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ESPON

Rom - Laut einer neuen Studie hat die Hochgeschwindigkeitsbahnverbindung Mailand-Bologna einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, die Abwanderung von Fachkr?ften einzud?mmen und der Kreativwirtschaft zu helfen, sich in dem Korridor zwischen den beiden St?dten zu entwickeln.

03.05.2021 - 14:52:50

Hochgeschwindigkeitsverbindung Mailand-Bologna stimuliert Fachkr?fte und Kreativit?t / ESPON-Studie zu einer einzigartigen urbanen Region in Europa

Rom - Laut einer neuen Studie hat die Hochgeschwindigkeitsbahnverbindung Mailand-Bologna einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, die Abwanderung von Fachkr?ften einzud?mmen und der Kreativwirtschaft zu helfen, sich in dem Korridor zwischen den beiden St?dten zu entwickeln. Dies gilt insbesondere f?r die Provinzen Modena und Reggio Emilia.

Die sogenannte Imagine-Studie wurde im Rahmen des ESPON-Programms durchgef?hrt, das sich auf die Analyse von regionalpolitischen Initiativen der EU spezialisiert hat. Die urbane Region entlang des Korridors Mailand-Bologna bilde die Basis eines neuen industriellen Dreiecks mit Padua an der Spitze, sagte Valeria Fedeli, Dozentin f?r Urbane Entwicklung und Politik an der Polytechnischen Universit?t Mailand (Politecnico di Milano) und Koordinatorin der Studie, der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Darum sei sie aus mehreren Gr?nden einzigartig in Europa.

"Diese Region umfasst gro?e und mittelgro?e St?dte mit immensem wirtschaftlichen Potential - industrielle Zonen, die sehr dicht beieinanderliegen und durch einen Korridor bedient werden, der teilweise mit Europa verbunden ist", f?gte Fedeli hinzu.

Die Er?ffnung der Hochgeschwindigkeitsbahnverbindung Mailand-Bologna habe verschiedene Auswirkungen gehabt, die von den Forscherinnen und Forschern untersucht worden seien, darunter eine Umgestaltung des Verkehrs und eine St?rkung des Logistiksektors. Zudem habe es zu Wachstum in der Kreativwirtschaft, bei innovativen KMU und bei Start-ups gef?hrt.

"Die Hochgeschwindigkeitsverbindung hat Distanzen verringert und es so St?dten wie Bologna und Reggio Emilia erm?glicht, Fachkr?fte und Unternehmenszentralen vor Ort zu halten", sagte Ilaria Mariotti, Dozentin f?r Regionalwirtschaft an der Polytechnischen Universit?t Mailand.

Dieses Ph?nomen sei insbesondere in den Provinzen Modena und Reggio Emilia zu beobachten gewesen. "Wissensarbeiterinnen und -arbeiter brauchen Face-to-Face-Kontakt, um Innovationen zu entwickeln", erg?nzte Mariotti. "Die Hochgeschwindigkeitsverbindung erm?glicht es ihnen, f?r einen Tag nach Mailand zu fahren, wo viele nationale und multinationale Unternehmen ihren Sitz haben, um dort Kunden und Lieferanten zu treffen, und dabei weiterhin in St?dten wie Bologna und Reggio Emilia mit h?herer Lebensqualit?t und geringeren Lebenshaltungskosten zu wohnen."

In Zeiten der Pandemie h?tten diese Dynamiken an Bedeutung gewonnen. "Unternehmen investieren in regionale Niederlassungen, um n?her am Wohnort ihrer Mitarbeitenden zu sein", sagte die Dozentin. "Dadurch werden etwa Bahnh?fe zu Orten des Co-Working und ganz allgemein zu gefragten potentiellen Anbietern hybrider R?ume, in denen Arbeitstreffen stattfinden k?nnen."

Pressekontakt:

Nikos Lampropoulos Press and Media Project Expert mailto:nikos.lampropoulos@espon.eu http://www.espon.eu

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