Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesundheit, Wirtschaftskrise

Stephan Sturm, Chef des Medizintechnik- und Gesundheitstechnologiekonzerns Fresenius, appelliert an die Politik, bei steigenden Infektionszahlen die Maßnahmen aus dem Frühjahr nicht blind zu wiederholen.

17.09.2020 - 19:16:51

Fresenius-Chef warnt vor harten Corona-Maßnahmen

"Wir haben uns in Deutschland nur darauf konzentriert, die Zahl der Corona-Toten zu minimieren", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Dieser einseitige Blick habe nicht nur die Klinikbranche, sondern die ganze Gesellschaft stark belastet.

Der CEO plädiert dafür, bei steigenden Infektionszahlen den Schutz der Hochrisikogruppen auszubauen, ohne gleich das komplette öffentliche Leben herunterzufahren. Mit Sorge blickt der seit Mitte 2016 amtierende Fresenius-Chef auf die wachsenden nationalen Egoismen bei der Bekämpfung der Pandemie. Russland hatte jüngst einen Corona-Impfstoff nach verkürzter Erprobungszeit am Menschen zugelassen. Die USA wiederum haben die beschleunigte Prüfung geeigneter Impfstoff-Kandidaten in Aussicht gestellt. "Wenn da etwas schief geht, haben wir das Vertrauen der Bevölkerung zerstört", warnte Sturm. Beim von ihm geführten DAX-Konzern setzt er auf nachhaltiges Umsatzwachstum, auch aus eigener Kraft. Große Übernahmen kann sich Sturm, der vor seiner CEO-Tätigkeit mehr als elf Jahre Finanzchef bei Fresenius war, grundsätzlich weiterhin vorstellen, sieht derzeit dafür aber keinen geeigneten Kandidaten. Zum anderen will Sturm die Verschuldung des Unternehmens senken, um künftig eine noch größere Flexibilität für Übernahmen zu haben.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Auch Reisebranche leidet stark - Gastgewerbe warnt vor Kollaps. Die Sorge vor Kurzzeit-Lockdowns ist groß. Gastgewerbe und Reisewirtschaft zählen zu den am härtesten von der Corona-Krise getroffenen Branchen. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 14:50) weiterlesen...

Fratzscher: Staat in Coronakrise nicht überfordern Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor einer Überforderung des Staates in der Coronakrise. (Wirtschaft, 27.10.2020 - 12:02) weiterlesen...

Außenhandelspräsident verlangt härtere Maßnahmen gegen Pandemie Der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, hat härtere Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung gefordert. (Wirtschaft, 25.10.2020 - 00:08) weiterlesen...

Haseloff: Zweiten Lockdown könnten wir nicht verkraften Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), warnt eindringlich vor einem zweiten Lockdown. (Wirtschaft, 23.10.2020 - 14:12) weiterlesen...

IW: Zweiter Lockdown würde zwei Prozent BIP kosten Ein zweiter Lockdown in Deutschland könnte das Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in diesem Jahr um zwei weitere Prozentpunkte einbrechen lassen. (Wirtschaft, 23.10.2020 - 10:32) weiterlesen...

Weihnachtsmarkt am Berliner Gendarmenmarkt abgesagt Angesichts steigender Zahlen von Neuinfektionen in Berlin sagt der Veranstalter den traditionellen "WeihnachtsZauber" am Gendarmenmarkt zum ersten Mal in 17 Jahren ab. (Wirtschaft, 22.10.2020 - 00:03) weiterlesen...