Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

ROM - Kurz vor dem EU-Gipfel über die geplanten milliardenschweren Corona-Hilfen hat Italiens Premier Giuseppe Conte an die Einheit der Union appelliert und auf eine rasche Entscheidung gedrungen.

15.07.2020 - 11:01:31

Italien dringt auf EU-Entscheidung zu Corona-Geldern im Juli. "Diesmal gewinnen wir alle oder wir verlieren alle", sagte Conte am Mittwoch im Abgeordnetenhaus in Rom. Dafür bekam er viel Applaus. Conte hielt in der größeren der zwei Parlamentskammern eine europapolitische Rede. Die Entscheidung der EU-Staaten über den Wiederaufbaufonds sollte "im Juli" fallen, forderte er. Kompromisse "nach unten" seien keine Option.

An diesem Freitag und Samstag kommen die Spitzen der 27 EU-Staaten in Brüssel zusammen, um über den 750 Milliarden Euro großen Wiederaufbauplan zu verhandeln. Nach Vorstellung der EU-Kommission sollen 500 Milliarden als Zuschüsse und 250 Milliarden als Kredite vergeben werden. Widerstand gibt es vor allem aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Österreich. Die sogenannten "Sparsamen Vier" lehnen hohe Zuschüsse ab und setzen stark auf Kredite. Die Kompromiss-Suche gilt als schwierig.

Italien mit seiner ohnehin angeschlagenen Wirtschaft leidet unter den Folgen der Corona-Krise besonders. Die Regierung in Rom hat großes Interesse an Zuschüssen aus Brüssel. In dem Mittelmeerland starben mit oder an der Viruskrankheit bisher rund 35 000 Menschen. Der Tourismus als eine wichtige Einnahmequelle kommt weiter nicht in Schwung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Geplatzte Pkw-Maut kostete bislang 79 Millionen Euro. BERLIN - Die geplatzte Pkw-Maut hat den Bund mittlerweile 79,3 Millionen Euro gekostet. Darunter sind 7 Millionen Euro, die bisher in diesem Jahr bis zum 18. September anfielen, wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Grünen-Frage antwortete. Zuerst berichteten die Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Freitag) darüber. Allein 5,2 Millionen Euro fielen demnach in diesem Jahr bisher für Sachverständige und Gerichtskosten an. Die seit 2014 insgesamt entstandenen Kosten erhöhen sich damit weiter. Mitte Juni hatte das Ministerium eine Summe von 76,7 Millionen Euro genannt. Geplatzte Pkw-Maut kostete bislang 79 Millionen Euro (Boerse, 24.09.2020 - 18:08) weiterlesen...

Günther fordert bundesweite Initiative für mobile Belüftungsgeräte. "Ich würde mir ausdrücklich wünschen, dass wir am nächsten Dienstag auch darüber sprechen und uns möglichst auch bundesweit auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen", sagte Günther am Donnerstag in der Sendung "Frühstart" von RTL /ntv. KÖLN/KIEL - Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) will bei der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Pandemie über die Anschaffung mobiler Belüftungsgeräte für Innenräume beraten. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 12:28) weiterlesen...

Wiesbadener Prozess um 'Cum-Ex'-Aktiendeals beginnt im Oktober. WIESBADEN - Vor dem Landgericht Wiesbaden soll im Oktober einer der zentralen Prozesse zur strafrechtlichen Aufarbeitung von "Cum-Ex"-Aktiendeals beginnen. Die Wirtschaftsstrafkammer will vom 20. Oktober an über die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt verhandeln, wie das Landgericht am Donnerstag mitteilte (Az.: 6 KLs - 1111 Js 27125/12). Wiesbadener Prozess um 'Cum-Ex'-Aktiendeals beginnt im Oktober (Wirtschaft, 24.09.2020 - 11:15) weiterlesen...

Erzbistum Köln fürchtet bei Einnahmen 'Corona-Delle'. "Niemand weiß, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Im schlimmsten Fall müssen wir mit Ertragseinbußen von 50 Millionen Euro rechnen", sagte Finanzdirektor Gordon Sobbeck nach einer Mitteilung des größten deutschen Bistums vom Donnerstag. Wahrscheinlich werde die "Corona-Delle" die Finanzen des Erzbistums auch 2011 und 2022 noch belasten. KÖLN - Durch die Corona-Krise befürchtet das Erzbistum Köln einen Einbruch der Kirchensteuer-Einnahmen. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 09:36) weiterlesen...

Scholz rechnet bis 2024 nicht mit Schwarzer Null. Er wolle in den Jahren 2022 bis 2024 die Kredite aufnehmen, die die Schuldenbremse erlaube, sagte der Vizekanzler am Mittwoch in Berlin. Die Schuldenbremse im Grundgesetz ermöglicht eine geringe Neuverschuldung. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Rückkehr zur Schwarzen Null, also einem Bundeshaushalt komplett ohne neue Schulden. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 14:18) weiterlesen...

Urteil: Deutsche Bank haftet nicht für Cum-Ex der M.M.Warburg. Das hat das Landgericht Frankfurt am Mittwoch in einem noch nicht rechtkräftigen Urteil (Az.: 2-18 O 386/18) entschieden. "Die Privatbank Warburg ist originäre Steuerschuldnerin und hat die Steuern daher auch im Verhältnis zur Deutschen Bank primär zu tragen", entschied die 18. Zivilkammer in dem Streit um 167 Millionen Euro Steuerschulden aus Geschäften in den Jahren 2007 bis 2011. FRANKFURT/HAMBURG - Die Deutsche Bank muss laut einem Urteil nicht für Steuerschulden aus Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank M.M.Warburg mithaften. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 13:02) weiterlesen...