Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

STUTTGART - Baden-Württemberg und Bayern wollen eine Unternehmenssteuerreform anschieben.

26.02.2020 - 06:46:24

Baden-Württemberg und Bayern fordern eine Unternehmenssteuerreform. Einen entsprechenden Antrag wollen die beiden Bundesländer an diesem Donnerstag bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates einreichen. Die Chancen, dass die Länderkammer dem folgt, sind ungewiss. Bislang gebe es dazu unterschiedliche Signale, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium in Stuttgart.

"Es ist dringend an der Zeit, nationale steuerpolitische Maßnahmen zu ergreifen, um im internationalen Steuerwettbewerb nicht noch weiter zurückzufallen", erklärte Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). "Angesichts von knapp 50 Milliarden Euro staatlicher Überschüsse bei stagnierender Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr ist eine nennenswerte Steuerentlastung der Wirtschaft unumgänglich und Voraussetzung zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen." Man könne Unternehmen nicht immer nur zu Klimaschutz- und Digitalisierungsinvestitionen auffordern, ohne ihnen die dafür notwendigen finanziellen Spielräume zu eröffnen.

Konkret dringen die beiden Südländer auf eine Senkung der Steuerlast für Unternehmen von 30 auf 25 Prozent. Sie fordern auch die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags und verbesserte Abschreibungsbedingungen für Unternehmen.

Im internationalen Steuervergleich habe sich die Position deutscher Unternehmen erheblich verschlechtert, heißt es in dem Antrag. Industrienationen wie die USA, Großbritannien und Frankreich hätten umfangreiche Steuerreformen und Steuersatzsenkungen vorgenommen. In Deutschland hingegen liege die letzte Unternehmenssteuerreform mehr als zehn Jahre zurück; das Land sei inzwischen wieder zum Hochsteuerland geworden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS: Trump unterzeichnet Billionen-Konjunkturpaket in Corona-Krise. Trump teilte am Freitag auf Twitter mit, er habe gerade "das größte wirtschaftliche Hilfspaket in der amerikanischen Geschichte" unterschrieben. Mit einem Volumen von 2,2 Billionen US-Dollar "wird dieses Gesetz die dringend benötigte Hilfe für die Familien, die Arbeiter und die Unternehmen unserer Nation bringen". Nur Stunden zuvor hatte nach dem von Trumps Republikanern dominierten Senat auch das von den Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus den Gesetzesentwurf beschlossen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat ein massives Konjunkturpaket unterzeichnet, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen. (Wirtschaft, 27.03.2020 - 21:48) weiterlesen...

VIRUS: Gesetzespaket mit Corona-Hilfen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. BERLIN - Das Gesetzespaket mit den Milliardenhilfen für Unternehmen und Bürger in der Corona-Krise ist am Freitagabend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit in Kraft getreten. Am Vormittag hatte der Bundesrat das Hilfspaket mit Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger einstimmig beschlossen. Am Nachmittag war es von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet worden. Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen. VIRUS: Gesetzespaket mit Corona-Hilfen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (Wirtschaft, 27.03.2020 - 21:28) weiterlesen...

VIRUS: Brandenburg will Corona-Rettungsschirm auf zwei Milliarden verdoppeln. Darauf hätten sich die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen verständigt, erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag. Der Landtag soll nächste Woche darüber entscheiden. POTSDAM - Der Rettungsschirm in Brandenburg für die Folgen der Corona-Krise soll auf zwei Milliarden Euro verdoppelt werden. (Wirtschaft, 27.03.2020 - 14:44) weiterlesen...

BDI für Verschiebung von Lohnsteuerzahlungen wegen Corona. "Weitere steuerliche Anpassungen sind notwendig, um die Liquidität und den weiteren Bestand von Unternehmen nachhaltig zu sichern", begründete BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Freitag die Forderung. BERLIN - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat angesichts der Coronavirus-Krise die Bundesregierung aufgefordert, die Lohnsteuerzahlungen für Unternehmen zu verschieben. (Wirtschaft, 27.03.2020 - 13:48) weiterlesen...

Entlastung bei Kurzarbeitergeld kostet Hunderte Millionen im Monat. Bei 2,15 Millionen Kurzarbeitern geht die Bundesagentur für Arbeit nach "überschlägigen Berechnungen" von 630 Millionen Euro pro Monat für die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge aus, wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Susanne Ferschl hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bei 1,5 Millionen Kurzarbeitern wären es 440 Millionen Euro. BERLIN - Die in der Corona-Krise beschlossene Entlastung der Wirtschaft beim Kurzarbeitergeld wird Hunderte Millionen Euro im Monat kosten. (Wirtschaft, 27.03.2020 - 12:35) weiterlesen...

VIRUS/Für Versorgung wichtige Jobs: Verdi fordert steuerfreie Prämie. "Die Beschäftigten im Gesundheitswesen, in Versorgung und Handel, bei der Bundesagentur für Arbeit - und das sind nur Beispiele -, halten dieses Land für uns alle am Laufen", teilte Verdi-Chef Frank Werneke am Freitag mit. Sie stünden unter extremer Belastung, zum Teil gefährdeten sie auch ihre Gesundheit. "Die Arbeitgeber müssen sich dafür erkenntlich zeigen", sagte Wernecke. Der Staat solle auf diese Prämie keine Steuern erheben. BERLIN - Beschäftigte in versorgungsrelevanten Bereichen sollen während der Coronavirus-Krise aus Sicht der Gewerkschaft Verdi eine monatliche Prämie von 500 Euro von ihren Arbeitgebern erhalten. (Wirtschaft, 27.03.2020 - 11:02) weiterlesen...