Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Schweden

STOCKHOLM - Schweden ebnet angesichts steigender Corona-Zahlen den Weg für die Wiedereinführung eines Verbots von Altersheimbesuchen.

19.11.2020 - 17:48:26

Schweden bringt lokale Besuchsverbote für Altersheime auf den Weg. Die Regierung will die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten mit der Möglichkeit ausstatten, auf lokaler Ebene ein Besuchsverbot für Altersheime auszusprechen. Das teilte Ministerpräsident Stefan Löfven am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Stockholm mit. Es handele sich um eine sehr eingreifende und weitreichende Maßnahme, die deshalb nur dort eingeführt werden solle, wo sie wirklich gebraucht werde. Für die allerengsten Angehörigen der Heimbewohner solle es Ausnahmen geben.

Im Zuge der Corona-Krise hatte die Regierung solche Besuche im ganzen Land monatelang untersagt - es war eine der striktesten der schwedischen Corona-Beschränkungen gewesen. Dieses nationale Besuchsverbot war zum 1. Oktober nach fast einem halben Jahr von der Regierung aufgehoben worden.

Damals im Spätsommer hatte die Infektionslage in Schweden sehr gut ausgesehen. Seitdem hat sich die Situation in dem skandinavischen EU-Land jedoch wieder erheblich verschlechtert: Täglich kommen mehrere Tausend Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu, die Zahl der täglichen Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen liegt seit längerem wieder im zweistelligen Bereich. In den vergangenen 14 Tagen sind auf 100 000 Einwohner gerechnet rund 565 Neuinfektionen hinzugekommen, das ist auf die Bevölkerung gerechnet fast der doppelte Wert Deutschlands (311).

Schweden ist in der Corona-Krise einen international beachteten Sonderweg mit weniger strengen Beschränkungen sowie mit Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Schulen, Restaurants und Geschäfte waren durchweg offen geblieben, allerdings galten besagtes Verbot von Heimbesuchen sowie vereinzelte andere Beschränkungen. Insgesamt liegen die Infektions- und Todeszahlen in Schweden seit Beginn der Pandemie auf die Bevölkerung gerechnet deutlich über denen im Rest Skandinaviens und auch über denen in Deutschland.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kenia-Koalition ringt um Last-Minute-Kompromiss zu Rundfunkbeitrag (durchgehend aktualisiert) (Boerse, 01.12.2020 - 13:25) weiterlesen...

Chef der Hamas im Gazastreifen mit Corona infiziert. Wie sein Büro am Dienstag mitteilte, geht es ihm gut. Al-Sinwar habe sich selbst in Isolation begeben und arbeite weiter. Nach einem vergleichsweise milden Beginn hat die Corona-Pandemie den von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen inzwischen schwer getroffen. GAZA - Der Chef der Hamas im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Wirtschaft, 01.12.2020 - 13:12) weiterlesen...

Maas erwartet lebhafte Debatte über Nato-Reform. "Ich glaube, es gibt viele Bündnispartner, die an der ein oder anderen Stelle (...) ein Problem haben werden", sagte der SPD-Politiker am Dienstag zu einer ersten Beratungsrunde mit den Außenministern aus den anderen 29 Nato-Staaten. Ziel bleibe, das Bündnis fit für die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts zu machen. BRÜSSEL/BERLIN - Bundesaußenminister Heiko Maas erwartet in den kommenden Monaten lebhafte Diskussionen zu den Vorschlägen für eine Neubelebung der politischen Zusammenarbeit in der Nato. (Wirtschaft, 01.12.2020 - 12:59) weiterlesen...

Umfrage: Akzeptanz für coronabedingte Warteschlangen gering. Bei einer Umfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung gaben fast zwei Drittel der Befragen (64 Prozent) an, sie seien nicht gewillt, beim Einkauf schon vor dem Geschäft Schlange zu stehen. Am größten war der Widerwille bei den über 50-Jährigen, die zu 70 Prozent allergisch auf Wartezeiten reagierten. Deutlich größer war die Bereitschaft, auf Einlass zu warten, bei Konsumenten unter 30. Aber auch hier lehnten noch 53 Prozent der Befragten das Schlangestehen kategorisch ab. KÖLN - Die Bereitschaft der Verbraucher, sich wegen der verschärften Zugangsbeschränkungen in den Geschäften in Warteschlangen einzureihen, ist bislang gering. (Wirtschaft, 01.12.2020 - 12:35) weiterlesen...

Wütende Landwirte protestieren gegen Preispolitik des Handels. In Cloppenburg blockierten nach Polizeiangaben rund 100 Traktoren die Zufahrt zu einem Zentrallager des Discounters Lidl. Im benachbarten Emstek beteiligten sich den Angaben zufolge 20 Traktoren an der Blockadeaktion. Auch in Rade (Kreis Harburg) und in Schwanewede hatten Landwirte bis zum frühen Dienstagmorgen die Zufahrt zu Lidl-Lagern blockiert. Eine Treckerdemo gab es auch in Westerkappeln (Kreis Steinfurt/NRW) nahe der niedersächsischen Grenze. CLOPPENBURG - Landwirte haben in mehreren Bundesländern ihre Proteste gegen die Preispolitik des Lebensmittelhandels fortgesetzt. (Boerse, 01.12.2020 - 12:31) weiterlesen...

Strahlenschutzamt-Chefin: Keine Gefahren von 5G. "Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Mobilfunk unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte negative gesundheitliche Auswirkungen hat", sagte sie am Dienstag bei einer Videokonferenz. Das gelte auch für die für 5G genutzten Frequenzen, "auch diese sind bereits gut erforscht". BERLIN - Beim Start einer Infokampagne zum neuen Mobilfunkstandard 5G hat die Chefin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Inge Paulini, Gesundheitsgefahren ausgeschlossen. (Boerse, 01.12.2020 - 12:19) weiterlesen...