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Vermischtes, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

So geht Zukunft: Woche der Umwelt macht Lust auf den Schutz der Erde

22.04.2021 - 14:07:28

So geht Zukunft: Woche der Umwelt macht Lust auf den Schutz der Erde. Osnabr?ck/Berlin - Ein Motto als Mutmacher: Mit dem Versprechen "So geht Zukunft!" will die "Woche der Umwelt" (WdU) Begeisterung entfachen f?r den Erhalt des Planeten. In bew?hrter Tradition l?dt Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier am 10. und 11. Juni in Zusammenarbeit mit ...

Osnabr?ck/Berlin - Ein Motto als Mutmacher: Mit dem Versprechen "So geht Zukunft!" will die "Woche der Umwelt" (WdU) Begeisterung entfachen f?r den Erhalt des Planeten. In bew?hrter Tradition l?dt Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier am 10. und 11. Juni in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in seinen Berliner Amtssitz ein.

Allerdings ist bei dieser sechsten WdU-Auflage im Park von Schloss Bellevue vieles anders: Wegen der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung im hybriden Format statt - teils in Pr?senz, teils digital. DBU-Generalsekret?r Alexander Bonde: "Wir wollen auf diese Weise auch ein Zeichen setzen: Trotz Covid-19-Pandemie verschwinden Klimakrise oder die Sorgen um Artenvielfalt, Umwelt- und Ressourcenschutz ja nicht. Im Gegenteil: Sie bleiben Herausforderungen f?r eine lebenswerte Zukunft." Nach der Er?ffnung durch die Ansprache des Bundespr?sidenten um 11 Uhr am Donnerstag, 10. Juni, startet gegen 12 Uhr ein facettenreiches zweit?giges Programm auf einer Hauptb?hne im Park von Schloss Bellevue sowie in digitalen Fachforen. Sowohl die Diskussionsrunden auf der Hauptb?hne als auch der Fachforen k?nnen live per Stream verfolgt werden. Alle Infos finden sich dazu hier: https://www.woche-der-umwelt.de/ .

W?rdigung der Ausstellenden

Hinzu kommt als digitales i-T?pfelchen ein besonderer Online-Service f?r die rund 150 Ausstellenden - f?r all diejenigen also, die von einer seitens des Bundespr?sidialamtes speziell zur Woche der Umwelt beauftragten Fachjury eigentlich auserkoren waren, inmitten einer gro?en Zelt- und B?hnenstadt am Amtssitz des Bundespr?sidenten ihr Engagement f?r den Umweltschutz zu pr?sentieren - und all die Aspekte, die damit zusammenh?ngen: von Klima, Energie und Ressourcen ?ber Boden und Biodiversit?t bis hin zu Bauen, Wohnen und Mobilit?t. "Diese Unternehmen, Forschungsinstitute, Vereine und Verb?nde leisten Gro?artiges bei Qualit?t, Innovation und Modellhaftigkeit", sagt Bonde. "Das wollen wir w?rdigen, auch wenn die Corona-Pandemie einen Strich durch den urspr?nglichen Plan gemacht hat." Alle Ausstellenden pr?sentieren sich deshalb virtuell ?ber den oben genannten Link mit einem pers?nlichen Steckbrief sowie ausf?hrlichem Text-, Bild- und Tonmaterial und einem speziellen WdU-Zertifikat der Veranstalter.

Denkanst??e auf der Hauptb?hne und in den Fachforen

Hochkar?tig besetzte Podien auf der Hauptb?hne im Park von Schloss Bellevue sowie in den digitalen Fachforen stehen unter dem Motto "So geht Zukunft!". Sie wollen Anregungen f?r einen nachhaltigen Umgang mit dem Planeten liefern - und zugleich den Finger in die Wunden legen, die f?r eine lebenswerte Zukunft dringend zu heilen sind. Dabei wird es ebenso um die Frage gehen, wie ?konomie und ?kologie in Einklang zu bringen sind. Effiziente W?rmenutzung, Initiativen zur Circular Economy , also einer umfassenden Kreislaufwirtschaft, sowie Klimaneutralit?t in Unternehmen sollen ebenso zur Sprache kommen wie digitale L?sungen der Energiewende, nachhaltige Kapitalanlagen und Mobilit?t. Anregende Diskurse lassen zudem diese Debatten erwarten: Gr?ne Gr?ndungen als Transformationsmotor, Kulturerbe und Klimawandel, Artenvielfalt und Agrarwirtschaft, oder: Populismus versus Wissenschafts-Journalismus. Bonde: "Auf die Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream wartet ein bunter Strau? an Zukunftsthemen, die Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik nur gemeinsam l?sen k?nnen."

Gr??te Arktisexpedition aller Zeiten

Mit herausragender Expertise wartet das Programm der Hauptb?hne auf. Zwei Podien am 10. Juni befassen sich mit dem gemeinsam zu gestaltenden Wandel und der Biodiversit?t; die zwei Podien am 11. Juni gehen Fragen zur Mobilit?t und zu Visionen auf den Grund. Mit dabei: Dr. Eckhardt von Hirschhausen und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Unter den Hauptb?hnen-G?sten ist ?berdies Prof. Dr. Antje Boetius. Sie ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts im Helmholtz-Zentrum f?r Polar- und Meeresforschung (AWI), das k?rzlich mit seinem Forschungsschiff Polarstern im Nordpolarmeer mit der gr??ten Arktisexpedition aller Zeiten Geschichte geschrieben hat.

