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Straubinger Tagblatt

Straubing - Es ist wirklich kaum zu glauben, was beim Münchner Bezahldienst Wirecard abläuft.

23.06.2020 - 21:04:39

Skandal um Wirecard. Das Ausmaß des Versagens ist atemberaubend. Es ist nicht allein dem Vorstand anzulasten, der sich auf erheblichen Ärger mit der Justiz gefasst machen muss.

OAXACA - Der Süden von Mexiko ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,5 lag 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca in einer Tiefe von fünf Kilometern, wie der seismologische Dienst am Dienstag mitteilte. Der Ort gehört zur Gemeinde Huatulco und ist ein beliebtes Urlaubsziel.

Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, wie der Leiter des Zivilschutzes, David León, im Fernsehsender Foro TV sagte. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden.

Aus der Region wurden leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. Auf Fotos war zu sehen, dass in der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juárez Steine von Dächern und Häuserfassaden abgebrochen und Mauern eingestürzt waren. Zudem fiel der Strom aus. In einer Raffinerie in Salina Cruz brach nach dem Beben ein Feuer aus. Der Brand sei schnell gelöscht worden, teilte der Ölkonzern Pemex mit.

Auch in Mexiko-Stadt - rund 750 Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernt - war der Erdstoß zu spüren. Zahlreiche Menschen verließen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Rund 30 Gebäude wurden leicht beschädigt, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum. Es wurden Risse in Fassaden und zerbrochene Fensterscheiben gemeldet. Ein Krankenhaus wurde evakuiert.

Auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas war das Beben zu spüren. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen. Der seismologische Dienst meldete insgesamt 147 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 4,6. Die US-Behörden warnten vor einem möglichen Tsunami an der Küste von Mexiko.

In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.

Beim bislang letzten starken Beben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich genau 32 Jahre nach dem stärksten Beben der jüngeren Geschichte, als 1985 in Mexiko-Stadt mindestens 10 000 Menschen starben.

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