Haushalt, Steuern

Stadtrat stimmt Senkung der Stadionmiete für 1. FC Kaiserslautern zu

13.03.2018 - 20:49:25

Stadtrat stimmt Senkung der Stadionmiete für 1. FC Kaiserslautern zu. KAISERSLAUTERN - Die Weichen für eine finanzielle Entlastung des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sind gestellt. Der Kaiserslauterer Stadtrat stimmte am Dienstagabend mit deutlicher Mehrheit für das neue Konzept zur Finanzierung des Fritz-Walter-Stadions. Bei 40 Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, FWG und FBU gab es nur zehn Stimmen der Grünen und der Linkspartei dagegen.

Dem Antrag des 1. FC Kaiserslautern, die Pacht in der 2. Liga von 3,2 Millionen Euro pro Jahr auf 2,4 Millionen Euro und in der dritten Liga auf 425 000 Euro zu senken, wurde somit zugestimmt. "Wir wollen dem FCK nicht die Luft zur Weiterentwicklung nehmen", begründete Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) den Schritt für die finanziell gebeutelte Stadt.

Das Konzept sieht vor, dass die Stadiongesellschaft zum Ausgleich ihrer Kosten eine Finanzspritze der Stadt erhalten wird. Die Gesellschaft benötigt pro Jahr 3,2 Millionen Euro. Allein 2,95 Millionen Euro gehen für Zinsen drauf. Die verbesserte Einnahmesituation der Kommune und eine Erhöhung der Vergnügungssteuer sollen beim Schließen der Lücke helfen.

Mehrere Fraktionen forderten zudem eine Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz. Von einer Anhebung der Grundsteuer hatte das Rathaus nach heftiger Kritik unter anderem von Seiten des Bundes der Steuerzahler abgesehen. Der Plan sieht zudem eine Zusatzpacht von 100 000 Euro in der dritten Liga vor, wenn im Schnitt mindestens 19 000 zahlende Zuschauer kommen. Die Regelung ist zunächst nur auf die kommenden beiden Spielzeiten befristet ist. Bei einer Rückkehr des 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga würde sich die Pacht an der Höhe Fernsehgelder orientieren.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Baden-Württemberg investiert 400 Millionen in Unikliniken. Damit sollen laut Wissenschaftsministerium Projekte an den Krankenhäusern in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm geplant und umgesetzt werden. Die Maßnahmen haben das Wissenschafts- und Finanzministerium demnach gemeinsam mit den Krankenhäusern ausgesucht und nach Wichtigkeit sortiert. Um den Sanierungsstau an den Universitätskliniken komplett abzubauen, werden weitere Investitionen in den kommenden Jahren nötig sein, wie das Ressort von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) mitteilte. Die Pläne sollen am Dienstag (12.00 Uhr) der Öffentlichkeit in Stuttgart präsentiert werden. STUTTGART - Das Land Baden-Württemberg will mit 400 Millionen Euro in den Abbau des Sanierungsstaus an den Unikliniken einsteigen. (Wirtschaft, 18.06.2018 - 19:25) weiterlesen...

Seehofer gegen finanzielle Anreize für bilaterale EU-Asylabkommen. "Ich würde das immer für falsch halten", sagte Seehofer am Montag in der Sondersendung "Münchner Runde" des Bayerischen Rundfunks zum Asylstreit zwischen CDU und CSU. Seine Partei sei der Überzeugung, dass die Einhaltung des Rechts nicht mit Geldzahlungen durchgesetzt werden dürfe. "Das wäre falsch." Ungeachtet seiner Ablehnung habe Kanzlerin Angela Merkel (CDU) natürlich immer ein entsprechendes Verhandlungsmandat. MÜNCHEN - Bundesinnenminister Horst Seehofer ist gegen finanzielle Anreize für europäische Nachbarstaaten zur Beschleunigung bilateraler Abkommen in der Asylpolitik. (Wirtschaft, 18.06.2018 - 17:46) weiterlesen...

'Bild': Von der Leyen fordert 25 Milliarden mehr für Bundeswehr. Für das Folgejahr 2022 fordere sie noch einmal 10 Milliarden Euro mehr als eingeplant, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen ihr vorliegenden vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums. Darin heiße es, dass ohne mehr Geld "mehr als 200 neue Vorhaben" nicht realisierbar seien. BERLIN - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Samstag) bis Ende der Legislaturperiode (2021) rund 15 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr haben, als ihr Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bislang zugestehen will. (Boerse, 15.06.2018 - 23:30) weiterlesen...

Verbände: US-Strafzölle gegen China belasten auch deutsche Wirtschaft. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, sagte, der Handelskonflikt ziehe auch Deutschland in Mitleidenschaft. Es drohe eine weltweite Protektionismusspirale. "Für unseren Wohlstand und unsere Beschäftigung ist offener Handel essenziell." Im vergangenen Jahr seien rund neun Prozent der deutschen Warenausfuhr in die USA und etwa sieben Prozent nach China gegangen. BERLIN - Die US-Strafzölle gegen China haben aus Sicht von Spitzenverbänden auch Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. (Wirtschaft, 15.06.2018 - 16:48) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Nahles attackiert im Asylstreit CSU - Fronten in Union verhärtet. Zugleich machte SPD-Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles am Freitag in Berlin deutlich, dass in der Flüchtlingspolitik nur mit Europa für Deutschland eine vernünftige Lösung gefunden werden könne. BERLIN - Angesichts der Zerreißprobe von CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik hat die SPD die Koalitionspartner ermahnt, wieder zu einer sachlichen Regierungspolitik zurückzukehren. (Wirtschaft, 15.06.2018 - 16:33) weiterlesen...

Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie der Agentur Tass zufolge. MOSKAU - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. (Wirtschaft, 15.06.2018 - 16:19) weiterlesen...