Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

STUTTGART - Die baden-württembergische Landesregierung hat den Bund aufgefordert, entschlossener gegen Steuervermeidung bei großen Immobilien-Transaktion vorzugehen.

25.10.2020 - 15:23:31

Stuttgarter Landesregierung fordert vom Bund Aktivität bei Grunderwerbsteuer. "Die Steuerschlupflöcher bei den sogenannten Share Deals müssen wir schnellstmöglich schließen", sagte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag).

Es geht um den Verkauf von Bürokomplexen oder Wohnanlagen. Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung hänge seit mehr als einem Jahr zwischen den Koalitionsfraktionen fest. Professionelle Investoren vermeiden häufig die Zahlung von Grunderwerbsteuer in Höhe von bis zu 6,5 Prozent des Kaufpreises, indem sie so genannte Share Deals abschließen. Dabei wechselt nicht die Immobilie selbst den Besitzer. Verkauft werden vielmehr Anteile an einer Firma, in die das Objekt zuvor überführt wurde.

Privatleute, die sich ein Eigenheim zulegen, haben diese Möglichkeit nicht. Bei Share Deals bleiben die Transaktionen dem Bericht zufolge steuerfrei, sofern innerhalb von fünf Jahren weniger als 95 Prozent der Anteile übertragen werden. Den Bundesländern, denen die Grunderwerbsteuer zusteht, entgehen durch derartige Geschäfte demnach Steuereinnahmen in Milliardenhöhe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rechnungshof kritisiert Corona-Milliardenhilfen für Deutsche Bahn. Der Schaden, der der Bahn durch die Pandemie entstehe, sei bisher nur grob zu schätzen, monieren die Experten in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es deute sich an, dass das Geschäft 2020 nicht so schlecht gelaufen sei, wie noch im Frühjahr erwartet. "Vor diesem Hintergrund ist die sofortige und vollständige Auszahlung der Eigenkapitalhilfe von fünf Milliarden Euro nicht zu rechtfertigen", heißt es. BERLIN - Der Bundesrechnungshof hat die geplanten Staatshilfen für die Deutsche Bahn in der Corona-Krise kritisiert. (Boerse, 24.11.2020 - 14:28) weiterlesen...

Steuerzahlerbund: Corona-Soli wäre ein falsches Signal. "Die Diskussion um einen Corona-Soli ist reiner Populismus", sagte Präsident Reiner Holznagel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Bürger und Betriebe in einer Krise stärker zu belasten, bringe nicht weiter und sei ein falsches Signal. "Das hemmt die Konjunktur nur zusätzlich", sagte Holznagel. BERLIN - Der Steuerzahlerbund lehnt Überlegungen aus den Ländern zu einem neuen Solidaritätszuschlag zur Abfederung der Corona-Kosten klar ab. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 12:45) weiterlesen...

FDP: Scholz muss persönlich vor Haushaltausschuss erscheinen. "Ein Finanzminister, der so eine umfangreiche Bereinigungsvorlage mit so vielen zusätzlichen Schulden vorlegt, kann nicht einfach sagen: "Ich schmeiße mein Zahlenwerk ohne weitere Erklärung einfach so ins Parlament"", sagte Haushälter Otto Fricke der Deutschen Presse-Agentur. Der Vizekanzler müsse Rede und Antwort stehen und auch erläutern, was von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten angesichts der Corona-Pandemie an "weiteren Haushaltsrisiken" angedacht sei. BERLIN - Die Haushälter der FDP haben Finanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, seine Schuldenpläne für das kommende Jahr persönlich vor dem Haushaltsausschuss des Bundestags zu erläutern. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 12:01) weiterlesen...

KORREKTUR/Linnemann: Corona-Finanzhilfen nicht zielgerichtet (Im 1. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 11:11) weiterlesen...

Linnemann: Corona-Finanzhilfen nicht zielgerichtet. "Es ist richtig, dass wir uns verschulden, aber bitte nicht so auf Pump, wie wir es im Moment machen", sagte Linnemann am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". An der einen Stelle würden die Hilfen überkompensiert. So bekämen etwa Fast-Food-Ketten 75 Prozent der Umsätze aus dem Vorjahr für Verkäufe im Restaurant und könnten weiter Geld mit dem Außer-Haus-Verkauf einnehmen. BERLIN - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsunion, Carsten Linnemann, hat eine zielgerichtete Verteilung der Corona-Finanzhilfen gefordert. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 08:57) weiterlesen...

CSU gegen Überlegungen aus den Ländern zu 'Corona-Soli'. Parteichef Markus Söder sprach von einer absurden Idee. "Diese Steuererhöhung belastet Bürger und Wirtschaft gleichermaßen. Das ist mit der Union nicht zu machen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" (Dienstag). BERLIN - Die CSU lehnt Überlegungen mehrerer SPD-geführter Landesregierungen ab, einen Corona-Solidaritätszuschlag einzuführen. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 05:21) weiterlesen...