Vermischtes, SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 11. Oktober 2018 bis Dienstag, 20. November 2018

09.10.2018 - 17:11:40

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 11. Oktober 2018 bis Dienstag, 20. November 2018. Baden-Baden - Donnerstag, 11. Oktober 2018 (Woche 41)/09.10.2018 20.15 h: Für SR geänderten Titel und Untertitel beachten! 20.15 SR: SAAR3 extra Sehenswertes Saarland 04.40 h: Für SR geänderten Titel und Untertitel beachten! 04.40 SR: SAAR3 extra ...

Baden-Baden - Donnerstag, 11. Oktober 2018 (Woche 41)/09.10.2018

20.15 h: Für SR geänderten Titel und Untertitel beachten!

20.15 SR: SAAR3 extra

Sehenswertes Saarland

04.40 h: Für SR geänderten Titel und Untertitel beachten!

04.40 SR: SAAR3 extra (WH) Sehenswertes Saarland

Freitag, 12. Oktober 2018 (Woche 41)/09.10.2018

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Was mir im Leben wichtig war

Was zählt im Leben? Viele Menschen stellen sich diese Frage. Doch was wirklich wichtig ist, das erkennen sie oftmals erst spät. Und manchmal auch zu spät. Karriere, Erfolg und Anerkennung im Berufsleben? Oder Familie, eigene Kinder und ein Häuschen im Grünen? Was ist es, was Menschen erfüllt und glücklich macht? Die meisten wünschen sich, etwas zu hinterlassen, einen Fußabdruck. Und jemanden, der sich gerne an sie zurückerinnert, wenn sie einmal nicht mehr da sind. Fällt es im Angesicht des nahenden Endes leichter, zu erkennen, was wirklich wichtig ist? Wie nutzt jemand, der schwer krank ist und nur noch wenige Jahre oder gar Monate zu leben hat, seine verbleibende Zeit? Nur mit Dingen, die ihn glücklich machen? Stellt eine schwerwiegende Diagnose das bisherige Leben in Frage und vielleicht sogar völlig auf den Kopf? Wie blickt ein hoch betagter Mensch am Ende seines Lebens zurück auf das, was war? Was war ihm wichtig - und hat er genau das auch gelebt? Was, wenn man am Lebensende erkennt, dass man auf das falsche Pferd gesetzt hat, Dinge verpasst hat, Chancen ungenutzt verstreichen ließ? Bereut man in Anbetracht der schwindenden Zeit die verpassten Möglichkeiten? Kann man sie nachholen? Oder muss man sich damit abfinden, dass es für manche Chancen einfach zu spät ist? Mit etwas Glück können Angehörige manche Wünsche eines geliebten Menschen auch noch nach seinem Tod erfüllen. Wenn sie zum Beispiel seine Lebensaufgabe zu ihrer eigenen machen und sie in seinem Sinne und in seinem Andenken weiterführen. Etwas, das bleibt.

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum blickt auf ein langes und bewegtes Leben zurück. Geprägt von der Kriegs- und Nachkriegszeit, steht er auch heute noch, mit 85 Jahren, für seine politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen ein. "Ich habe mich ein Leben lang für Bürgerrechte stark gemacht, und das treibt mich bis heute an. Das hält mich jung und fit."

Die Folgen eines seltenen Gendefekts führten bei Gionatan Curia dazu, dass er in dem Wissen aufwuchs, ein deutlich kürzeres Leben zu haben als die meisten seiner Mitmenschen. Mit inzwischen 15 Prozent Lungenvolumen ist nur noch ein eingeschränktes Leben möglich, aber "alles was ich in meinem Leben erleben wollte, habe ich in der kurzen Zeit gemacht", sagt der 21-Jährige.

Auch für Vanessa Weil sah es zwischenzeitlich so aus, als ob ihr nicht mehr viel Zeit bliebe. Lediglich ein Prozent Heilungschancen verblieben im Kampf gegen ihren Krebs. Sie bereitete sich auf den nahenden Tod vor und plante bereits ihre eigene Trauerfeier. Doch eine neue Therapie brachte die unerwartete Wendung: Das Krebswachstum ist aufgehalten. Heute sagt sie: "Ich musste erst krank werden, um zu wissen, was ich habe."

Diplom-Psychologin Angelika Kallwass weiß, dass der Blick auf das eigene Leben sehr von der Situation und vom Alter abhängig ist. Älteren Menschen gelingt ein versöhnlicher Blick auf das Leben meist wesentlich einfacher als jungen Menschen. "Nach schlimmen Krankheitsdiagnosen entsteht oft eine Art Aktionismus, nämlich: Ich tue noch das, wo ich etwas tun kann, wo ich noch wählen kann", so die Psychotherapeutin.

Oliver Moßmann lebt ganz im Hier und Jetzt und konzentriert sich auf das, was ihn heute glücklich macht. "Die große Welt interessiert mich nicht mehr. Mir ist meine kleine Welt wichtig." Und das bedeutet vor allem Zeit mit seiner Familie. Zu dieser Sicht gezwungen wurde der 49-Jährige vor drei Jahren durch die Diagnose ALS - eine unheilbare, schnell verlaufende Krankheit.

Nach dem Krebstod einer engen Freundin veränderte Tamara Dietl ihr Leben grundlegend. Bald darauf lernte sie ihren späteren Ehemann, den Filmregisseur Helmut Dietl, kennen. Als dieser 2015 im Sterben lag, nahm er ihr das Versprechen ab, sein Andenken zu bewahren. Diese Herausforderung nahm Tamara Dietl an: "Dass er als Künstler in Erinnerung bleibt, dafür habe ich gesorgt."

Sonntag, 14. Oktober 2018 (Woche 42)/09.10.2018

03.15 h: Korrigiertes Erstsendedatum beachten!

