Regierungen, Russland

SOTSCHI - Russland und Tschechien wollen trotz EU-Sanktionen gegen Moskau ihre bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ausbauen.

21.11.2017 - 16:15:24

Russland und Tschechien weiten bilaterale Beziehungen aus. "Die Zusammenarbeit hat sich trotz der Sanktionen entwickelt", sagte Kremlchef Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem tschechischen Präsidenten Milos Zeman in Sotschi am Dienstag. Seinen Angaben zufolge ist der Handel zwischen den beiden Ländern in den vergangenen neun Monaten um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.

Im Zentrum der Gespräche standen auch die Kooperation bei der Atomenergie sowie in der Autobranche. Die Staatschefs schlossen nach tschechischen Medienberichten zusätzlich Wirtschaftsabkommen im Wert von 780 Millionen Euro ab.

Der als prorussisch geltende Zeman betonte, dass nicht nur die EU-Sanktionen gegen Moskau sondern auch die russischen Gegenmaßnahmen ein baldiges Ende finden sollten. Beide Politiker waren sich einig, dass die Beziehungen zwischen Europa und Russland normalisiert werden müssen. "Ich denke, das wäre von allgemeinem Interesse", sagte Putin.

"Sie müssen ohne unsere ausgezeichneten Käsesorten und Joghurt auskommen, ich weiß nicht, ob die Sanktionen auch Bier betreffen", sagte Zeman. Darauf erwiderte Putin: "Es wird Bier geben." Zeman wird bei der viertägigen Reise von rund 140 Unternehmern begleitet.

In rund sieben Wochen findet in Tschechien die Präsidentenwahl statt. Zeman geht als Favorit in den ersten Wahlgang am 12. und 13. Januar. Der Präsident hat in dem EU- und Nato-Mitgliedsland überwiegend repräsentative Aufgaben.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Maas' USA-Besuch bringt keine Fortschritte im Iran-Streit. "Wir schlagen zwei völlig unterschiedliche Wege ein", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo. Es seien nur bekannte Positionen ausgetauscht worden. "Ich glaube, dass wir von einem Kompromiss noch weit entfernt sind." Allerdings zeigte sich Maas zu dem von Pompeo vorgeschlagenen Außenministertreffen der drei europäischen Vertragsstaaten und der USA bereit. WASHINGTON - Der Antrittsbesuch von Bundesaußenminister Heiko Maas in Washington hat keinerlei Annäherung im Streit zwischen der EU und den USA über das Atomabkommen mit dem Iran gebracht. (Boerse, 23.05.2018 - 23:33) weiterlesen...

Irans oberster Führer: EU-Länder müssen sich von den USA abgrenzen. Man fordere eine Verurteilung des US-Ausstiegs aus dem Deal sowie Garantien für den weiteren iranischen Ölexport und "reibungslose Transaktionen mit europäischen Banken", sagte der Ajatollah, der laut iranischer Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat, am Mittwoch. TEHERAN - Der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei hat die europäischen Länder aufgefordert, sich im Streit um das internationale Atomabkommen deutlich von den USA abzugrenzen. (Boerse, 23.05.2018 - 22:38) weiterlesen...

Spahn nennt Milliardenprogramm für Pflegekräfte 'ersten Schritt'. "Das ist jetzt ein erster wichtiger, aber klarer Schritt, und es werden und müssen weitere folgen", sagte Spahn am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". Ziel sei es, die Pflege wieder zu einem attraktiven Beruf zu machen, in dem die Beschäftigten auch Erfüllung fänden. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das geplante Sofortprogramm für neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege gegen Kritik verteidigt. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 21:22) weiterlesen...

ROUNDUP 2/'Historischer Moment': Start für Populisten-Regierung in Italien (erweiterte Fassung) (Wirtschaft, 23.05.2018 - 20:56) weiterlesen...

Designierter Regierungschef: Italiens Interessen in EU vertreten. Bei seiner ersten öffentlichen Ansprache in der Rolle des künftigen Ministerpräsidenten betonte der Jurist die "internationale und europäische Aufstellung Italiens". Er wolle jetzt als "Verteidiger des italienischen Volkes" die nationalen Interessen auf EU- und internationaler Ebene verteidigen, erklärte Conte am Mittwoch in Rom. ROM - Der designierte italienische Regierungschef Giuseppe Conte will die Interessen seines Landes in der EU verteidigen. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 19:55) weiterlesen...

Startschuss für Populisten-Regierung in Italien. Staatspräsident Sergio Mattarella gab dem Rechtswissenschaftler Giuseppe Conte am Mittwoch den Regierungsauftrag als Ministerpräsident der europakritischen Koalition. Die künftige Regierung muss noch vom Parlament bestätigt werden, in dem beiden Parteien aber eine Mehrheit haben. Die Abstimmung wird für kommende Woche erwartet. ROM - Der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega in Italien ist endgültig frei. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 19:29) weiterlesen...