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Regierungen, Schweden

STOCKHOLM - Zum Abschluss der Nobelpreis-Bekanntgaben wird am Montag der Preisträger in der Kategorie Wirtschaft verkündet.

14.10.2019 - 06:32:25

Wirtschaftsnobelpreisträger wird verkündet. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm wollte frühestens um 11.45 Uhr verkünden, wer als Nachfolger der beiden US-Ökonomen William Nordhaus und Paul Romer mit dem renommierten Preis ausgezeichnet wird.

Erfahrungsgemäß werden Wissenschaftler aus den USA alljährlich die besten Chancen eingeräumt. Nordhaus und Romer waren im vergangenen Jahr für ihre Arbeiten rund um den Klimawandel und technologische Innovationen geehrt worden.

Der Wirtschaftsnobelpreis ist der einzige der Nobelpreise, der nicht auf das Testament von Dynamit-Erfinder Alfred Nobel zurückgeht. Er wird vielmehr seit Ende der 60er Jahre von der schwedischen Zentralbank gestiftet und gilt somit streng genommen nicht als klassischer Nobelpreis.

Dennoch ist er wie die anderen Auszeichnungen mit einem Preisgeld in Höhe von neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830 000 Euro) verbunden und wird ebenfalls an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, überreicht.

Seit der ersten Verleihung des Wirtschaftspreises im Jahr 1969 wurden bei bislang 50 Vergaben insgesamt 81 Preisträger geehrt, darunter der Bonner Spieltheoretiker Reinhard Selten 1994 als bisher einziger Deutscher. Unter den Preisträgern war bisher nur eine Frau, die US-Professorin Elinor Ostrom.

In diesem Jahr haben mehrere deutsche Top-Ökonomen wieder vor allem Amerikaner als Favoriten auf dem Zettel. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die US-Ökonomen Maurice Obstfeld und Kenneth Rogoff für herausragend. Die beiden hätten mit ihrer Forschung die Bedeutung von Globalisierung und Multilateralismus in einer zunehmend vernetzten Welt gezeigt.

Hubertus Bardt, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), favorisiert den aus Indien stammenden Globalisierungsforscher Jagdish Bhagwati. Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, hält dagegen den Österreicher Ernst Fehr für seine Arbeiten zur Verhaltensökonomik für preiswürdig.

@ dpa.de

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