Regierungen, Deutschland

Schüler in Niedersachsen können früher in Weihnachtsferien starten

10.12.2021 - 16:06:28

Schüler in Niedersachsen können früher in Weihnachtsferien starten. HANNOVER - Die Präsenzpflicht an Niedersachsens Schulen wird zur Eindämmung des Coronavirus vor Weihnachten aufgehoben. Vom 20. Dezember an und damit drei Tage vor Ferienbeginn könnten die Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern vom Unterricht befreit werden, kündigte die Landesregierung am Freitag in Hannover an. Einen Anspruch auf Distanzlernen gebe es an diesen Tagen nicht. Die Ferien sollen aber wie geplant am 23. Dezember beginnen und bis zum 7. Januar dauern.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) erklärte, die Möglichkeit zur Unterrichtsbefreiung werde für Eltern eingeräumt, die wegen noch nicht vollständig geimpfter oder geboosterter Familienmitglieder und Angehörigen aus Risikogruppen einen weitergehenden Schutz zum Weihnachtsfest benötigen. Die Befreiung könne formlos beantragt werden, jedoch nur für alle drei Tage am Stück.

Nach den Weihnachtsferien sollen zudem die Schutzmaßnahmen an den Schulen verschärft werden. In der ersten Unterrichtswoche 2022 müssen sich demnach alle Schülerinnen und Schüler, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, täglich zu Hause per negativem Selbsttest freitesten, bevor sie zum Präsenzunterricht kommen können. Das gelte künftig auch bei Klassenarbeiten und Abitur- sowie Abschlussprüfungen. Auch Kinder unter 14 Jahren müssen nach den Ferien außerdem medizinische Masken tragen; bisher reichten Stoffmasken.

Außerdem soll es in Niedersachsen von Heiligabend bis zum 2. Januar landesweit verschärfte Corona-Maßnahmen geben. Dann müssen etwa Diskotheken schließen und es sind nur Veranstaltungen mit weniger Menschen erlaubt. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in Hannover an. Er hatte sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach für eine verlängerte Weihnachtspause ausgesprochen, um Risiken zu vermeiden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Beschäftigte ohne Booster können Entschädigungsanspruch verlieren. Das geht aus einer Expertise der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags hervor, die der Bundestag im Internet veröffentlicht hat und über die die "Bild"-Zeitung zuerst berichtet hat. BERLIN - Arbeitnehmer und Selbständige können ihren Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfällen verlieren, wenn sie keinen vollen Impfschutz durch eine Corona-Drittimpfung haben und in Quarantäne müssen. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 12:42) weiterlesen...

Ukraine-Konflikt - Expertin erwartet keine Gas-Versorgungsprobleme. "Nicht nur Deutschland ist abhängig vom russischen Gas, sondern Russland ist auch abhängig von den Erlösen", sagte HWWI-Energie-Expertin Claudia Wellenreuther am Donnerstag. Bislang würden die Gaslieferungen auch so geliefert, wie sie bestellt worden seien. HAMBURG - Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet trotz der angespannten Lage an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland nicht mit Versorgungsproblemen bei Erdgas. (Boerse, 20.01.2022 - 12:37) weiterlesen...

Von der Leyen droht Russland mit Handelseinschränkungen. "Falls es weitere Angriffe auf die territoriale Unversehrtheit der Ukraine gibt, werden wir mit massiven Wirtschafts- und Finanzsanktionen reagieren", sagte sie am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums Davos. Die EU sei mit Abstand der größte Handelspartner Russlands und mit Abstand der größte Investor. "Diese Handelsbeziehung ist uns wichtig, aber sie ist für Russland viel wichtiger", erklärte sie. DAVOS - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Fall eines Einmarsches in die Ukraine vor weitreichenden Einschränkungen der Handelsbeziehungen gewarnt. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 12:18) weiterlesen...

Kreml: Bidens Drohungen könnten Krieg provozieren. Die Äußerungen trügen nicht zur Entspannung bei und könnten zu einer Destabilisierung der Lage führen, sagte Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. MOSKAU - Der Kreml hat angesichts neuer Drohungen von US-Präsident Joe Biden gegen Russland vor der Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Konflikts gewarnt. (Boerse, 20.01.2022 - 12:14) weiterlesen...

Tarifverhandlungen für öffentliche Banken gehen weiter. FRANKFURT - Die Tarifverhandlungen für die Landes- und Förderbanken sind am Donnerstag in fünfter Runde fortgesetzt worden. Die Gewerkschaft Verdi hatte mit Warnstreiks im Vorfeld ihre Forderung nach einem verbesserten Angebot der Arbeitgeber untermauert. Der Verhandlungsführer der öffentlichen Banken, Gunar Feth, hatte gemahnt, es müsse bei den Gesprächen in Frankfurt "für beide Seiten das Ziel sein, zum Abschluss zu kommen". Die Verhandlungen laufen seit dem 23. Juni vergangenen Jahres. Tarifverhandlungen für öffentliche Banken gehen weiter (Boerse, 20.01.2022 - 11:34) weiterlesen...

RKI registriert 133 536 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 638,8. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 10 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 638,8 an. BERLIN - Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 600 überschritten. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 11:32) weiterlesen...