Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

ROM - Der Vatikan hat Berichte über einen angeblich drohenden finanziellen Zusammenbruch des kleinsten Staats der Welt zurückgewiesen.

22.10.2019 - 14:10:27

Vatikan dementiert Bericht zu drohendem Finanzkollaps. "Hier gibt es keinen Kollaps und keine Zahlungsunfähigkeit", sagte der Präsident der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (Apsa), Bischof Nunzio Galantino, in einem Interview der katholischen Tageszeitung "L'Avvenire" (Dienstag). "Nötig ist nur eine Überprüfung der Ausgaben. Und genau das tun wir", fügte er hinzu.

Der italienische Enthüllungsjournalist Gianluigi Nuzzi schreibt in seinem am Montag erschienenen Buch "Giudizio Universale" ("Weltgericht"), dass es um die Finanzen des Vatikans noch viel schlechter bestellt sei als angenommen. So habe die Apsa das Jahr 2018 erstmals im Minus beendet. Dazu bemerkte Galantino, dies gehe ausschließlich auf eine "außerordentliche Intervention" zur Rettung eines katholischen Krankenhauses und der Arbeitsplätze dort zurück. Von einer "ungeregelte Klientelwirtschaft", wie sie Nuzzi kritisiere, könne keine Rede sein. Die Apsa führe auch keine Geheimkonten.

Nuzzi hat schon mehrere Enthüllungsbücher über den Vatikan geschrieben. Wegen zweier im Herbst 2015 erschienener Bücher standen er und sein Kollege Emiliano Fittipaldi im Vatikan vor Gericht, wurden 2016 aber freigesprochen.

Auch Kardinal Oscar Rodríguez Maradiaga, ein sehr enger Vertrauter von Papst Franziskus, wies die Berichte über einen "heiligen Crash" zurück. Es gebe Versuche, das Pontifikat anzugreifen, sagte er in einem Interview der Zeitung "La Repubblica" (Dienstag). "Wir haben im Vatikan weiter ein Problem: jemand leitet Papiere weiter mit dem Ziel der Destabilisierung", sagte er.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU einigt sich auf 'grünsten Haushalt in der Geschichte'. Unterhändler einigten sich in der Nacht zum Dienstag kurz vor Ablauf einer Vermittlungsfrist und zeigten sich mit dem Kompromiss überwiegend zufrieden. Die Grünen freuten sich über den "grünsten Haushalt in der Geschichte der Europäischen Union". Doch gab es auch Kritik. BRÜSSEL - Mehr Geld für Klimaschutz, Forschung und junge Leute: Die Europäische Union hat in letzter Minute ihren Haushalt für 2020 unter Dach und Fach gebracht. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 16:17) weiterlesen...

Scholz plant Entschuldungsprogramm für 2500 Kommunen. Kassenkredite in Höhe von knapp 50 Milliarden Euro stellten eine Last dar, die die betroffenen Gemeinden alleine nicht schultern könnten, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in Schwerin zum Abschluss eines zweitägigen Treffens der SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Bundestag und Länderparlamenten. SCHWERIN - Vom geplanten Entschuldungsprogramm des Bundes sollen rund 2500 besonders stark mit Krediten belastete Kommunen in Deutschland profitieren. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 16:01) weiterlesen...

Günther: Einigung über Kommunalen Finanzausgleich absehbar. Landesregierung und Kommunen hätten entscheidende Weichen für die Neuordnung ihrer künftigen Finanzbeziehungen gestellt, sagte Ministerpräsident Daniel Günther am Dienstag in Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach von einer weitestgehenden Einigung. KIEL - Zwei Monate nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Land durch die Kommunen für eine Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs scheint in neuen Gesprächen der gordische Knoten durchschlagen worden zu sein. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 12:38) weiterlesen...

Durchsuchungen wegen 'Cum-Ex'-Aktiendeals in Hessen und Bayern. Außerdem wurde eine Wohnung in den Niederlanden durchsucht, weil einer der Beschuldigten auch dort einen Wohnsitz hat. Mehr als 100 Ermittler waren beteiligt. FRANKFURT - Erneute Durchsuchung im Steuerskandal um "Cum-Ex"-Aktiendeals: Staatsanwälte und Steuerfahnder haben am Dienstag in insgesamt zwölf Wohnungen und Geschäftsräumen in Hessen und Bayern nach Beweisen für schwere Steuerhinterziehung gesucht. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 12:01) weiterlesen...

Berliner Bürgermeister Müller will 'Privatisierungsbremse' nun angehen. "Ich werde den Finanzsenator und den für die Verfassung zuständigen Innensenator beauftragen, hier tätig zu werden", kündigte Müller nach Angaben des "Tagesspiegels" am Montagabend bei einer Veranstaltung der Zeitung an. BERLIN - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will die im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag verankerte "Privatisierungsbremse" nun auch umsetzen. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 10:59) weiterlesen...

Durchsuchungen wegen 'Cum-Ex'-Aktiendeals in Hessen und Bayern. Außerdem wurde eine Wohnung in den Niederlanden durchsucht. FRANKFURT - Erneute Durchsuchung im Steuerskandal um "Cum-Ex"-Aktiendeals: Staatsanwälte und Steuerfahnder haben am Dienstag in insgesamt zwölf Wohnungen und Geschäftsräumen in Hessen und Bayern nach Beweisen für schwere Steuerhinterziehung gesucht. (Boerse, 19.11.2019 - 10:58) weiterlesen...