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Vermischtes, bb-net media GmbH

Schweinfurt - Die Bedeutung von IT-Hardware w?chst.

20.04.2021 - 13:22:51

Umdenken erforderlich: so wertvoll ist gebrauchte Hardware. Im Jahr 2020 entstanden weltweit pro Sekunde etwa 7 Computer, im Vergleich dazu wurden pro Sekunde jedoch nur 4 Menschen geboren. Das gesellschaftliche Bewusstsein f?r die problematische Herstellung und Entsorgung w?chst dagegen nur langsam.

Schweinfurt - Die Bedeutung von IT-Hardware w?chst. Im Jahr 2020 entstanden weltweit pro Sekunde etwa 7 Computer, im Vergleich dazu wurden pro Sekunde jedoch nur 4 Menschen geboren. Das gesellschaftliche Bewusstsein f?r die problematische Herstellung und Entsorgung w?chst dagegen nur langsam. Insbesondere ?ffentliche Einrichtungen und Beh?rden agieren im Umgang mit Hardware nicht achtsam und umweltfreundlich genug. Die fortschreitende Digitalisierung steigert zudem die IT-Abh?ngigkeit von Firmen, wodurch die Produktion von neuen Ger?ten stetig weiterwachsen wird. Aus diesem Grund sind die ?kologischen und sozialen Folgen, die mit der Herstellung und der Nutzung von IT-Ger?ten einhergehen, ein gesellschaftliches Problem und zieht jeden mit in die Verantwortung. Betrachtet man allein nur den Umgang mit der Unternehmenshardware und Daten erkennt man, dass die Wichtigkeit einer nachhaltigen Strategie untersch?tzt wird. Neben dem Potenzial, die eigene CSR-Strategie zu verbessern, bietet ein nachhaltiger Umgang mit Computer, PC und Co., enorme soziale, ?kologische aber auch ?konomische Vorteile, von denen Firmen und die gesamte Gesellschaft gleicherma?en profitieren.

Prozesse kritisch hinterfragen

Die Kernfragen, die sich Unternehmen stellen m?ssen, sind: "Woher kommt unsere Hardware? " und "Was passiert nach Ausmusterung?" Die Produktlebenszyklen von IT-Ger?ten werden stetig verk?rzt. Im Schnitt tauschen Betriebe ihre Hardware nach 3-5 Jahren aus und ersetzen diese durch Neuger?te. Altger?te werden stillgelegt und an Entsorger ?bergeben. Dieses Konzept ist f?r Unternehmen einfach und unkompliziert, aber alles andere als nachhaltig. Die Stilllegung und Entsorgung von Ger?ten nach kurzem Lebenszyklus, ist eine Verschwendung von Rohstoffen. Denn der Rohstoffbedarf bei der Produktion ist immens, auch dann, wenn die Ger?te immer kleiner und kompakter werden. Die Gewinnung ben?tigter Rohstoffe geschieht heute noch unter fragw?rdigen Umst?nden wie Kinder- und Zwangsarbeit sowie negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Viele Firmen sehen sich hier nicht in der Verantwortung, sondern verweisen auf die namhaften IT-Hersteller. Jedoch sollten alle, Hersteller und Anwender, den gesamten Kreislauf eines Produkts kritisch hinterfragen.

Ressourcen sch?tzen

Zur Herstellung eines einzelnen Computers werden bis zu 700 verschiedene Stoffe ben?tigt. Ein einziger Computer verschlingt 19 Tonnen Rohstoffe. Neben 1.500 Litern Wasser, 22 Kilogramm chemischen Stoffen, 240 Kilogramm fossilen Energietr?gern werden auch Edel- und Schwermetalle ben?tigt. Die IT-Fertigung f?hrte in Regionen bereits zu negativen Auswirkungen auf die Versorgung der Landwirtschaft, der Menschen und der Umwelt.

Trauriger Rekord: globaler Elektroschrottberg hoch wie nie

Kupfer, Zinn, Gold, Coltan-Erz und viele andere Metalle und Ressourcen aus der ganzen Welt schm?cken Millionen Arbeitspl?tze. Angesichts des Arbeits-, Energie, und Rohstoffaufwandes bei der Herstellung und des weltweiten Transports, ist die Nutzungsdauer unverh?ltnism??ig kurz.

