Regierungen, Serbien

SOFIA - Die Staats- und Regierungschefs von 27 EU-Staaten treffen sich an diesem Donnerstag in Sofia mit ihren Kollegen aus den sogenannten Westbalkanländern.

17.05.2018 - 06:11:27

Balkan-Gipfel: EU will Beitrittsaspiranten zu Reformen ermuntern. Ziel des Gipfels ist es, Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und das Kosovo zu weiteren Reformen zu ermuntern. Langfristig sollen sie dann sogar die Chance auf einen EU-Beitritt haben.

Um die Balkanstaaten zu mehr Reformanstrengungen zu bewegen, will die EU ihnen in Sofia zusätzliche Unterstützung versprechen. In dem Entwurf für die Abschlusserklärung zu dem Treffen ist zum Beispiel davon die Rede, die Anbindung der Länder an die EU "deutlich zu verbessern". Konkret soll es etwa um Verkehrsverbindungen, die Energieversorgung und die Wirtschaftsbeziehungen gehen.

Einziges EU-Land, das beim Balkangipfel nicht mit seinem Staats- oder Regierungschef vertreten sein wird, ist Spanien. Als Grund gilt, dass sich Regierungschef Manuel Rajoy vor dem Hintergrund der separatistischen Bewegungen in Katalonien nicht mit dem Präsidenten des Kosovos fotografieren lassen will. Das Kosovo hatte sich 2008 nach einem blutigen Konflikt von Serbien abgespalten. Es wird bis heute von fünf EU-Ländern nicht als Staat anerkannt.

Um die Staats- und Regierungschefs der übrigen Anerkennungsverweigerer Griechenland, Rumänien, Zypern und der Slowakei von einem Boykott des Balkangipfels abzuhalten, wurde auf diplomatische Finessen zurückgegriffen. So ist in dem Entwurf für die Abschlusserklärung zu dem Treffen lediglich von Westbalkanpartnern und nicht von Westbalkanstaaten die Rede.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Populisten-Bündnis in Italien gescheitert - Lega für Neuwahl (erweiterte Fassung) (Wirtschaft, 27.05.2018 - 21:18) weiterlesen...

Lega-Chef Salvini: 'Jemand hat uns NEIN gesagt'. "Wir haben wochenlang Tag und Nacht gearbeitet, um eine Regierung zu bilden, die die Interessen der italienischen Bürger verteidigt", twitterte Salvini am Sonntag. "Aber jemand (unter Druck von wem?) hat uns NEIN gesagt." Die Italiener dürften nicht länger "Sklaven" sein, Italien sei keine Kolonie. ROM - Der Chef der fremdenfeindlichen Lega, Matteo Salvini, hat die zusammen mit der 5-Sterne-Bewegung angestrebte Regierungsbildung in Italien für gescheitert erklärt. (Wirtschaft, 27.05.2018 - 20:37) weiterlesen...

Regierungsbildung in Italien gescheitert - Conte gibt auf ROM - In Italien ist die geplante europakritische Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega geplatzt: Der designierte Ministerpräsident Giuseppe Conte gab am Sonntag seinen Auftrag zur Regierungsbildung an Staatspräsident Sergio Mattarella zurück, wie der Generalsekretär des Präsidenten, Ugo Zampetti, sagte. (Wirtschaft, 27.05.2018 - 20:22) weiterlesen...

Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur. SEOUL/WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ringen auf offener Weltbühne um ein Gipfeltreffen in Singapur. Kim traf am Wochenende überraschend ein zweites Mal binnen weniger Wochen den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-In, um das diese Woche von Trump abgesagte Treffen am 12. Juni doch noch zu ermöglichen. Verhandelt werden soll über die Frage, wie Nordkorea zur Abrüstung seiner Atomwaffen gebracht werden kann. Auch Trump ließ durchblicken, dass er weiter an dem Treffen interessiert ist. Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur (Wirtschaft, 27.05.2018 - 20:07) weiterlesen...

Populisten-Bündnis in Italien wackelt - Streit um Ministerkandidaten. Lega-Chef Matteo Salvini sagte am Sonntagabend, er akzeptiere keine Beeinflussung der Regierungsbildung mehr. "Wenn wir die Sicherheit haben, dass wir in Freiheit arbeiten können, dann bin ich morgen im Amt", sagte er. Wenn nicht, dann müssten die Italiener wieder wählen gehen. ROM - In Italien droht die geplante europakritische Regierungskoalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega auf den letzten Metern doch noch zu platzen. (Wirtschaft, 27.05.2018 - 20:05) weiterlesen...

Regierungsbildung in Italien - Gespanntes Warten auf Ministerliste (Mit Treffen Matarella/Conte) (Wirtschaft, 27.05.2018 - 18:20) weiterlesen...