Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ASTRAZENECA, GB0009895292

Spahn fordert G7 zu Impfstoffabgabe auf - USA kündigen Spenden an

03.06.2021 - 18:11:25

Spahn fordert G7 zu Impfstoffabgabe auf - USA kündigen Spenden an. (Im neuen dritten Absatz wurde eine Ankündigung der USA zur Spende von Impfstoffdosen ergänzt.)

einen Corona-Impfstoff entwickelt haben. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock bejubelte per Twitter, dass weltweit mehr als zwei Milliarden Dosen Corona-Impfstoff gespritzt worden seien. Hancock betont stets, dass Großbritannien mit der Erforschung des Astrazeneca-Mittels sowie der Herstellung zum Selbstkostenpreis einen großen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie weltweit leiste.

Spahn betonte, die Briten dürften selbstverständlich stolz sein "auf das, was hier in Oxford entwickelt worden ist". Entscheidend sei jedoch, dass die Impfstoffe, die in internationaler Kooperation entwickelt worden seien, auch zügig der Welt zur Verfügung gestellt würden.

Das Treffen der Gesundheitsminister dauert noch bis zu diesem Freitag. Zur G7 gehören außer Deutschland, Großbritannien und den USA noch Japan, Kanada, Frankreich und Italien. Die Tagung dient auch der Vorbereitung des G7-Gipfels der Staats- und Regierungschefs vom 11. bis 13. Juni im südwestenglischen Cornwall.

Spahn betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit. "Das ist eine Pandemie, das ist ein weltweites Geschehen, und sie in Deutschland, in Europa erfolgreich unter Kontrolle zu bringen, das reicht nicht. Wir müssen sie weltweit bekämpfen", sagte er. Auch große Länder wie China und Indien müssten eingebunden werden.

Zugleich betonte der CDU-Politiker, die Demokratien müssten einer politisierten Impfstoffverteilung etwa von Russland oder China entgegentreten. "Man hat den Eindruck, Russland hat mittlerweile mehr Impfstoffe außerhalb Russlands zur Verfügung gestellt als für die eigene Bevölkerung, um etwa auf dem Westbalkan politisch Einfluss damit zu verknüpfen." Ähnlich gehe China in Afrika oder Südamerika vor. Die G7 wolle deutlich machen, dass sie eine gute Partnerschaft haben wolle - aber eben nicht, um politischen Einfluss zu gewinnen, sondern um die Welt aus der Pandemie zu führen.

Bei den Beratungen in Oxford stand auch die Reform der Welthandelsorganisation (WHO) auf dem Programm. Spahn betonte, Ziel sei schnelleres Handeln in der Krise. Niemand dürfe versuchen, Virusausbrüche zu vertuschen, sondern alle Mitglieder müssten die WHO so schnell wie möglich informieren. Dabei gehe es auch um die Finanzierung. Auch Deutschland als einer der wichtigsten Geldgeber wolle bisher entscheiden, wohin die Mittel gehen. "Das hilft aber der internationalen Zusammenarbeit nicht. Wir müssen mehr Geld für die WHO sozusagen frei zur Verfügung stellen, damit sie einen Unterschied machen kann", sagte Spahn.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Urteil: Astrazeneca muss weitere 50 Millionen Dosen an EU liefern. Dazu müsse ein fester Lieferplan eingehalten werden, teilte das Brüsseler Gericht erster Instanz am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Anderenfalls drohen Zwangsgelder. BRÜSSEL - Ein belgisches Gericht hat Astrazeneca verurteilt, bis Ende September 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an die Europäische Union zu liefern. (Boerse, 18.06.2021 - 15:15) weiterlesen...

Astrazeneca verlegt Firmenzentrale von Wedel nach Hamburg. "Die Planung dafür läuft bereits seit über zwei Jahren. Der genaue Zeitpunkt des Umzuges steht noch nicht fest", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet. WEDEL/HAMBURG - Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca will den Sitz seiner Deutschlandzentrale von Wedel (Kreis Pinneberg) ins unmittelbar benachbarte Hamburg verlegen. (Boerse, 15.06.2021 - 15:07) weiterlesen...

Astrazeneca verfehlt Studienziel mit Corona-Prüfmedikament. Das auf einem Antikörper beruhende Prüfmittel AZD7442 habe in einer Studie nicht den primären Endpunkt erreicht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Cambridge mit. CAMBRIDGE - Der britische Pharmakonzern Astrazeneca muss einen Rückschlag in der Forschung an einem Corona-Medikament hinnehmen. (Boerse, 15.06.2021 - 09:07) weiterlesen...

WDH: Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab. (im zweiten Absatz, zweiter Satz, wurde berichtigt: Mehr als eine halbe Milliarde Menschen sei geschützt) WDH: Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab (Boerse, 13.06.2021 - 17:24) weiterlesen...

Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab. Zentral sei, weltweit Produktionsstätten aufzubauen, vor allem in Afrika, sagte Johnson zum Abschluss des G7-Gipfels im südwestenglischen Cornwall. Auch Know-how müsse geteilt werden. Aber zugleich müssten Anreize für Innovationen geschützt werden, mahnte Johnson. Der richtige Weg sei es, Impfstoffe zum Selbstkostenpreis zu verteilen, wie es der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca tut. CARBIS BAY - Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt eine Aufhebung von Patenten für die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiterhin ab. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 16:58) weiterlesen...