Nicht nur die Herstellung, sondern auch die Entsorgung von IT belastet Mensch und Umwelt. Laut UN sind 2019 rund 53,6 Millionen Tonnen an Elektroschrott angefallen. Ein Wachstum von 21 Prozent in nur f?nf Jahren. Ein trauriger Rekord. Die Prognose der UN f?r das Jahr 2030 ist erschreckend: 74 Millionen Tonnen. Nur etwa 17,4 % des E-Schrotts wurden eingesammelt und recycelt. Die Restmenge wird der M?llverbrennung zugef?hrt, auf Deponien entsorgt oder in die ?rmsten L?nder verschifft. Der gesamte Materialwert des Elektroschrottberges 2019 wird, laut UN-Bericht, auf 57 Milliarden US-Dollar gesch?tzt. Als einer der Hauptursachen f?r den wachsenden Berg ist die steigende Nutzung von IT-Hardware.

Entsorgungsproblematik und Rechtslage

Giftige Schwermetalle wie Blei und Quecksilber aus Flachbildschirmen, krebserzeugende Flammschutzmitteln aus Platinen, Kunststoffgeh?use oder PVC-Kabelumh?llungen gef?hrden Menschen und das ?kosystem. Ein Umdenken im Umgang mit Elektroschrott ist dringend notwendig. Mit Inkrafttreten des "Gesetz ?ber das Inverkehrbringen, die R?cknahme und die umweltvertr?gliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikger?ten" setzt Deutschland gleich zwei EU-Richtlinien in nationales Recht um. Die eine verfolgt das das Ziel, grunds?tzlich E-Abf?lle zu vermeiden, die andere verbietet den Einsatz bestimmter gef?hrlicher Stoffe bei der Herstellung. Ausrangierte Hardware kann auf dem Wertstoffhof abgegeben oder an spezielle Entsorger verkauft werden. Ab hier endet f?r Firmen die Nachvollziehbarkeit. Aber endet hier auch wirklich die Verantwortung?

Der nachhaltige Weg

Unternehmen haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Begebenheiten bei der Herstellung von Hightech Produkten, jedoch sind sie, wenn es um die Nutzung und die anschlie?ende Ausmusterung geht, in der Verantwortung die ?kologischen und sozialen Lasten ihrer Ger?te nicht noch schwerer zu machen.

Konkrete Verbesserungen im IT-Management k?nnen schon durch eine l?ngere Nutzung der Ger?te erzielt werden. Im zweiten Schritt kann Hardware, die den Anforderungen nicht mehr ganz gerecht wird, bei speziellen IT-Refurbishern (https://bb-net.de) aufbereitet werden, um die Nutzungsdauer im Unternehmen nochmals verl?ngern. Durch einen vollumf?nglichen IT-Lifecycle kennen Verantwortliche die Anforderungen von Mitarbeitern und deren Arbeitsger?te. In den F?hrungsetagen wird bei der technischen Ausstattung nicht gespart. Daher w?re eine weitere M?glichkeit, die Rotation von Ger?ten innerhalb des Unternehmens. Wird die Leitung neu ausgestattet, sind deren Systeme noch leistungsf?hig genug, um in anderen Abteilungen eingesetzt zu werden.

Anstelle einer Entsorgung, also einem Recycling, ist der nachhaltigste Weg im Umgang mit IT-Hardware, der Verkauf an IT-Remarketing Spezialisten. Diese Dienstleiser, wie die bb-net media GmbH (https://bb-net.de/ankauf/) aus Schweinfurt, sind Experten f?r den Ankauf gebrauchter Hardware, Datenl?schung nach zertifizierten Standards, die Aufbereitung von Ger?ten sowie deren R?ckf?hrung in den Markt. Wirtschaftlich betrachtet gibt es hier nur Gewinner. Durch den Verkauf an Profis werden hohe Restwerte erzielt anstelle von Aufwendungen f?r deren Entsorgung.

Pressekontakt:

Michael Bleicher Gesch?ftsf?hrer & Experte f?r zirkul?ren IT-Kreislauf

e-Mail: mailto:m.bleicher@bb-net.de Fon: +4997216469422

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