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Regierungen, Deutschland

POTSDAM / GLASGOW - Vor der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow hat sich der Klimaforscher Ottmar Edenhofer für ein neues Bündnis der Europäischen Union mit den USA und China ausgesprochen.

01.10.2021 - 12:33:02

Klimaforscher: EU sollte mit USA und China Allianz schmieden. Die EU solle ihr politisches Kapital nutzen und mit den beiden Staaten eine neue Klima-Allianz schmieden, forderte der Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung am Donnerstag in einer Videoschalte mit Journalisten. Die G3, wie der Wissenschaftler die Gruppe in Anlehnung an die G7- und G20-Bündnisse der Industrienationen nannte, müssten stärker kooperieren, etwa bei der Bepreisung von CO2.

und SDax notierte Aktie baute ihre Gewinne nach der Mitteilung über den Abschluss der Transaktion aus. Zuletzt stand ein Plus von 3,60 Prozent auf 14,10 Euro auf der Kurstafel. Damit stabilisiert sich der Kurs nach der jüngsten Korrektur, die das Papier von einem Zwischenhoch von 18,50 Euro im August wieder fast bis auf 13 Euro gedrückt hatte.

Da das Unternehmen bereits vor Corona in einer tiefen Krise steckte, befindet sich die Aktie seit Jahren auf Talfahrt. Vom Rekordhoch bei etwas mehr als 66 Euro im Januar 2018 ging es bis auf 4,30 Euro vor knapp einem Jahr nach unten. Doch der eingeleitete Sparkurs und der angekündigte Umbau sorgten für einen Stimmungsumschwung. Trotz der jüngsten Erholung ist das Unternehmen an der Börse 450 Millionen Euro wert und deshalb nicht mehr in einem der Deutsche-Börse-Auswahlindizes vertreten.

Der Verkauf des Bereichs Business Solutions gehört zum Plan, sich von verschiedenen Einheiten des Kabelsparte (WCS) zu trennen. Ein Komplettverkauf war im vergangenen Jahr unter anderem durch die Corona-Turbulenzen am Kapitalmarkt verhindert worden. Leoni konzentriert sich ganz auf die größere Bordnetzsparte (WSD), die zwar in den roten Zahlen steckt, aber nach Einschätzung des Managements mittelfristig bessere Renditen verspricht.

Im ersten Halbjahr zog der Umsatz der Sparte um mehr als die Hälfte auf rund 1,66 Milliarden Euro an. Zudem konnte der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 145 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2020 auf 19 Millionen Euro reduziert werden. Vor Sondereffekten für das Sparprogramm, Kosten für Corona-Maßnahmen und anteiligen Kosten für die Refinanzierung des Konzerns war der Bereich sogar operativ profitabel.

In der Corona-Krise musste sich Leoni unter anderem mit einem staatlich verbürgten Kredit in Höhe von 330 Millionen Euro refinanzieren. Zuletzt hatte Leoni nicht damit gerechnet, diese Schulden nicht bis Mitte 2022 zurückzahlen zu können. Deshalb zählt dieser Kredit jetzt zu den langfristigen Finanzschulden von knapp 1,6 Milliarden. Einen Teil davon würde Leoni durch den geplanten Verkauf der Einheit Business Solutions los.

Leoni beschäftigte Mitte des Jahres weltweit knapp 102 000 Mitarbeiter - davon mit fast 94 000 den Großteil in der Bordnetzsparte. Ankeraktionär ist der österreichische Motorradhersteller Pierer, der seinen Anteil erst im April von rund 10 Prozent auf mehr als 15 Prozent aufgestockt hatte. Damals hatte Großaktionär Stefan Pierer in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg gefordert, dass Leoni fokussierter und schneller werden muss.

@ dpa.de

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