Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

QUITO - Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat seinen Vorgänger Rafael Correa und Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro beschuldigt, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben.

08.10.2019 - 06:27:25

Ecuadors Präsident bezichtigt Vorgänger Correa der Destabilisierung. "Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt", sagte Moreno in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit). Die Plünderungen und der Vandalismus bei der Protestwelle der letzten Tage gegen die Erhöhung der Spritpreise bewiesen, dass es sich um ein Bestreben zur Zerstörung der demokratischen Staatsordnung handele.

Moreno teilte mit, dass er seine Regierung von Quito nach Guayaquil verlegt habe. In der ecuadorianischen Hauptstadt wird am Dienstag die Ankunft von rund 20 000 Demonstranten indigener Völker erwartet, die gegen die Erhöhung der Treibstoffpreise und die Erdölausbeutung in ihren Gebieten protestieren. Die Regierung hat für 60 Tage den Ausnahmezustand verhängt. Der Unterricht wurde an allen Schulen Ecuadors für Dienstag ausgesetzt.

"Moreno ist fertig, wie es jedem Verräter früher oder später geschieht", schrieb Correa am Montagabend auf seinem Twitter-Account. Der Ex-Präsident (2007-2017) forderte Neuwahlen. Moreno war von 2007 bis 2013 Vizepräsident Correas. Nach seiner Wahl 2017 nahm Moreno Abstand von Correa und bezichtigte seinen Vorgänger der Korruption. Correa lebt seit der Amtsübergabe in Belgien.

Die Treibstoffpreise sind durch die Streichung von Regierungssubventionen stark angestiegen. Die Maßnahme ist Teil von Strukturreformen, zu deren Umsetzung sich die Regierung im Gegenzug für einen Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 4,2 Milliarden Dollar verpflichtet hat.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Klöckner: Vorgeschlagene Ostsee-Fangkürzungen nicht akzeptabel. "Angesichts der sozio-ökonomischen Auswirkungen einer so drastischen Kürzung schlagen wir (...) eine geringere Senkung der Fangmenge als die von der Kommission vorgeschlagenen 71 Prozent vor", sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Montag mit Blick auf den Heringsfang in der westlichen Ostsee. LUXEMBURG - Deutschland wehrt sich gegen aus seiner Sicht übermäßige Senkungen der Fangquoten in der Ostsee. (Boerse, 14.10.2019 - 12:46) weiterlesen...

Keine Anti-Huawei-Regeln im Sicherheitskatalog für Mobilfunkausbau. Das geht aus einem Entwurf des Katalogs für Sicherheitsanforderungen der Bundesnetzagentur hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Vergleich zu einer Eckpunkte-Fassung des Papiers, die im März vorgelegt wurde, ist ein entscheidender Punkt abgeschwächt worden: So heißt es nicht mehr, dass Lieferanten vertrauenswürdig sein müssen. Vielmehr müssen sie ihre Vertrauenswürdigkeit nur zusichern und eine Erklärung abgeben. BONN - Deutschland will die Beteiligung des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei am Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes nicht unterbinden. (Boerse, 14.10.2019 - 12:32) weiterlesen...

Clevershuttle zieht sich aus Hamburg, Stuttgart und Frankfurt zurück. "Ab sofort können Kunden in diesen Städten keine Fahrten mehr ordern", teilte das Berliner Unternehmen am Montag mit. Für die insgesamt 330 betroffenen Fahrer und Mitarbeiter sollen nun neue Jobs unter anderem bei der Deutschen Bahn gefunden werden, die zu 80 Prozent an Clevershuttle beteiligt ist. Rund zwei Drittel der Stellen fallen in Hamburg weg, wo das Angebot aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt worden sei. BERLIN - Der Fahrdienst-Anbieter Clevershuttle hat sein Angebot in Hamburg, Frankfurt/Main und Stuttgart eingestellt. (Boerse, 14.10.2019 - 12:25) weiterlesen...

Kreise: China will vor Unterzeichnung von Handels-Teilabkommen weitere Gespräche. China wolle weitere Gespräche führen, bevor es die sogenannte "Phase eins" des Handelsabkommen unterzeichnen werde, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Ende Oktober sollen den Kreisen zufolge Einzelheiten ausgearbeitet werden, bevor Präsident Xi Jinping das Abkommen unterzeichnen könne. WASHINGTON - Die Einigung der USA mit China auf ein Handels-Teilabkommen ist offenbar noch nicht unter Dach und Fach. (Wirtschaft, 14.10.2019 - 11:55) weiterlesen...

EU-Kommission genehmigt Überbrückungskredit für Thomas-Cook-Tochter Condor. Die vorgesehenen 380 Millionen Euro der Staatsbank KfW verzerrten den Wettbewerb in der EU nicht übermäßig, stellte die Brüsseler Behörde am Montag fest. Die britische Condor-Mutter Thomas Cook hatte Ende September Insolvenz angemeldet. Condor konnte sich zunächst noch in der Luft halten. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat den staatlichen Überbrückungskredit für den deutschen Ferienflieger Condor genehmigt. (Boerse, 14.10.2019 - 11:51) weiterlesen...

Söder fordert von der SPD bald eine klare Position zur GroKo. "Für uns zählt nur, ob die Stabilität der GroKo am Ende steht", sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. MÜNCHEN - Zum Start der SPD-Mitgliederbefragung über die neuen Vorsitzenden hat die CSU den Regierungspartner aufgefordert, sich anschließend rasch für oder gegen die große Koalition zu positionieren. (Wirtschaft, 14.10.2019 - 11:41) weiterlesen...