USA, Volkswirtschaft

SINGAPUR / FRANKFURT - Das Ratsmitglied der US-Notenbank Fed, John Williams, hat sich für insgesamt drei Zinserhöhungen im laufenden Jahr ausgesprochen.

29.05.2017 - 09:24:24

Fed-Mitglied Williams spricht sich für weitere Zinserhöhungen 2017 aus. Nach dem jüngsten Zinsschritt im März seien noch zwei weitere Erhöhungen 2017 sinnvoll, sagte Williams am Montag vor Journalisten in Singapur. Der Notenbanker ist der Präsident der regionalen Notenbank von San Francisco und gilt als einflussreich. Im geldpolitischen Ausschuss der Fed (FOMC) ist er in diesem Jahr aber nicht stimmberechtigt.

Zuletzt hatte die Veröffentlichung des Protokolls der vergangenen Zinssitzung der Fed von Anfang Mai einen Hinweis darauf geliefert, dass die nächste Zinserhöhung im Juni erfolgen könnte. An den Finanzmärkten wird bereits fest mit dem Juni-Termin gerechnet. Es wäre die vierte Zinserhöhung seit der Finanz- und Wirtschaftskrise. Zuletzt hatte die Fed den Leitzins im März in die Spanne zwischen 0,75 Prozent und 1,00 Prozent angehoben.

Williams geht weiter davon aus, dass eine stärkere konjunkturelle Entwicklung helfen wird, die Inflation in den von der Fed anvisierten Bereich von zwei Prozent zu hieven. Der Notenbanker sprach sich wie zuvor bereits die Fed-Präsidentin Janet Yellen für eine weiter graduelle Anhebung der Leitzinsen aus.

Die weitere Zinspolitik werde von der konjunkturellen Entwicklung in den USA abhängen. Wenn künftige Konjunkturdaten besser als erwartet ausfallen, "werden wir die Zinsen wahrscheinlich ein bisschen schneller erhöhen", sagte Williams. Sollten die Kennzahlen hingegen enttäuschend ausfallen, werde die Fed die Zinsen "etwas langsamer" erhöhen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs hält sich knapp über 1,22 US-Dollar. Im Vormittagshandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2207 Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,2203 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag in der Nähe der Marke von 1,22 US-Dollar gehalten. (Boerse, 18.01.2018 - 10:31) weiterlesen...

Iran verlangt Milliarden von Deutscher Börse. Hintergrund ist ein seit vielen Jahren laufender Rechtsstreit in den USA über iranisches Vermögen, das wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung durch das Land eingefroren und teils an Anschlagsopfer ausgezahlt wurde. Die Deutsche Börse ist über ihre Luxemburger Tochter Clearstream in den Fall verwickelt, die Wertpapiere im Kundenauftrag verwaltet und die Abwicklung von Käufen oder Verkäufen übernimmt. FRANKFURT/LUXEMBURG - Die Deutsche Börse sieht sich einer milliardenschweren Forderung des Iran gegenüber. (Boerse, 18.01.2018 - 08:32) weiterlesen...

Ölpreise treten auf der Stelle. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 69,30 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel ebenfalls geringfügig um zwei Cent auf 63,95 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. (Boerse, 18.01.2018 - 07:49) weiterlesen...

Devisen: Euro stabilisiert sich bei 1,22 Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2205 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2203 Dollar festgesetzt. FRANKFURT/SINGAPUR - Der Euro hat sich am Donnerstag nach Kursverlusten am Vortag bei der Marke von 1,22 US-Dollar stabilisiert. (Boerse, 18.01.2018 - 07:32) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 18. Januar 2018. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Donnerstag, TAGESVORSCHAU: Termine am 18. Januar 2018 (Boerse, 18.01.2018 - 06:03) weiterlesen...

Manager sehen US-Firmen als Vorreiter. Die Unternehmensberatung Boston Consulting (BCG) hatte weltweit mehr als 1000 Manager befragt, welche Firmen sie als besonders fortschrittlich bewerten. MÜNCHEN - Bei einer Umfrage unter Topmanagern nach den innovativsten Unternehmen haben US-Firmen die Nase vorn - acht deutsche Konzerne schafften es unter die Top 50. (Boerse, 18.01.2018 - 06:02) weiterlesen...