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Schweden, Volkswirtschaft

STOCKHOLM - Werden es wieder US-Forscher? In Stockholm wird am Montag das Geheimnis gelüftet, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhält.

11.10.2021 - 06:08:27

Wirtschaftsnobelpreisträger werden verkündet. Zum Abschluss der Tage der Nobelpreis-Bekanntgaben wird die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften frühestens um 11.45 Uhr verkünden, wen sie diesmal mit dem renommierten Preis auszeichnet. Wie im Vorjahr sind die Preise mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 980 000 Euro) pro Kategorie dotiert.

Der seit Ende der 60er Jahre vergebene Wirtschaftsnobelpreis ist der einzige, der nicht auf das Testament von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel (1833-1896) zurückgeht. Er wurde von der schwedischen Zentralbank gestiftet und gilt somit streng genommen nicht als klassischer Nobelpreis. Dennoch wird er gemeinsam mit den anderen Preisen an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, überreicht.

Unter den Wirtschaftsnobelpreisträgern ist bislang erst ein Deutscher gewesen: Der Bonner Wissenschaftler Reinhard Selten erhielt ihn 1994 gemeinsam mit John Nash und John Harsanyi für ihre wegweisenden Beiträge zur nichtkooperativen Spieltheorie. Traditionsgemäß zählen Wissenschaftler aus den USA zu den Favoriten auf die Auszeichnung. Vergangenes Jahr war sie an die US-Ökonomen Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson gegangen, die damit für ihre Verbesserungen der Auktionstheorie und Erfindung neuer Auktionsformate geehrt wurden.

Auch diesmal stammen die Favoriten vieler deutscher Ökonomen aus Übersee, darunter etwa der frühere US-Notenbankchef Ben Bernanke. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, würde die drei US-Wissenschaftler Bernanke, Mark Gertler und Michael Woodford für eine "exzellente" Wahl halten. Achim Wambach als Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) plädierte für die Amerikaner Timothy Bresnahan und Michael Porter sowie den israelisch-amerikanischen Ökonomen Ariel Pakes.

Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, favorisierte dagegen vorab den österreichisch-schweizerischen Ökonomen Ernst Fehr. Dieser habe in der experimentellen Wirtschaftsforschung und der Verhaltensforschung bahnbrechende Beiträge geleistet.

Bereits in der vergangenen Woche waren die Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden verkündet worden. Unter den Auserwählten waren auch zwei Deutsche, der Meteorologe Klaus Hasselmann in Physik sowie der Chemiker Benjamin List.

@ dpa.de

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