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Pharma, Biotechnologie

POTSDAM - Nach den Beratungen von Bund und Ländern zum Impfen hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) optimistisch gezeigt, dass die Corona-Impfungen deutlich Fahrt aufnehmen könnten.

26.04.2021 - 19:55:26

Woidke hofft auf höheres Tempo bei den Corona-Schutzimpfungen. Sollten die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Liefermengen an Impfstoff tatsächlich eintreffen, gehe er davon aus, "dass es gelingen kann, dass bis Ende Mai etwa ein Drittel aller impfberechtigten Brandenburger mindestens eine Erstimpfung erhalten haben wird", sagte Woidke am Montagabend.

Derzeit seien mit den verfügbaren Impfstoffen 80 000 bis 100 000 Impfungen pro Woche möglich. "Wir brauchen hier eine Verdoppelung", betonte der Regierungschef. Dies könne mit der verfügbaren Logistik von Impfzentren, mobilen Teams und Arztpraxen geleistet werden. "Alles hängt mit allem zusammen: Die zuverlässige Lieferung von Impfstoffen, die Freigabe von Priorisierungsgruppen beim Impfen, die Gleichstellung von Geimpften mit Getesteten und am Ende die Öffnung von Handel, Kultur und Tourismus."

Woidke wies darauf hin, dass Brandenburg in der vergangenen Woche die Prioritätsgruppe 3 geöffnet und damit Impfungen für über 60-Jährige, aber auch etwa für Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, Feuerwehrleute und Beschäftigte im Katastrophenschutz ermöglicht habe. Er hoffe darauf, dass bei genügend Impfstoff die Schutzimpfungen bereits Ende Mai für alle Bevölkerungsgruppen angeboten werden können.

In Brandenburg seien bereits vollständig Geimpfte mit negativ getesteten Bürgern gleichgestellt, hob der SPD-Politiker hervor. Das bedeute, dass Erstere etwa bei Einkäufen oder Friseurbesuchen keinen negativen Test mehr vorlegen müssen. Woidke kündigte an, dass das Kabinett am Dienstag eine Änderung der Quarantäneverordnung beschließen wolle. Damit solle auch für die Pendler an der deutsch-polnischen Grenze festgelegt werden, dass diejenigen mit vollständiger Impfung keinen Test mehr vorlegen müssen. Dies betreffe etwa Ärzte und Pflegekräfte.

@ dpa.de

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