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Regierungen, Deutschland

POTSDAM - Die Umweltorganisation Greenpeace hat Unionspläne zur Einführung eines nationalen Handels mit CO2-Verschmutzungsrechten im Verkehrs- und Gebäudebereich als Ablenkungsmanöver kritisiert.

05.09.2019 - 16:32:25

Greenpeace: Nationaler CO2-Zertifikatehandel nur Ablenkungsmanöver. "Mit dem von der Union geplanten Preisdeckel entfaltet der Handel selbst nach seiner Einführung keinerlei Wirkung. Das ist Klimaschutz als Fatamorgana: scheinbar in Reichweite, wird aber nie Wirklichkeit", kritisierte der Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, Martin Kaiser, am Donnerstag.

Mit einem Einstiegspreis unterhalb von 80 Euro pro Tonne CO2 und ohne eine zügige Steigerung auf 180 Euro werde ein Zertifikatehandel nicht die nötige Wirkung entfalten, warnte Kaiser. Bislang planen Union-Politiker demnach, den Preis bei etwa 27 Euro zu deckeln.

Ein nationaler Zertifikatehandel brauche Jahre, die man angesichts der Klimakrise längst nicht mehr habe, warnte Greenpeace. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfe "wichtige Weichenstellungen wie den Ausstieg aus Diesel und Benzin, einen Kohleausstieg, der zu den Pariser Klimazielen passt und einen deutlichen Abbau der Tierbestände nicht länger durch Schaufensterpolitik verzögern."

@ dpa.de

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