03.15 Sträters Männerhaushalt (WH) Erstsendung: 06.10.2018 in WDR

Montag, 15. Oktober 2018 (Woche 42)/09.10.2018

18.15 BW: MENSCH LEUTE

Müller macht das! - Ein Oberbürgermeister und seine Multi-Kulti-Stadt

Wolfgang G. Müller ist Oberbürgermeister. Seit mehr als zwanzig Jahren steht er an der Spitze im badischen Lahr. Er ist ein Meister der Integration. Anfang der 1990er-Jahre kamen 11.000 Deutschstämmige aus Russland, Kasachstan und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Lahr - jeder Vierte in der Stadt ist ein Spätaussiedler. Müller hat es angepackt. Und mit ihm viele andere in der Stadt. "Wer in Lahr wohnt, ist Lahrer", lautet die Devise von Wolfgang G. Müller. Der Oberbürgermeister unterscheidet nicht, hält seit zwei Jahrzehnten die Fäden zwischen Einheimischen und Neubürgern zusammen. Da wirken Probleme in anderen Städten mit deutlich geringeren Zuzugszahlen an Fremden vergleichsweise klein.

Als damals die Spätaussiedler in die Stadt kamen, sprachen die wenigsten deutsch. Ämter und Sozialarbeiter waren überfordert. Wie konnte es gelingen, eine so große Gruppe Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund in die einheimische Bevölkerung zu integrieren? Was hat Lahr daraus gelernt, auch heute, da neue Migranten die Stadt vor neue Herausforderungen stellen? Der Lahrer Kanadaring ist das Viertel in Lahr, das den Wandel der Stadt am eindrücklichsten zeigt - Wohnort der einstmals hier stationierten kanadischen Armeeangehörigen, dann der Spätaussiedler und heute neue Heimat für viele Menschen aus allen Himmelsrichtungen. Und dieses Jahr bewältigt Lahr auch noch die Landesgartenschau, die das Bild der Stadt verändert hat. Vielleicht auch das Zusammenleben der vielen Nationen?

Tatjana Hofmann singt in ihrem Verein "Raduga" mit Kindern auf Russisch, weil die Jüngsten so gut integriert sind, dass sie die sowjetischen Wurzeln zu verlieren scheinen. Und sie leitet auch den Deutsch-Russischen Chor - ein Integrationsprojekt, das seit den 1990er-Jahren existiert. Auch Marco-Sharif Khan kennt die Veränderungen in der Stadt. Er ist ehrenamtlicher Sozialarbeiter in Lahr, betreibt das Jugend-Musik-Werk. Jugendliche unterschiedlichster Herkunft kommen dort zusammen, um Musik zu machen. Und nebenbei werden sie im gemeinsamen Tun auch ihre Sorgen und Nöte los, wenn einer zuhört und Lösungen findet.

Müller, Hofmann, Khan - drei Lahrer, die ihre Geschichte erzählen vom Zusammenleben in einer badischen Stadt.

Mittwoch, 17. Oktober 2018 (Woche 42)/09.10.2018

Sendung wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

18.15 (VPS 18.14) BW+RP: made in Südwest Mythos Scharzhofberg Der teuerste Weißweinberg der Welt Erstsendung: 21.11.2017 in SWR

04.40 h: Für SR geänderten Titel und Untertitel beachten!

04.40 SR: SAAR3 extra (WH von DO) Sehenswertes Saarland

Donnerstag, 18. Oktober 2018 (Woche 42)/09.10.2018

Sendung wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

07.35 BW+RP: made in Südwest (WH von MI)

Sonntag, 21. Oktober 2018 (Woche 43)/09.10.2018

Tagestipp! Außerdem mit Videotext-Untertiteln!

Tagestipp

15.45 Schnelle Pferde, wilde Zeiten Die Galopprennbahn von Baden-Baden Iffezheim

18.05 h: Für RP geänderten Beitrag beachten!

18.05 (VPS 18.04) RP: Hierzuland Die Hauptstraße in Niederhorbach

Sendung wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

20.15 (VPS 20.14) Geschichte & Entdeckungen (bis 21.45 Uhr) Jäger der versunkenen Lok: Eine Bilanz

Montag, 22. Oktober 2018 (Woche 43)/09.10.2018

18.15 h: Für BW+RP geänderten Beitrag beachten!

18.15 (VPS 18.13) BW+RP: MENSCH LEUTE Karla und die Kinder von Tschernobyl - Eine Eiflerin und ihr Lebenswerk

Dienstag, 23. Oktober 2018 (Woche 43)/09.10.2018

07.35 h: Für BW+RP geänderten Beitrag beachten!

07.35 (VPS 07.33) BW+RP: MENSCH LEUTE (WH von MO)

Donnerstag, 25. Oktober 2018 (Woche 43)/09.10.2018

18.15 h: Für RP geänderten Beitrag beachten! RP und BW sind getrennt!

18.15 (VPS 18.13) RP: Die Rezeptsucherin in Martinshöhe

Freitag, 26. Oktober 2018 (Woche 43)/09.10.2018

22.00 h: Untertitel beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Leben mit der Dunkelheit - Volkskrankheit Depression

Donnerstag, 08. November 2018 (Woche 45)/09.10.2018

23.45 h: korrigierten Titel beachten!

23.45 In der Falle

Julian Assange zwischen Politik und Justiz Erstsendung: 28.06.2017 in WDR

Freitag, 16. November 2018 (Woche 46)/09.10.2018

22.00 h: Untertitel beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Wenn Glück und Unglück beieinanderliegen

Dienstag, 20. November 2018 (Woche 47)/09.10.2018

21.00 Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben Mit Marc Marshall und Jana Pallaske durch den Schwarzwald

Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

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