Moderna, US60770K1079

STUTTGART - Nach dem Impfstoff von Biontech wird mittlerweile auch der Moderna-Impfstoff nach Auskunft des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums vom Bund rationiert oder kann teilweise gar nicht mehr bestellt werden.

26.11.2021 - 12:13:26

Baden-württembergisches Ministerium: Bund rationiert auch Impfstoff von Moderna. "Wir können nicht einerseits die Impfoffensive hochfahren und gleichzeitig wird der Impfstoff rationiert", sagte ein Behördensprecher am Freitag in Stuttgart.

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) habe sich Anfang der Woche direkt beim geschäftsführenden Bundesminister Jens Spahn (CDU) eingesetzt, um kurzfristig eine zusätzliche Lieferung von Moderna zu bekommen. "Wir erwarten nun heute eine Sonderlieferung von 120 000 Dosen Moderna", sagte der Behördensprecher.

Derzeit bekommt nach Auskunft des Gesundheitsministeriums eine Arztpraxis nur 30 Dosen von Biontech pro Woche, Impfstützpunkte können nur 1020 Dosen pro Woche bestellen. "Eine solche Menge verimpft ein Impfstützpunkt normalerweise pro Tag."

Die Impfoffensive des Landes laufe auf Hochtouren. "Und wir haben jetzt nicht soviel Impfstoff, wie wir gerne verimpfen würden um der großen Nachfrage zu begegnen. Bis Jahresende brauchen wir mindestens 3,5 Millionen Dosen mRNA-Impfstoffe, um die Menschen in Baden-Württemberg ausreichend versorgen zu können", sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp - Zweitimpfung bei Janssen nötig. Abs., 1. Satz wurde korrigiert: "eine Änderung umgesetzt werden" statt "die Vorgaben geändert werden". Ergänzt wurde im Folgenden "Diese Änderung gelte seit dem Wochenende und solle nun technisch umgesetzt werden, sagte der Sprecher." In der Überschrift wurde deshalb das Wort "Bald" vor "Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig" gestrichen. (Im 10. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:54) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp. Satz des 2. (Berichtigung: 75,1 statt 72,8 im 5. (Boerse, 18.01.2022 - 17:55) weiterlesen...

PCR-Tests werden knapp - Bald Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. "Wir werden nicht genug PCR-Tests haben", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag im Deutschlandfunk. Allerdings funktioniere für die Freitestung etwa für die Rückkehr in die Schule oder an den Arbeitsplatz auch ein Antigentest sehr gut. Gleichzeitig warnte Lauterbach davor, dass eine besonders ansteckende und besonders tödliche Corona-Variante kommen könnte. BERLIN - Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Welle drohen die besonders sicheren PCR-Tests in Deutschland knapp zu werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:31) weiterlesen...

Impfnachweis wird angepasst - Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Im Zuge dessen sollen in Deutschland demnach auch die Vorgaben für eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geändert werden. BERLIN - Bis Anfang kommenden Monats sollen in Deutschland die digitalen Impfnachweise an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:04) weiterlesen...

Israelische Studie: Vierte Impfung nicht ausreichend gegen Omikron. Man beobachte auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen, sagte Professor Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Montag. Zwei Wochen nach einer vierten Dosis des Präparats von Biontech /Pfizer sei zwar ein "schöner Anstieg" der Antikörper zu beobachten. Deren Zahl liege sogar etwas über dem Wert nach der dritten Impfung. "Aber für Omikron ist dieser schöne Wert nicht genug." Regev betonte, es handele sich um Zwischenergebnisse der Studie, sie wollte daher auch keine genaueren Zahlen nennen. TEL AVIV - Eine vierte Corona-Impfung schützt laut einer israelischen Studie nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante. (Wirtschaft, 17.01.2022 - 17:37) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Lauterbach setzt auf Verlangsamen der Omikron-Welle. "Ich glaube, dass wir jetzt in ein schwieriges Fahrwasser kommen", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Kliniken und Labore würden an ihre Belastungsgrenzen kommen. Aktuell reiche das Paket mit Gegenmaßnahmen aber aus. Die Strategie sei, die Infektionswelle zu verlangsamen und zu strecken und in dieser Zeit so viele Menschen wie möglich mit Auffrischimpfungen zu boostern. Der Bundesrat billigte den Rechtsrahmen für neue Quarantäneregeln. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet eine weiter steigende Omikron-Welle - sieht aber vorerst keinen Grund für neue schärfere Alltagsauflagen im Kampf gegen das Coronavirus. (Boerse, 14.01.2022 - 15:52) weiterlesen...