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Regierungen, Deutschland

SCHÖNEFELD - Auf dem Bau war 2020 ein Rekordjahr.

10.05.2021 - 17:36:28

Bau-Tarifverhandlungen beginnen nach Rekordjahr. Die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt verlangt deshalb für die rund 890 000 Beschäftigten 5,3 Prozent mehr Geld. An diesem Dienstag (9.00 Uhr) beginnen die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern des Bauhauptgewerbes in Schönefeld bei Berlin. Dabei will die Gewerkschaft auch erreichen, dass die Ost-Löhne an das West-Niveau angeglichen werden. Und sie setzt sich dafür ein, die Entschädigung der Arbeiter für Anfahrtszeiten zu erhöhen.

Die Arbeitgeber sehen jedoch nur geringe Verteilungsspielräume. Die gesamtwirtschaftliche Situation sei schwierig, teilte Verhandlungsführer Uwe Nostiz vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe der dpa mit. "Zwar ist die Bauwirtschaft vergleichsweise ungeschoren durch das Jahr 2020 gekommen. Aber die Baukonjunktur trübt sich merklich ein." Der Verband erwartet, dass der Umsatz in diesem Jahr bestenfalls stagniert. "Die derzeitige Materialknappheit verbunden mit einem deutlichen Anstieg der Preise für viele Baumaterialien dürfte der Baukonjunktur einen ordentlichen Dämpfer verpassen."

Weil vor allem der Wohnungsbau unbeeindruckt von der Corona-Krise weiterwuchs, hat die Branche ihren Gesamtumsatz im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gesteigert. Allerdings hielt der Auftragseingang nach einem starken Vorjahr nicht mehr Schritt und ging bereinigt um Preisveränderungen und Kalendereffekte sogar leicht zurück.

Im vergangenen Jahr war eine Tarifeinigung erst in der Schlichtung gelungen. Erstmals wurde ein pauschaler Wegezeit-Zuschlag vereinbart. Außerdem stiegen die Entgelte im Januar im Westen um 2,1 Prozent, im Osten um 2,2 Prozent.

@ dpa.de

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