Regierungen, Deutschland

POTSDAM / DRESDEN - Mit der Öffnung der Wahllokale haben am Sonntagmorgen in Brandenburg und Sachsen die Landtagswahlen begonnen.

01.09.2019 - 10:10:24

Wahllokale in Brandenburg und Sachsen geöffnet. Rund 2,1 Millionen Wahlberechtigte in Brandenburg und 3,3 Millionen in Sachsen sind aufgerufen, das Parlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Noch bis zum Abend können die Menschen ihre Stimmen abgeben, die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.

In Brandenburg treten elf Parteien an, auf den Landeslisten stehen die Namen von 416 Bewerbern. Wahlberechtigt sind alle Brandenburger Bürger ab 16 Jahren. Die Wähler dürfen zwei Kreuze machen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat im jeweiligen Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme oder der Landesstimme eine Partei.

In Sachsen treten 19 Parteien an, auf den Landeslisten dieser Parteien stehen die Namen von insgesamt 439 Bewerbern. In jedem der insgesamt 60 Wahlkreise gibt es einen Direktkandidaten pro Partei. Die Wähler dürfen zwei Kreuze machen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat im jeweiligen Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme oder der Landesstimme eine Partei. Abstimmen darf jeder, der am Wahltag älter als 18 Jahre ist und seit mindestens drei Monaten seinen Hauptwohnsitz in Sachsen hat. Im Landtag sind insgesamt 120 Sitze zu vergeben, davon 60 Direkt- und 60 Listenmandate. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate könnte die Zahl der Sitze noch steigen.

Den letzten Umfragen zufolge dürfte es vor allem in Brandenburg spannend werden. Die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke lag in Erhebungen nur sehr knapp vor der AfD. In Sachsen lag die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer laut Umfragen zwischen 29 und 31 Prozent und hatte damit einen kleinen Vorsprung auf die AfD.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gewerkschaft macht Regierung für Thomas-Cook-Pleite verantwortlich. "Die Regierung hatte viele Möglichkeiten, Thomas Cook zu helfen, hat sich aber für das ideologische Dogma entschieden, anstatt Tausende Jobs zu retten", sagte Gewerkschaftschef Manuel Cortes einer Mitteilung vom Montag zufolge. LONDON - Die britische Transportgewerkschaft TSSA hat die Regierung in London für die Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook verantwortlich gemacht. (Boerse, 23.09.2019 - 08:46) weiterlesen...

London lehnte Thomas-Cook-Anfrage über 150 Millionen Pfund ab. "Das ist natürlich eine Menge Steuergeld und stellt, wie die Menschen anerkennen werden, eine moralische Gefahr für den Fall dar, dass Unternehmen künftig mit solchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert werden." Das sagte Johnson der britischen Agentur PA zufolge in der Nacht zum Montag noch vor der Einstellung des Geschäftsbetriebs von Thomas Cook. Von der Pleite sind allein etwa 150 000 britische Touristen betroffen, die derzeit im Urlaub sind. LONDON - Die britische Regierung hat nach Angaben des britischen Premierministers Boris Johnson eine Finanzierungsbitte des britischen Reisekonzerns Thomas Cook über 150 Millionen Pfund (knapp 170 Mio Euro) abgelehnt. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 07:54) weiterlesen...

Johnson sichert Thomas-Cook-Urlaubern Regierungshilfe zu. "Wir werden unser Bestes tun, um sie nach Hause zu holen. Es wird Pläne dafür geben, wenn es notwendig wird", sagte Johnson. LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson hat den gestrandeten Urlaubern des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook die Hilfe seiner Regierung versprochen. (Boerse, 23.09.2019 - 07:31) weiterlesen...

WDH: Französischer Außenminister trifft iranischen Chefdiplomaten Sarif (Im Leadsatz wurde das überflüssige Wort «haben» gestrichen. (Boerse, 23.09.2019 - 06:49) weiterlesen...

Urteil zu parlamentarischer Zwangspause in Großbritannien erwartet. Die elf Richter des Supreme Courts müssen entscheiden, ob sie in den Streit zwischen Parlament und Regierung eingreifen. Falls sie diesen Weg wählen, stünde ein Urteil darüber an, ob Johnson gegen das Gesetz verstoßen hat, als er bei Königin Elizabeth II. eine fünfwöchige Parlamentspause erwirkte. LONDON - Das oberste britische Gericht will Anfang dieser Woche eine Entscheidung zu der von Premierminister Boris Johnson auferlegten Zwangspause des britischen Parlaments treffen. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 06:33) weiterlesen...

Merkel bei UN-Klimagipfel - Länder sollen neue Pläne vorstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird unter anderem die am Freitag beschlossene Strategie der Bundesregierung zur CO2-Reduzierung vorstellen, die Klimaschützer in Deutschland als nicht weitreichend genug kritisiert hatten. NEW YORK - Dutzende Staats- und Regierungschefs sollen beim UN-Klimagipfel in New York am Montag (ab 16 Uhr MESZ) neue Pläne im Kampf gegen die Klimakrise vorstellen. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 06:33) weiterlesen...