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ErnÀhrung, El Salvador

ROM - Italiens Essig-Hersteller gehen in eine neue Runde in ihrem hartnÀckigen Kampf um die QualitÀt und den Namen ihrer Produkte.

27.02.2021 - 09:41:30

Essig-Streit zwischen Italien und Slowenien um den Balsamico. Aktuell liefern sie sich Gefechte mit der Konkurrenz in Slowenien. Das Konsortium zum Schutz des Aceto Balsamico di Modena fĂŒhlt sich angegriffen aus dem kleinen, östlichen Nachbarland. Die dortige Regierung habe bei der EU einen Antrag auf eine "nationale technische Norm" gestellt, die man von Grund auf ablehne, argumentiert der Verband aus Modena in der Emilia-Romagna.

Denn dann gĂ€be es eine Festlegung, dass "alle mit Traubenmost gemischten Weinessige" sich "Aceto Balsamico" (Balsam-Essig) nennen dĂŒrften, erlĂ€utert Federico Desimoni, Direktor des Verbandes. "Das widerspricht europĂ€ischem Recht", urteilt er. FĂŒr die Hersteller kommt das außerdem ihrer geschĂŒtzten regionalen Marke "aus Modena" zu nahe. Da könne es Verwechslungen geben, so der Verband. In dem Essig-Streit geht es nicht einfach um Bestandteile und Namen, sondern um ein MilliardengeschĂ€ft, wie die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" betonte.

In Slowenien gab die Zeitung "Delo" die Auffassung des dortigen Agrarministeriums wieder, wonach das Thema Essig in der EU nicht reguliert sei. Jedes Land könne Vorschriften erlassen. Ljubljana habe den Entwurf seiner PlĂ€ne Ende 2020 an die EU-Kommission ĂŒbermittelt. Wenn BrĂŒssel Stellung nehme, werde das berĂŒcksichtigt, hieß es.

In Italien schaltete sich Landwirtschaftsminister Stefano Patuanelli ein. FĂŒr Rom habe der "Schutz des kulturellen Erbes" der eigenen Hersteller hohe PrioritĂ€t, wurde er von der Nachrichtenagentur Ansa zitiert. Die Regierung werde alles tun, um den Balsamico gegen Angriffe zu verteidigen. Am 3. MĂ€rz lĂ€uft eine wichtige Frist in dem Streit bei der EU aus. Das Hersteller-Konsortium hat schon vor mehreren deutschen Gerichten und vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof (EuGH) um den Begriff gestritten.

@ dpa.de

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