Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

SAARBRÜCKEN - In mehreren Bundesländern enden am Freitag Corona-Beschränkungen.

01.10.2021 - 05:33:27

In mehreren Bundesländern fallen Corona-Einschränkungen weg. So gilt in Nordrhein-Westfalen ab Freitag keine Maskenpflicht im Freien mehr. In Fußballstadien, bei Konzerten und anderen Großveranstaltungen ist wieder mehr Publikum zugelassen. Stehplätze dürfen allerdings nur zur Hälfte belegt werden und nur dann, wenn auf Gängen eine medizinische Schutzmaske getragen wird.

In Clubs und Diskotheken in Bayern darf ab diesem Wochenende derweil nach knapp eineinhalb Jahren coronabedingter Zwangspause wieder gefeiert werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt dann eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen außerdem mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.

Auch im Saarland ist ab Freitag Tanzen in Clubs wieder möglich. Nach einer neuen Corona-Verordnung fallen praktisch alle Einschränkungen für Geimpfte, Genesene und Getestete weg. Sie müssen auch in geschlossenen Räumen keine Maske mehr tragen, wenn die 3G-Regel angewandt wird. Der Mindestabstand ist nur noch eine Empfehlung. Das hatte der Ministerrat beschlossen.

Die Landesregierung setzt mit ihrem "Saarland-Modell Plus" auf die Vernunft der Bürger. Der Schritt sei "ein Signal für mehr Eigenverantwortung", sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). An Universitäten sind Präsenzveranstaltungen ohne Masken und ohne Abstand wieder möglich. In Schulen entfällt die Maskenpflicht in den Gebäuden komplett. Die neue Freiheit gilt zunächst für 14 Tage.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte derweil vor einer Corona-Welle im Herbst und Winter. "Immer noch sind 30 Prozent der Unter-60-Jährigen nicht geimpft. Wir unterschätzen diese enorme Zahl. Sie ist zu hoch, um einen Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern", sagte Lauterbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag). "Das Virus wird sich weiter ausbreiten in der kalten Jahreszeit, in der sich das Leben wieder in geschlossene Räume verlagert."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD-Chef verteidigt Ampel-Zeitplan - Keine Pirouetten drehen. "Wir wollen nicht noch unnötige Pirouetten drehen, bevor wir zu einem Ergebnis kommen", sagte Walter-Borjans am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Menschen erwarteten, dass die Partner schnell in den Stand kommen zu arbeiten. Da seien gute Ambitionen hilfreich. BERLIN - Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat den ehrgeizigen Zeitplan für die Regierungsbildung verteidigt. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 08:49) weiterlesen...

Sozialgerichte erwarten Klagen wegen 'Long Covid'. "Long Covid ist ja ein Begriff. Man kann davon ausgehen, dass deswegen Klagen bei den Sozialgerichten eingehen", sagte der Präsident des Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, der Münchner "Abendzeitung". "Das Gleiche gilt für die Rentenversicherung, wenn es um die Erwerbsminderung infolge von Long Covid geht. MÜNCHEN - Die Sozialgerichte in Bayern erwarten eine Corona-Klagewelle - auch wegen der möglichen Spätfolgen einer Infektion. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 08:19) weiterlesen...

Neuseeland ändert Corona-Strategie und setzt 90-Prozent-Impfziel. Lockerungen der Corona-Einschränkungen sollen in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, teilte die Regierung am Freitag mit. WELLINGTON - Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante einen neuen Fahrplan im Kampf gegen das Virus angekündigt. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 07:32) weiterlesen...

USA würden Taiwan bei Angriff verteidigen. Die US-Regierung habe eine "Verpflichtung", dies zu tun, sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) im TV-Sender CNN. Die USA suchten keinen Konflikt mit China, aber Peking müsse verstehen, "dass wir keinen Schritt zurück machen werden, dass wir unsere Positionen nicht ändern werden", sagte Biden. WASHINGTON/TAIPEH - In den wachsenden Spannungen um Taiwan hat US-Präsident Joe Biden deutlicher als seine Vorgänger zugesagt, dass die USA die demokratische Inselrepublik im Falle eines Angriffs durch China verteidigen würden. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 07:04) weiterlesen...

Taiwan begrüßt Beistandserklärung von Biden bei Angriff durch China. "Seit Bidens Amtsübernahme hat die US-Regierung kontinuierlich durch praktische Schritte ihre felsenfeste Unterstützung für Taiwan demonstriert", sagte ein Präsidentensprecher am Freitag in Taipeh. TAIPEH - Taiwans Regierung hat die Zusage von US-Präsident Joe Biden begrüßt, die demokratische Inselrepublik im Falle eines Angriffs durch China verteidigen zu wollen. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 06:44) weiterlesen...

Erneut Klimaprotest in Berlin - Forderungen an Koalitionen. Schwerpunkt der Aktionen soll am Freitag Berlin sein, wo Aktivisten aus ganz Deutschland erwartet werden. Unter dem Motto "Ihr lasst uns keine Wahl" wollen die Demonstranten um 12.00 Uhr am Brandenburger Tor starten und dann durch das Regierungsviertel ziehen. Nach Polizeiangaben sind 10 000 Teilnehmer angemeldet. Weitere Kundgebungen sind unter anderem in Baden-Württemberg und Thüringen geplant. Am selben Tag will die schwedische Aktivistin Greta Thunberg in ihrer Heimatstadt Stockholm mit Menschen aus aller Welt für mehr Klimaschutz demonstrieren. BERLIN - Einen Tag nach dem Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP will die Bewegung Fridays for Future ihre Klimaschutz-Forderungen untermauern. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 06:35) weiterlesen...