Deutschland, Volkswirtschaft

SCHWERIN - Für den Russlandtag kommende Woche in Rostock haben sich wie beim Treffen vor zwei Jahren rund 600 Wirtschaftsvertreter angemeldet.

10.10.2018 - 15:48:24

600 Zusagen für Russlandtag - Moskau schickt Vize-Industrieminister. Das Interesse auf beiden Seiten sei groß, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei in Schwerin am Mittwoch. Ein Wermutstropfen: Der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow sagte seine Teilnahme ab. Darüber hatte zuvor der Sender NDR1 Radio MV berichtet. Stattdessen werde nun sein Stellvertreter Vasily Sergeevich Osmakov erwartet. Manturow, der 2016 nach Mecklenburg-Vorpommern gereist war, habe aus nachvollziehbaren Gründen wegen eines wichtigen Regierungstermins abgesagt, erklärte der Sprecher.

Zudem haben sich der Gouverneur des Leningrader Gebietes, Aleksander Jurjewitsch Drosdenko, und der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej J. Netschajew, zu dem Treffen am 17. Oktober in der Rostocker Stadthalle angemeldet. Von deutscher Seite wird der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, erwartet.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Claudia Müller thematisierte in einem am Mittwoch verbreiteten Offenen Brief an die Regierungschefin Fragen von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten in Russland. So fragt sie, ob es einen Dialog zwischen Regierungsvertretern Mecklenburg-Vorpommerns und Russlands zu Völkerrechts-, Wahlrechts- oder Menschenrechtsfragen gegeben hat und ob Vereinbarungen oder Verpflichtungen getroffen wurden.

Während des nunmehr dritten Russlandtages sollen die Wirtschaftsvertreter in Fachforen Kontakte knüpfen können. Mitveranstalter sind die Industrie- und Handelskammern und das Ostinstitut Wismar. Zudem soll der Tag auch auf andere Bereiche wie die Kultur ausgeweitet werde. Im kommenden Jahr ist der Unternehmertag in Mecklenburg-Vorpommerns russischer Partnerregion, dem Leningrader Gebiet, geplant. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will mit der Veranstaltung die Unternehmen dabei unterstützen, auf dem russischen Markt erfolgreich zu sein.

@ dpa.de

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