Regierungen, Deutschland

SAARBRÜCKEN - Der Modellierer Thorsten Lehr sieht mit der Omikron-Variante des Coronavirus eine "Wand" auf Deutschland zukommen.

21.12.2021 - 14:37:29

Modellierer über Omikron: 'Wir sehen eine relativ starke Wand kommen'. Dem Fernsehsender ntv sagte der Professor für Klinische Pharmazie der Universität des Saarlandes: "Wir gehen in unseren Berechnungen davon aus, dass wir jetzt in den nächsten Tagen wirklich wieder einen Anstieg von den Fallzahlen sehen werden.

Anfang des Jahres könnten die Inzidenzen um die 1000 liegen. Ob das wirklich eintrete, hänge davon ab, wie die Bevölkerung sich verhalte, und welche Maßnahmen ergriffen würden. "Aber da sehen wir wirklich eine relativ starke Wand auf uns zukommen", sagte Lehr. Auch wenn Omikron milder verlaufe, würden damit viele Menschen gleichzeitig krank. "Wir haben das auch mal versucht hochzurechnen und da kann es schon passieren, dass sie teilweise bis zu fünf, sechs Millionen gleichzeitig Erkrankte haben." Das würde zu Problemen in der Versorgung im Gesundheitssektor und im öffentlichen Leben führen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Einnahmen der Rentenkasse auch im zweiten Pandemie-Jahr gestiegen. Das teilte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Gegenüber dem Vorjahr 2020 wuchsen die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen demnach um 3,9 Prozent auf rund 233 Milliarden Euro. BERLIN - Die Beitragseinnahmen der Rentenkasse sind im zweiten Pandemiejahr 2021 erneut gestiegen. (Boerse, 28.01.2022 - 09:28) weiterlesen...

EU-Asylbehörde: Hohe Antragszahlen aus Afghanistan im November 2021. Im November 2021 stellten in den EU-plus-Staaten rund 71 400 Menschen einen Antrag auf Schutz und damit neun Prozent mehr als im Vormonat Oktober, wie die in Malta ansässige EU-Asylbehörde EUAA am Freitag mitteilte. EU plus bezieht sich auf die 27 EU-Mitgliedsstaaten zuzüglich Norwegens, Lichtensteins, Islands und der Schweiz. Damit habe die Zahl der Asylanträge beinahe den Spitzenwert von September 2021 erreicht, erklärte die EUAA weiter. VALLETTA - Die Zahl der Asylanträge in der EU bleibt weiter auf hohem Niveau. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 08:51) weiterlesen...

Philippinen öffnen im Februar für internationalen Tourismus. MANILA - Die Philippinen öffnen ab kommendem Monat erstmals seit zwei Jahren wieder ihre Grenzen für internationale Touristen. Urlauber aus 157 Staaten, die den vollständigen Corona-Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben, dürften ab dem 10. Februar wieder visa- und quarantänefrei in den Inselstaat einreisen, sagte Regierungssprecher Karlo Nograles am Freitag. Dazu gehören auch Deutschland sowie alle anderen Länder Europas. Philippinen öffnen im Februar für internationalen Tourismus (Boerse, 28.01.2022 - 08:44) weiterlesen...

Streeck ruft zu Kontaktreduzierungen auf - Hoffnung auf Frühjahr. Bei so hohen Zahlen sollte jeder noch einmal aufpassen und Kontakte beschränken, sagte Streeck am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Auch Geimpfte und - in reduzierter Form - auch Geboosterte könnten das Virus übertragen. "Es geht wirklich darum, jetzt nochmal diese Zeit zu überbrücken, bis wir eine Trendumkehr haben." Dann komme das Frühjahr mit sinkenden Fallzahlen. "Das wird ein guter Sommer wieder werden", sagte das Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung voraus. BERLIN - Der Virologe Hendrik Streeck hat die Menschen angesichts der rasant wachsenden Corona-Infektionszahlen zur Vorsicht aufgerufen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 08:23) weiterlesen...

FDP-Fraktionschef zu Corona-Krise: Öffnungsperspektive bereits jetzt diskutieren. "Wir müssen auf jeden Fall jetzt schon anfangen, über Öffnungsperspektiven zu sprechen", sagte Dürr dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). BERLIN - FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat eine rasche Diskussion über Öffnungsperspektiven in der Corona-Krise angemahnt. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 07:40) weiterlesen...

Omikron - und dann? Über neue Corona-Mutanten nur Spekulieren möglich. Über deren Eigenschaften lasse sich aber nur spekulieren, erklärte der Präsident der Gesellschaft für Virologie, Ralf Bartenschlager, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Erfahrung zeigt aber, dass mit der Anpassung eines Virus an seinen Wirt die Pathogenität in der Regel abnimmt." Pathogenität meint die Fähigkeit, Krankheiten auszulösen. "Das bedeutet nicht, dass dieses angepasste Virus gar keine Erkrankung mehr macht, aber es ist in der Regel weniger krankmachend." So verbreitet sich die neue Variante Omikron zwar schneller in Deutschland als Delta, verursacht aber Forschern zufolge im Schnitt mildere Krankheitsverläufe. HEIDELBERG - Das Coronavirus Sars-CoV-2 dürfte sich über kurz oder lang weiterentwickeln - neue Varianten können entstehen. (Boerse, 28.01.2022 - 06:35) weiterlesen...