Ausdehnung des Meereises ist im Sommer nur noch halb so gro? wie vor 40 Jahren

Boetius' Botschaft k?nnte eindringlicher kaum sein: "Die Arktis erw?rmt sich mehr als doppelt so schnell wie der Rest der Welt, das Meereis nimmt in rasantem Tempo ab." Die Meeresforscherin warnt vor den schnell voranschreitenden Lebensraumverlusten auch in den entlegensten Regionen. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an den norwegischen Polarforscher Fridtjof Nansen. Als dieser Ende des 19. Jahrhunderts in der Arktis ?berwintert habe, "war es dort in den Wintermonaten noch zehn Grad k?lter als heute". Und: "Die Ausdehnung des Meereises ist im Sommer nur noch etwa halb so gro? wie vor 40 Jahren." All dies zeige "exemplarisch, in welch schnellem Wandel sich die Arktis und ihr Klima durch die menschengemachte Erderw?rmung befinden", sagt Meeres- und Polarforscherin Boetius, die 2018 seitens der DBU mit dem Deutschen Umweltpreis geehrt wurde, einer der h?chstdotierten Auszeichnungen dieser Art in Europa.

"Systemwechsel bei Konsumverhalten und Lieferketten"

Spannung d?rfte gleichfalls das Podium am Nachmittag des 10. Juni zum Thema Biodiversit?t versprechen. Mit von der Partie sind dabei unter anderem Bauernpr?sident Joachim Rukwied und Prof. Dr. Josef Settele. Der Agrarwissenschaftler und Leiter des Departments Naturschutzforschung am Helmholtz-Zentrum f?r Umweltforschung (UFZ) weist der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft bei Klima-, Umwelt- und Naturschutz eine besondere Bedeutung zu: "Wir alle sind Landwirtschaft. Aus meiner Sicht sind die B?uerinnen und Bauern eher die Opfer einer Landwirtschaft, die wir als Gesellschaft zulassen." An einem Wandel f?hre kein Weg vorbei, er halte "einen Systemwechsel f?r dringend geboten", sowohl beim Konsumverhalten als auch bei den Lieferketten. Settele: "Es kann dann auch nicht sein, dass man daheim hohe Standards predigt, bei Einfuhren aber nicht so genau hinschaut. Bestes Beispiel ist der Bedarf an Soja etwa aus Argentinien und Brasilien f?r Viehfutter hierzulande. Die Folgen sind gravierend: Zu viel Vieh in zu engen St?llen produziert zu viel G?lle und Stickstoff mit den bekannten Belastungen f?r B?den und Gew?sser."

Bauernpr?sident Rukwied: Ver?nderungsprozess hin zu noch mehr Nachhaltigkeit

Rukwied attestiert derweil der deutschen Landwirtschaft einen bereits seit Jahren stattfindenden "Ver?nderungsprozess hin zu noch mehr Nachhaltigkeit". Der Pr?sident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) f?gt hinzu: "Wir haben Klima-, Umwelt- und Artenschutzma?nahmen in unsere Betriebsabl?ufe integriert - Leistungen, die wir gr??tenteils auf freiwilliger Basis erbringen. Diesen Anteil werden wir weiter ausbauen." Wichtig sei die finanzielle Honorierung dieser Ma?nahmen. "Wir k?nnen daher nicht nachvollziehen, warum die Politik die Eigenmotivation der Bauern durch eine massive Verbotspolitik zunichtemacht", so der Bauernpr?sident. Eines ist Rukwied zugleich wichtig: "Landwirtschaft dient in allererster Linie der Ern?hrung der Gesellschaft. Bei allem Wunsch nach mehr ?kologie darf die ?konomie der landwirtschaftlichen Betriebe nicht vergessen werden." Diese Balance herzustellen, sei "die gro?e Herausforderung f?r die Zukunft". Es m?sse einen gesellschaftlichen Konsens dar?ber geben, "dass am Ende auch die Bilanz des Bauern stimmen muss. Der Umweltschutz darf nicht zu einem Treiber des Strukturwandels werden. Damit w?re keinem geholfen." F?r spannende Debatten d?rfte gesorgt sein.

Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Ver?ffentlichung unter http://www.dbu.de

Wann immer das generische Maskulinum verwendet wird, dient dies lediglich der besseren Lesbarkeit. Gemeint sein k?nnen aber alle Geschlechter.

Pressekontakt:

Klaus Jongebloed - Pressesprecher - Kerstin Heemann Sophie Scherler Claudia Holitschke

Kontakt DBU An der Bornau 2 49090 Osnabr?ck 0541|9633-521 0171|3812888 mailto:presse@dbu.de http://www.dbu.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6908/4896180 Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

@ presseportal.de