Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Schweden, Volkswirtschaft

STOCKHOLM - Zum Abschluss der Nobelpreis-Bekanntgaben wird am Montag verkündet, wer den diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis erhält.

12.10.2020 - 06:34:05

Wirtschaftsnobelpreisträger wird bekanntgegeben. Frühestens um 11.45 Uhr will die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekanntgeben, wer diesmal in der Kategorie Wirtschaft geehrt wird. Dotiert ist die Auszeichnung mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 950 000 Euro) pro Kategorie, das ist eine Million Kronen mehr als im Vorjahr. Damals war der Wirtschaftspreis an die Ökonomen Esther Duflo, Abhijit Banerjee und Michael Kremer gegangen, die damit für ihre Verdienste im Kampf gegen die globale Armut ausgezeichnet worden waren.

Dotiert ist die Auszeichnung mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 950 000 Euro) pro Kategorie, das ist eine Million Kronen mehr als im Vorjahr. Damals war der Wirtschaftspreis an die Ökonomen Esther Duflo, Abhijit Banerjee und Michael Kremer gegangen, die damit für ihre Verdienste im Kampf gegen die globale Armut ausgezeichnet worden waren.

Der Wirtschaftsnobelpreis ist die einzige der Auszeichnungen, die nicht auf das Testament von Dynamit-Erfinder und Preisstifter Alfred Nobel zurückgeht. Er wird seit Ende der 60er Jahre von der schwedischen Reichsbank gestiftet und gilt somit streng genommen nicht als klassischer Nobelpreis. Dennoch wird er gemeinsam mit den anderen Preisen an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, überreicht.

Die sonst so prunkvollen Preisverleihungen in Stockholm und Oslo finden in diesem Jahr jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie in anderem und deutlich kleinerem Rahmen statt. In Stockholm, wo alle Preise bis auf den Friedensnobelpreis überreicht werden, ist statt der feierlichen Zeremonie im Konzerthaus diesmal eine im Fernsehen übertragene Verleihung aus dem Rathaus geplant, auf der die Preisträger aus ihrer jeweiligen Heimat zugeschaltet werden sollen.

Geht es nach Einschätzung deutscher Top-Ökonomen, dann dürften bei dieser Verleihung am ehesten Amerikaner zugeschaltet werden: US-Forscher dominieren seit jeher beim Wirtschaftsnobelpreis, und auch diesmal werden viele Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten zum Favoritenkreis gezählt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädiert für Maurice Obstfeld und Kenneth Rogoff. Im Jahr der globalen Corona-Krise sei die Forschung der US-Ökonomen umso relevanter. Hubertus Bardt, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), favorisiert den gebürtigen Inder Jagdish Bhagwati, der der vermutlich einflussreichste Globalisierungsforscher der Erde sei.

Achim Wambach, der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), spricht sich für die US-Ökonomen Paul Milgrom und Robert Wilson aus, die maßgeblich die Theorie von Auktionen und deren Anwendung geprägt hätten. Hennig Vöpel, der Direktor des Hamburgisches Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), hält dagegen die türkischen Ökonomen Dani Rodrik und Daron Acemoglu für preiswürdig. Die in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology lehrenden Forscher hätten mit ihren Arbeiten wesentlich zu einem besseren Verständnis der politischen Ökonomie der Globalisierung beigetragen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sicherheitsunternehmen F-Secure will 'Staatstrojaner' ausschalten. "Wir sind da nicht zur Kooperation mit dem Staat verpflichtet und werden das daher auch nicht tun", sagte F-Secure-Manager Rüdiger Trost. Damit würde F-Secure die Pläne der Bundesregierung durchkreuzen, die Geheimdienste künftig in die Lage zu versetzen, Kommunikation über WhatsApp und andere verschlüsselte Messenger-Dienste mitzulesen. BERLIN - Der finnische Sicherheits-Spezialist F-Secure wird mit seiner Anti-Schadpogramm-Software aktiv nach dem deutschen Staatstrojaner suchen und ihn deaktivieren. (Boerse, 25.10.2020 - 16:00) weiterlesen...

Presse: VW unterstellt Nobeltochter Bentley ab 2021 Audi. Bisher lag die Verantwortung für Bentley im VW -Konzernvorstand bei Porsche-Chef Oliver Blume. Bentley solle nun enger mit Audi verzahnt werden, schreibt das Fachblatt. So könnte etwa das in Ingolstadt gerade gestartete Artemis-Projekt auch den Bausatz für eine geländegängige Edellimousine der neuen Audi-Tochter liefern. Volkswagen wollte den Bericht am Sonntag auf Anfrage nicht kommentieren. WOLFSBURG - Volkswagen treibt den Konzernumbau voran und unterstellt nach einem Bericht der "Automobilwoche" die britische Nobelmarke Bentley ab 2021 der Ingolstädter Tochter Audi . (Boerse, 25.10.2020 - 15:51) weiterlesen...

EU-Gesundheitsagentur hält Corona-Situation für bedrohlich. In einem am Freitag veröffentlichten Bericht hieß es, in den europäischen Ländern hätten die Covid-19-Infektionen in den letzten Wochen erheblich zugenommen. Der Anstieg der gemeldeten Fälle sei nicht mehr nur auf vermehrte Tests zurückzuführen. STOCKHOLM - Die EU-Gesundheitsagentur ECDC sieht die derzeitige Corona-Situation als eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. (Boerse, 23.10.2020 - 13:22) weiterlesen...

Acea: Nutzfahrzeugmarkt erholt sich spürbar - aber vor allem wegen Lieferwagen. In der Europäischen Union (EU) legten die Zulassungen erstmals im laufenden Jahr wieder zu, wie der zuständige Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. So wurden in der Europäischen Union im September 13,3 Prozent mehr Nutzfahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Im August hatte das Minus noch bei 18 Prozent gelegen. BRÜSSEL - Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa hat sich im September spürbar erholt. (Boerse, 23.10.2020 - 08:04) weiterlesen...

5G-Ausbau treibt Ericsson an - Erwartungen übertroffen. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um ein Prozent auf 57,5 Milliarden schwedische Kronen (5,6 Mrd Euro), wie das schwedische Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Der operative Gewinn stieg - bereinigt um Sonderkosten für den Konzernumbau - von 6,5 auf 9,0 Milliarden Kronen und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. STOCKHOLM - Die starke Nachfrage nach Produkten für das 5G-Mobilfunknetz hält den Netzwerkausrüster Ericsson in der Corona-Krise überraschend gut auf Kurs. (Boerse, 21.10.2020 - 12:02) weiterlesen...