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Tourismus, Regierungen

ROM - Ungeachtet der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hält der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte sein Land für ein geeignetes Urlaubsziel.

07.10.2020 - 21:24:28

Conte wirbt für Italien als Urlaubsziel - Corona-Zahlen steigen stark. "Gerade die angemessen strengen Maßnahmen, die wir soeben beschlossenen haben, zeigen, dass wir im Umgang mit dem Virus nicht nachlässig werden", sagte Conte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z.) auf die Frage, ob Italien für Touristen aus Deutschland ein sicheres Reiseland sei. Einreisende aus Risikogebieten würden an den Flughäfen einem Schnelltest unterzogen, dessen Ergebnis nach 15 Minuten vorliege. Das Interview in Rom führten neben der "F.A.Z." auch mehrere internationale Zeitungen.

Im Kampf gegen wieder steigende Corona-Infektionszahlen hatte Italiens Regierung am Mittwoch eine landesweite Maskenpflicht im Freien ab Donnerstag beschlossen. Bisher mussten die Schutzmasken hauptsächlich in geschlossenen Räumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgesetzt werden. Die Behörden verzeichneten in den jüngsten Wochen einen erheblichen Anstieg der Infektionszahlen. Obwohl die Pandemie bisher als unter Kontrolle gilt, wuchs die Angst vor einer zweiten Welle deutlich.

Conte sagte der "F.A.Z.", der mitunter als "italienisches Wunder" bezeichnete Umstand, dass die zweite Welle der Infektionen in seinem Land bisher flacher verlaufen sei als etwa in Spanien oder Frankreich, sei das Ergebnis der "Opferbereitschaft der gesamten Nation". "In der Erinnerung an die schlimme Frühphase der Pandemie stellen wir uns jetzt im Geist der Verantwortlichkeit und der Vorsicht der aktuellen Phase."

Mit dem Ende Juli beschlossenen EU-Wiederaufbauplan im Umfang von 750 Milliarden Euro, von dem Italien und andere stark von der Pandemie betroffene Länder besonders profitieren werden, hätten die 27 EU-Staaten gezeigt, dass man eine Herausforderung wie die Überwindung der Pandemie-Folgen nur gemeinsam bewältigen könne, sagte Conte. Die umfassende Hilfe für Italien sei nicht nur ein "Zeichen konkreter Solidarität" gewesen, sondern auch "ein großer Vertrauensvorschuss" für sein Land.

Die Zahl der täglichen Coronavirus-Infektionen stieg am Mittwoch laut offiziellen Daten sprunghaft auf 3678 an - das waren rund 1000 mehr als am Vortag und damit der höchste Stand seit fast sechs Monaten. Die Zahl der Toten in Italien übersprang bereits die Marke von 36 000. Rund 334 000 Menschen infizierten sich bisher mit Sars-CoV-2.

@ dpa.de

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