Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Deutschland, Volkswirtschaft

POTSDAM - Die globale Temperatur steigt nach Forscherangaben derzeit schneller an als jemals zuvor in den Millionen von Jahren der Erdgeschichte, die Klimaforscher rekonstruieren können.

09.08.2019 - 08:07:24

Forscher: Mensch erzeugt unvergleichliche Temperatursteigerung. Seit 50 Jahren werde es im Schnitt global über Land und Ozeanen pro Jahrzehnt um rund 0,2 Grad wärmer, erläuterte Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Eine solche über viele Jahre andauernde Steigerung sei unerreicht zumindest in den vergangenen drei Millionen Jahren, für die es viele quantitative Temperatur-Rekonstruktionen gebe, und möglicherweise sogar in den vergangenen 60 Millionen Jahren.

"Zum Vergleich: Die Erdtemperatur ist nach dem Maximum der jüngsten Eiszeit vor etwa 20 000 Jahren innerhalb von 10 000 Jahren um etwa 5 Grad angestiegen", so Ganopolski. "Das ist eine durchschnittliche Erwärmung von etwa 0,005 Grad pro Jahrzehnt, also rund 40 Mal langsamer als derzeit." Vor gut 10 000 Jahren begann der Mensch mit dem Ackerbau.

Es gibt laut Ganopolski mehr oder weniger glaubhafte globale Temperatur-Rekonstruktionen für die vergangenen 60 Millionen Jahre, aber nicht für die Zeit davor. Grundlagen sind etwa Ablagerungen in den Ozeanen, von Organismen oder verschiedenen Atomsorten (Isotopen). Die CO2-Konzentration lasse sich durch direkte Messungen nur für die vergangenen 800 000 Jahre zuverlässig rekonstruieren - und zwar aus Proben von Eisbohrkernen in der Antarktis. Ältere Zahlenangaben beruhten aus indirekten Messungen und widersprächen sich häufig. "Die Daten aus der Paläoklimatologie unterstützen jedenfalls die Auffassung, dass CO2 ein sehr wichtiger Klimafaktor ist", betonte Ganopolski.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten. Bei der Erstellung der Meldungen wird regelmäßig das Sechs-Augen-Prinzip (Erstellung, Prüfung, zusätzliche Freigabe) angewendet. Jede/r Redakteur/in der dpa-AFX unterzeichnet einen internen Code of Conduct, der spezifische dpa-AFX Regelungen zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt und deren Einhaltung dpa-AFX individuell mit einem externen Audit überprüfen lassen kann. FRANKFURT - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. (Boerse, 22.08.2019 - 04:46) weiterlesen...

WHO will mehr Studien über Folgen von Mikroplastik im Trinkwasser. Das gelte für die Verbreitung dieser Partikel und auch für die Risiken, teilte die WHO am Mittwoch in Genf mit. "Basierend auf den begrenzt verfügbaren Informationen scheint Mikroplastik im Trinkwasser auf dem jetzigen Niveau kein Gesundheitsrisiko darzustellen", so die WHO-Expertin Maria Neira. Andere Verunreinigungen des Wassers seien aus heutiger Sicht wesentlich bedeutsamer, sagte WHO-Experte Bruce Gordon. GENF - Die Vorkommen von Mikroplastik im Trinkwasser und seine etwaigen gesundheitlichen Auswirkungen müssen nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch viel genauer untersucht werden. (Boerse, 22.08.2019 - 02:04) weiterlesen...

Macron will von Johnson Erläuterungen zu Brexit-Plänen. Eine Neuverhandlung des EU-Austritts auf der Grundlage der britischen Vorschläge sei "keine Option", sagte Macron laut Nachrichtenagentur AFP am Mittwochabend bei einem Presseempfang in Paris. Dies sei auch stets von dem EU-Chefverhandler Michel Barnier deutlich gemacht worden. PARIS - Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat unmittelbar vor einem Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson Erläuterungen zu dessen Brexit-Plänen gefordert. (Wirtschaft, 21.08.2019 - 22:23) weiterlesen...

Osram macht Weg frei für AMS-Angebot. Vorstand und Aufsichtsrat von Osram hätten das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS aufgehoben und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in München mit. Das voraussichtlich bis Anfang Oktober laufende Angebot soll bei 38,50 Euro in bar pro Aktie liegen und eine Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent haben. MÜNCHEN - Der Lichtkonzern Osram macht den Weg frei für ein Übernahmeangebot des österreichischen Chipkonzerns AMS . (Boerse, 21.08.2019 - 21:20) weiterlesen...

Devisen: Euro nach Sitzungsprotokoll der US-Notenbank knapp unter 1,11 US-Dollar. Bereits im europäischen Geschäft hatten sich die Kursausschläge in engen Grenzen gehalten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1089 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1104 (Dienstag: 1,1076) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9006 (0,9029) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat sich im US-Handel am Mittwoch knapp unter 1,11 US-Dollar bewegt. (Boerse, 21.08.2019 - 21:07) weiterlesen...

Altersgrenze: IWF-Direktorium bereitet Weg für neue Chefin Georgiewa. Die Änderung würde den Weg für die Bulgarin Kristalina Georgiewa (66) als neue IWF-Chefin freimachen. Laut IWF-Satzung durfte der Direktor oder die Direktorin zum Zeitpunkt der Ernennung bislang nicht älter als 65 sein. WASHINGTON - Der Vorstand des Internationalen Währungsfonds hat dem obersten Gremium der Organisation eine Aufhebung der Altersgrenze für den Posten des IWF-Direktors empfohlen. (Wirtschaft, 21.08.2019 - 20:58) weiterlesen...