Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

RIGA - Die baltischen Staaten wollen ihre unabhängig von der EU verhängten Sanktionen gegen die autoritäre Führung in Belarus (Weißrussland) ausweiten.

16.11.2020 - 16:37:27

Belarus: Baltenstaaten wollen Sanktionen gegen Belarus ausweiten. "Gemeinsam mit Litauen und Estland werden wir die "schwarzen Listen" bald um diejenigen erweitern, die weiter friedliche Proteste in Belarus gewaltsam unterdrücken", schrieb Lettlands Außenminister Edgars Rinkevics am Montag auf Twitter.

Die drei EU-Staaten reagieren damit auf den Tod eines 31-jährigen Mannes. Er soll in der vergangenen Woche überfallen worden sein und starb später an seinen schweren Verletzungen. Die Opposition vermutet Sicherheitskräfte hinter dem Angriff. Die genauen Umstände sind bislang noch unklar. Auch die EU erwägt deswegen neue Sanktionen.

Rinkevics informierte zudem darüber, dass Lettland den Chef des belarussischen Eishockeyverbandes Dmitri Baskow - zusammen mit einem weiteren Sportler - zur unerwünschten Person erklärt hat. Gegen beide wurde ein Einreiseverbot auf unbestimmte Zeit verhängt, twitterte er.

Die Entscheidung erfolgte wenige Tage vor einer Sitzung des Exekutivkomitees des Eishockey-Weltverbandes IIHF zur WM 2021. Dabei soll beraten werden, ob das Turnier wie geplant im Mai in Lettland und Belarus stattfinden kann. Die Regierung in Riga hatte angesichts der Lage im Nachbarland zuletzt Sicherheitsbedenken vorgebracht und will die WM nicht mehr gemeinsam austragen.

Seit der Präsidentenwahl fordern Demonstranten in Belarus den Rücktritt von Präsident Alexander Lukaschenko, der von Russland gestützt wird. Der 66-Jährige ließ sich mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Sieger erklären. Die EU erkennt ihn nicht mehr als Präsidenten an - und hat gegen Lukaschenko und seine Unterstützer Sanktionen erlassen. Estland, Lettland und Litauen hatten zusätzlich eigene Strafmaßnahmen gegen die Führung in Minsk verhängt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump erneuert in 46-minütigem Video unbelegte Betrugsvorwürfe. Trump machte am Mittwochabend (Ortszeit) in einer ganzen Reihe von Anschuldigungen gegen seine politischen Gegner deutlich, dass er sich nicht mit seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden abfinden will - und dass er sich weiterhin als Sieger der Wahl sieht. "Die Demokraten hatten diese Wahl von Anfang an manipuliert", sagte Trump. US-Justizminister William Barr hatte am Dienstag gesagt, dass es keine Beweise für Betrug in einem Maße gebe, das den Ausgang der Wahl ändern würde. WASHINGTON - Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat in einem 46-minütigen Video aus dem Weißen Haus seine unbelegten Vorwürfe über Wahlbetrug erneuert. (Wirtschaft, 02.12.2020 - 23:38) weiterlesen...

Schwesig: Noch keine Entscheidung über Teil-Lockdown bis 10. Januar. SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommern behält sich noch vor, den derzeit geltenden Teil-Lockdown im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht bis zum 10. Januar fortzusetzen. Darüber werde der MV-Gipfel am 15. Dezember entscheiden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwochabend in Schwerin nach den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder. Mecklenburg-Vorpommern gehöre mit Schleswig-Holstein zu den beiden Ländern, die dank der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner von der bundesweiten Regelung abweichen können. Schwesig: Noch keine Entscheidung über Teil-Lockdown bis 10. Januar (Wirtschaft, 02.12.2020 - 22:16) weiterlesen...

Streit um Facebook, Twitter & Co: Trump droht mit Blockade von Haushaltsgesetz. Trump schrieb am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter, dass er ein Veto gegen den Gesetzesentwurf einlegen würde, sollte darin nicht eine Regel aufgehoben werden, nach der die Dienste nicht für Inhalte haftbar gemacht werden können, die ihre Nutzer online stellen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat im Streit um die Reglementierung von Online-Diensten wie Twitter und Facebook mit einer Blockade des Verteidigungshaushalts gedroht. (Boerse, 02.12.2020 - 22:12) weiterlesen...

Müssen ohne große Impfstoffmengen durch Winter kommen (erweiterte Fassung) (Boerse, 02.12.2020 - 21:51) weiterlesen...

Söder, Müller und Schwesig weisen Brinkhaus-Kritik scharf zurück. Es gebe kein gutes Bild ab, wenn sich in dieser schwierigen Phase der Pandemie-Bekämpfung Bund und Länder beim Geld verhakten, sagte Söder am Mittwoch nach einer Videoschalte der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. BERLIN - Mehrere Länder-Regierungschefs haben Äußerungen von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus zur Aufteilung der Corona-Kosten scharf zurückgewiesen. (Wirtschaft, 02.12.2020 - 21:46) weiterlesen...

Länder halten Nachverhandlung zu Rundfunkbeitrag nicht für sinnvoll. Alle Länder seien sich einig darin, dass man auf eine "gute Entscheidung" hoffe, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einem Treffen der Regierungschefs von Bund und Ländern am Mittwoch. Gleichzeitig betonte er, dass die Länder keine Notwendigkeit sehen, die Höhe des Rundfunkbeitrags noch einmal nachzuverhandeln. In Sachsen-Anhalt hatte die CDU-Fraktion im Landtag aufbauend auf Vorschlägen der Staatskanzlei die Nachverhandlungen ins Spiel gebracht und dabei auf die Corona-Pandemie verwiesen. Söder betonte: Ein Nachverhandeln oder Neuverhandeln des Staatsvertrags sei "aus unserer Sicht nicht sinnvoll". BERLIN - Die Länderchefs hoffen, dass es trotz des Koalitionsstreits in Magdeburg noch eine Zustimmung aus Sachsen-Anhalt zum künftigen Rundfunkbeitrag gibt. (Wirtschaft, 02.12.2020 - 21:41) weiterlesen...