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Sportwetten, Anbieter

Steht der Sportwetten Anbieter bwin.party vor dem Verkauf?

08.12.2015 - 21:55:01

Wie Kurzem bekannt wurde, denkt der Sportwetten Anbieter bwin.party über einen Verkauf einzelner Geschäftsteile oder sogar des gesamten Unternehmens nach. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur hat das Unternehmen bereits die Deutsche Bank damit beauftragt worden, die Möglichkeiten für einen Kauf zu überprüfen. Gerüchten zufolge soll der Internetriese Google bereits Interesse an bwin signalisiert werden. Alle Informationen zum Angebot von bwin und vielen weiteren Buchmachern finden sich unter www.sportwettenanbieter.com.

 

Aktie verliert rund 25 Prozent ihres Wertes

 

Ein Grund für den möglichen Verkauf soll der Absturz der Aktie sein. Allein in diesem Jahr hat das Papier etwa ein Viertel seines Werts verloren. 2011 stand der Kurs noch bei 200 Pence. Aktuell werden bei einem Verkauf lediglich 90 Pence erzielt. Weitere Gründe liegen in dem schwachen Verkaufsstart von Online Wetten in den USA. Die Angebote von bwin konnten sich hier noch nicht wie gewünscht durchsetzen. Dazu kommt, dass die weltgrößte Poker Webseite „Pokerstars“ sich für einen Verkauf des eigenen Geschäfts entschieden hat. Dies könnte zu einem Neueinstieg in den USA führen, was eine noch höhere Konkurrenz für bwin bedeuten würde. Auch ein Wechsel innerhalb der Führungsetage soll den Verkaufswunsch beschleunigt haben.

 

Umsatzeinbußen und Rückgang der Kunden

 

Vor allem Party Poker ist bereits Längerem von einem starken Rückgang der Kundenzahlen betroffen. Aus diesem Grunde wurden schon verschiedene Sparmaßnahmen getroffen. Im ersten Quartal 2014 gingen die Umsatzerlöse von bwin.party um etwa 8 Prozent auf 165,7 Millionen Dollar zurück. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Spieler um 23 Prozent zurückgegangen. Die Tatsache, dass der Mitbegründer des Unternehmens Manfred Bodner ausgestiegen ist, wird ebenfalls als Zeichen dafür gewertet, dass es nicht allzu gut aussieht.

 

Bwin will sich auf Kerngeschäft beschränken

 

Finanzchef Martin Weigold bestätigte auf einer Konferenz, dass ein schwieriges Jahr hinter dem Unternehmen liegt. Er nannte in erster Linie die neuen Regulierungen sowie gestiegene Wettbewerbsherausforderungen als Grund an. Aus diesem Grund möchte der Sportwettenanbieter die nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereiche ausgliedern.

@ ad-hoc-news.de