Regierungen, USA

SEOUL / NEW YORK - Bei den Bemühungen um eine friedliche Lösung des Atomstreits mit Nordkorea ist nach Ansicht von UN-Diplomaten Eile geboten.

10.12.2017 - 11:32:26

Lage in Korea größte Bedrohung für Frieden weltweit. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel stelle derzeit "die größte Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Welt" dar, sei sich UN-Untergeneralsekretär Jeffrey Feltman in Gesprächen mit Vertretern Nordkoreas in Pjöngjang einig gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Vereinten Nationen am Samstag. Demnach warnte Feltman vor möglichen "Fehleinschätzungen".

Trotz seiner Kritik an den UN-Sanktionen will Nordkorea die Kontakte mit der Weltorganisation vertiefen. Beide Seiten hätten sich verständigt, "die Kommunikation durch Besuche auf verschiedener Ebene künftig auf eine regelmäßige Grundlage zu stellen", berichteten die Staatsmedien am Samstag im Anschluss an den viertägigen Besuch Feltmans.

In Pjöngjang war der Abteilungsleiter für politische Angelegenheiten bei den UN zu Gesprächen mit Außenminister Ri Yong Ho und seinem Stellvertreter Pak Myong Guk zusammengetroffen. Er war der hochrangigste UN-Vertreter in dem isolierten Land seit sechs Jahren.

Beide Seiten waren sich laut der UN-Mitteilung einig gewesen, dass für die wachsenden Spannungen dringend eine diplomatische Lösung gefunden werden müsse. Feltman betonte demnach, Pjöngjang müsse die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats respektieren. Eine diplomatische Lösung könne es nur durch "ernsthaften Dialog" geben. "Fehlkalkulationen" müssten verhindert und offene Gesprächskanäle beibehalten werden, um die Konfliktrisiken zu reduzieren. "Die Zeit drängt."

Die Spannungen in der Region hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen sowie Anfang September eine weitere Atombombe getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte.

Nordkorea machte in den Gesprächen mit Feltman erneut die USA für die angespannte Situation verantwortlich. In den Berichten der Staatsmedien über den Besuch wurde Washington wiederholt eine "feindselige Politik" und "nukleare Erpressung" unterstellt.

Trotz einer Verschärfung der internationalen Sanktionen hatte Nordkorea Ende November erneut eine Interkontinentalrakete getestet. Die Führung erklärte kurze Zeit später, das Land könne jetzt das gesamte US-Festland mit Atomsprengköpfen angreifen.

@ dpa.de

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