Spanien, Griechenland

ROM - Im Streit mit Griechenland über Arbeitsmarktreformen ist EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen großen Schritt auf die Regierung in Athen zugegangen.

24.03.2017 - 17:29:24

Juncker geht auf Griechenland zu. Das Arbeits- und Tarifrecht sei nationale Angelegenheit, die nicht von außen vorgegeben werden solle, sagte Juncker am Freitag in Rom. Ein größerer Eingriff in die Tariffreiheit in Griechenland wäre keine gute Idee, fügte er hinzu.

Hintergrund ist der monatelange Streit zwischen Athen und den europäischen Geldgebern über Reformen, die das Streikrecht einschränken und Entlassungen vereinfachen sollen. In den vergangenen Tagen war der Konflikt auf EU-Ebene eskaliert: Griechenland hatte gedroht, die gemeinsame Erklärung von Rom zum EU-Jubiläum am Samstag nicht mitzutragen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat zwar inzwischen eingelenkt. Doch verlangte er eine klare Aussage, dass die sozialen Errungenschaften der EU auch für Griechenland gelten.

Genau darauf ging Juncker bei einem Treffen der europäischen Sozialpartner in Rom ein. Das europäische Sozialrecht gelte für jedes EU-Mitglied. "Ich bin für eine pragmatische Politik in dieser Hinsicht", sagte Juncker. Griechenland brauche die EU, aber die EU brauche auch Griechenland.

Gleichzeitig veröffentlichte Juncker eine schriftliche Erklärung als Antwort auf Tsipras. Er könne "die Forderung nach einer Rückkehr zur Normalität nachvollziehen, nach den vielen Anstrengungen des griechischen Volks", hieß es darin. Er forderte eine rasche Einigung zwischen Athen und seinen Geldgebern.

Ebenfalls am Freitag machte die EU-Kommission bekannt, dass sie zehn große Infrastrukturprojekte in Griechenland mit 1,3 Milliarden Euro fördert. "Konkret stehen diese Projekte für die Solidarität der EU", erklärte EU-Regionalkommissarin Corina Cre?u.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Presse: Pensionsfonds der EU-Abgeordneten droht Pleite. Das gehe aus einer internen Stellungnahme des Generalsekretärs des EU-Parlaments, Klaus Welle, für den Haushaltskontrollausschuss hervor, berichtet die Zeitung (Montag). Danach hatte der 2009 geschlossene Fonds zwar Ende 2016 ein Vermögen von 146,4 Millionen Euro, aber die Pensionsanwartschaften der Ex-Abgeordneten belaufen sich auf 472,6 Millionen Euro. Das rechnerische Defizit belief sich auf 326,2 Millionen Euro. BERLIN - Einem früheren Pensionsfonds der EU-Abgeordneten droht laut einem "Bild"-Bericht wegen einer Finanzlücke von mehr als 326 Millionen Euro spätestens 2026 die Pleite. (Boerse, 22.01.2018 - 05:19) weiterlesen...

Puigdemont will nach Kopenhagen: Spaniens Justiz droht mit Haftbefehl. Puigedmont will am frühen Nachmittag an der Universität von Kopenhagen an einer Diskussion mit dem Titel: "Katalonien und Europa, am Scheideweg der Demokratie?" teilnehmen, wie die Hochschule mitteilte. MADRID/BRÜSSEL - Die spanische Staatsanwaltschaft will den europäischen Haftbefehl gegen den katalanischen Ex-Regionalchef Carles Puigdemont wieder aktivieren lassen, sollte der 55-Jährige am Montag aus dem belgischen Exil nach Dänemark reisen. (Wirtschaft, 21.01.2018 - 16:36) weiterlesen...

Lauda sieht Vorteile auf seiner Seite beim Kampf um Niki. Er könne wegen des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) seiner Fluggesellschaft Lauda Motion Niki binnen weniger Wochen wieder in die Luft bringen, sagte Lauda der Wiener Zeitung "Kurier" (Sonntag). Die IAG -Tochter Vueling brauche dagegen ein neues Betreiberzeugnis, was mindestens drei Monate dauere. KORNEUBURG - Im Rennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki gibt es aus Sicht von Airline-Gründer Niki Lauda gute Gründe für einen Zuschlag an ihn. (Boerse, 21.01.2018 - 14:21) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf höchstem Niveau seit November. Zum Wochenschluss hofften die Anleger einmal mehr auf ein weltweites Anziehen der Konjunktur, sagten Börsianer. Dabei sei den Investoren zupass gekommen, dass sich die asiatischen Börsen weitgehend unbeeindruckt vom US-Haushaltsstreit gezeigt hätten. PARIS/LONDON - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag wieder Fahrt aufgenommen. (Boerse, 19.01.2018 - 18:34) weiterlesen...

Katalonien: Kandidat für Regionalpräsidentschaft wird Montag ernannt. Das teilte das Parlament der spanischen Konfliktregion am Freitag in Barcelona mit. Torrent wolle am Freitag seine zweitägige Konsultationsrunde mit den Chefs der im Parlament vertretenen Parteien abschliessen, hieß es. Mit Spannung wird nun in ganz Spanien darauf gewartet, ob der Parlamentspräsident tatsächlich den Separatisten Carles Puigdemont zum Kandidaten ernennt. BARCELONA - Der Präsident des katalanischen Parlaments, der Separatist Roger Torrent, wird am Montag den Kandidaten für das Amt des Chefs der Regionalregierung ernennen. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 16:51) weiterlesen...

Angebotsfrist für insolvente Airline Niki endet. Bis Freitag um Mitternacht hatten Bieter eine zweite Chance, im österreichischen Insolvenzverfahren ein Angebot abzugeben. Darunter war erneut der österreichische Luftfahrtunternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist zumindest an Teilen von Niki interessiert. Deshalb hatte Ryanair die österreichische Insolvenzverwalterin kontaktiert. KORNEUBURG - Das Rennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki geht in die wohl entscheidende Runde. (Boerse, 19.01.2018 - 15:18) weiterlesen...