport

STUTTGART - Wie schön wäre es, wenn der Wagen das leidige Parken selbst übernehmen könnte.

12.10.2020 - 17:04:30

GESAMT-ROUNDUP: Der Wagen parkt sich selbst - der autonome Rest kommt später. Die Suche nach einer freien Lücke ist für Autofahrerinnen und Autofahrer oft ein besonderes Ärgernis - vor allem, sofern sie dafür auch noch in ein dunkles, enges Parkhaus müssen. Zumindest diese Mühsal könnte aber schon bald der Vergangenheit angehören. Der Fahrer steigt vorher aus, tippt auf eine Smartphone-App - und schon rollt das Auto wie von Geisterhand gesteuert zum zugewiesenen Platz.

mit Ford oder Daimler mit Nvidia . Stürmer glaubt: "Das Leitbild des vollautonomen Fahrzeugs bleibt eine Vision. Es ist aber eine sehr kraftvolle Vision."

Martin Hart, bei der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz für die Entwicklung von Assistenzsystemen zuständig, fordert mehr Tempo. Das Klima für automatisiertes Fahren sei freundlicher geworden. Um komplexere Anwendungen auch in den Massenmarkt bringen zu können, seien aber noch abschließende Genehmigungen nötig. Weder Bosch noch Daimler nannten einen Zeitpunkt, bis wann damit zu rechnen sei.

In der Tat ist die "Regulatorik", also der rechtlich-politische Rahmen, ein ebenso entscheidender Faktor. Beim letzten "Autogipfel" im September preschten Bundesregierung und Branche vor: Deutschland solle eine internationale Vorreiterrolle beim autonomen Fahren einnehmen. Bereits ab 2022 soll ein Regelbetrieb möglich sein.

Behörden rüsten sich für die Aufsicht über die neuen Standards - und Risiken, die mit der Technik einhergehen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlossen eine entsprechende Vereinbarung. "Gemeinsam werden wir dazu beitragen, das automatisierte und vernetzte Fahren mit der erforderlichen Sorgfalt und Umsicht voranzubringen", sagt KBA-Chef Richard Damm. Sein Kollege Arne Schönbohm vom BSI betont: "Moderne Autos sind fahrende Hochleistungsrechner. Die Frage der Sicherheit muss somit auch auf diesen Bereich ausgeweitet werden, denn mögliche Cyber-Angriffe dürfen keinen Einfluss auf die Fahrsicherheit haben."

@ dpa.de