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Regierungen, Italien

ROM - Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza ist im Zusammenhang mit einem möglicherweise veralteten Pandemie-Plan unter Erklärungsdruck geraten.

19.04.2021 - 16:23:27

Umstrittener WHO-Bericht - Roms Gesundheitsminister bestreitet Fehler. Hintergrund sind kritische Medienberichte zur Vorsorge Roms gegen Notfälle wie den Corona-Ausbruch, wobei ein UN-Report von 2020 über Fehler am Anfang der Pandemie eine Rolle spielt. Matteo Renzi, der Chef der mitregierenden Partei Italia Viva, forderte am Montag auf Twitter erneut eine Untersuchung verschiedener Vorwürfe, auch zu dem umstrittenen Dokument der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Minister Speranza verteidigte sich am Sonntag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Rai 3: "Der Grippe-Pandemieplan stammt aus dem Jahr 2006 und wurde als in Ordnung angesehen. Ich war der Minister, der ihn aktualisiert hat", sagte er. Zugleich betonte er, der Rückzug des kritischen WHO-Berichts kurz nach Erscheinen sei eine interne Entscheidung der WHO gewesen.

Der Bericht wurde am 13. Mai im Internet publiziert und dann sofort wieder zurückgezogen. Die Organisation hatte schon im November erklärt, das Dokument sei von der Internetseite entfernt worden, weil es Fehler enthalten habe, es habe keinen Druck Roms gegeben. Trotzdem verstummten die Vorwürfe in Italien nicht, dass es im Zusammenhang mit dem Rückzug etwas zu verbergen gebe.

Jüngst kursierten Berichte über E-Mails und Chat-Verläufe von angeblich Beteiligten. Sie legten nahe, dass ein italienischer WHO-Mitarbeiter damals mit dafür sorgte, dass der Bericht mit den Vorwürfen auch zum alten Pandemie-Plan gelöscht wurde. Für die Staatsanwaltschaft der Stadt Bergamo, die wegen möglicher Behörden-Fehler am Anfang der Corona-Welle ermittelt, spielt das WHO-Dokument ebenfalls eine Rolle.

Die in Genf in der Schweiz ansässige WHO verwies auf Nachfrage erneut darauf, dass der damalige Report ohne die nötige abschließende Freigabe publiziert worden sei und Ungenauigkeiten enthielt. Wie ein Sprecher der Organisation weiter mitteilte, prüfe die WHO zur Zeit eine Anfrage der Staatsanwaltschaft Bergamo, die um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten habe.

@ dpa.de

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