Regierungen, Italien

ROM - Einen Monat nach der Parlamentswahl in Italien hat Staatspräsident Sergio Mattarella Konsultationen für eine schwierige Regierungsbildung aufgenommen.

04.04.2018 - 13:57:25

Startschuss für Regierungsgespräche in Italien. Zu Beginn der zweitägigen Beratungen empfing Mattarella am Mittwoch im Quirinalspalast unter anderem die Präsidenten des Senats und der Abgeordnetenkammer. Am Donnerstag folgen die Vertreter der größeren Parteien.

Aus der Wahl am 4. März ging die Fünf-Sterne-Bewegung von Parteichef Luigi Di Maio als stärkste Einzelpartei hervor. Aber die Allianz aus einem Rechtsbündnis um den Chef der ausländerfeindlichen Lega, Matteo Salvini, und Silvio Berlusconis Forza Italia bekam die meisten Stimmen. Allerdings können beide Lager nicht allein regieren.

Der Präsident hat nun die schwierige Aufgabe, einen Politiker mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Wer das sein könnte, ist unklar. Es wird mit schwierigen Verhandlungen gerechnet, da sowohl Di Maio als auch Salvini Regierungschef werden wollen. Es könnte also auch zu einer zweiten Konsultationsrunde kommen.

Eine Koalition aus den Europaskeptikern von Fünf Sterne und Lega gilt als eine mögliche Option. Di Maio schlug ein Modell nach "deutschem Vorbild" vor, indem in Koalitionsverhandlungen ein Regierungsprogramm festgezurrt wird. In Italien ist das bisher nicht üblich.

Die Sterne, die Lega und die Forza Italia sowie die Sozialdemokraten, die bei der Wahl abgestraft worden waren, starten ihre Gespräche mit dem Präsidenten erst am Donnerstag.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Airbus-Angebot: Tornados der Bundeswehr durch Eurofighter ersetzen. Gemeinsam mit der Eurofighter GmbH übergab der europäische Flugzeugbauer am Dienstag sein Angebot, den Eurofighter weiter zu entwickeln. "Der Eurofighter ist bereits heute das Rückgrat der deutschen Luftwaffe und damit die logische Variante für die mittelfristige Übernahme der Fähigkeiten des Tornado", sagte Bernhard Brenner, Vertriebschef von Airbus Defence and Space. BERLIN - Als möglichen Nachfolger für das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado bei der Bundeswehr bringt Airbus den Eurofighter in Stellung. (Boerse, 24.04.2018 - 10:54) weiterlesen...

KORREKTUR: EU-Verhandlungsführer warnt Firmen vor Zeit nach dem Brexit (In der Meldung vom 23.04.2018 um 20.42 Uhr wurde im 2 Satz des 2. (Boerse, 24.04.2018 - 10:47) weiterlesen...

Rentenexperten nennen Pläne der Bundesregierung 'unbezahlbar'. Dies geht aus Berechnungen einer Gruppe von Rentenforschern hervor, die am Montag ans Bundeswirtschaftsministerium gegangen sind und der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag) vorliegen. Demnach müssten von der nächsten Legislaturperiode an jedes Jahr viele Milliarden Euro Steuergeld zusätzlich an die Rentenkasse überwiesen werden, um die Finanzierungslücke zu schließen. Diese ergebe sich aus der sinkenden Zahl der Beitragszahler bei gleichzeitig immer mehr Rentnern. BERLIN - Ökonomen rechnen einem Bericht zufolge mit Dutzenden Milliarden Euro an Zusatzkosten pro Jahr, falls die Bundesregierung ihre wichtigsten Rentenversprechen erfüllen will. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 07:31) weiterlesen...

Maas trifft iranischen Außenminister - Bewegung bei Atomabkommen. Damit solle das mühsam ausgehandelte Nuklearabkommen gerettet werden, das eine iranische Atombombe verhindern soll, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Auf ein entsprechendes Papier hätten sich die Unterhändler der vier Länder in Grundzügen geeinigt. Änderungen seien aber noch möglich. NEW YORK/BERLIN - Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind sich einem Medienbericht zufolge mit den USA weitgehend einig, dass dem Iran wegen seiner umstrittenen Raketentests und Einmischung in Regionalkonflikte mit neuen Sanktionen gedroht werden soll. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 05:47) weiterlesen...

Rechnungshof moniert schlechtes Management bei der Bundeswehr. So verzögere und verteuere ein schlechtes Projektmanagement die Modernisierung von Fregatten "gravierend". Das geht aus aktuellen Prüfergebnissen des Bundesrechnungshofs hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Moniert wird auch, dass die Luftwaffe Übungsmöglichkeiten in Eurofighter-Simulatoren nicht in vollem Maße nutze - obwohl ihr Eurofighter für die fliegerische Ausbildung fehlen. Die Ergänzungen des Jahresberichts 2017 umfassen Beiträge, in denen die Bundesverwaltung den Empfehlungen des Rechnungshofs nicht gefolgt ist. BERLIN/BONN - Der Bundesrechnungshof hat der Bundeswehr Fehler bei Projekten zulasten der Staatskasse vorgeworfen. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 05:46) weiterlesen...

Patientenschützer für einheitliche Standards bei 'Digital-Akte'. Das Nutzen einer elektronischen Patientenakte müsse kostenfrei und freiwillig sein, sagte der Gesundheitsexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Kai Vogel, der Deutschen Presse-Agentur. "Jeder Patient muss die Hoheit über seine Daten behalten." Nicht zielführend seien zudem "Insellösungen und Parallelwelten" bei solchen Angeboten. BERLIN - Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards bei neuen digitalen Anwendungen mit Gesundheitsdaten. (Boerse, 24.04.2018 - 05:46) weiterlesen...