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Vermischtes, HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam - Dass Viren mutieren, ist normal.

13.04.2021 - 11:08:01

CovRadar: Wissenschaftler entwickeln neue Plattform zur kontinuierlichen ?berwachung von SARS-CoV-2-Mutationen. Doch Mutationen k?nnen gro?e Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen und die Ma?nahmen zu deren Eind?mmung haben und m?ssen daher kontinuierlich ?berwacht werden.

Potsdam - Dass Viren mutieren, ist normal. Doch Mutationen k?nnen gro?e Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen und die Ma?nahmen zu deren Eind?mmung haben und m?ssen daher kontinuierlich ?berwacht werden. Erst vor wenigen Monaten informierten die britischen Gesundheitsbeh?rden ?ber eine neue Variante von SARS-CoV-2, die deutlich ansteckender ist. Kurz darauf wurden weitere "Variants of Concern" in S?dafrika und Brasilien entdeckt, die sich nun weltweit ausbreiten, auch in Deutschland.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), des Robert Koch-Instituts (RKI), des Europ?ischen Virus-Bioinformatik Instituts (EVBC) und der Medizinischen Hochschule Hannover haben daher gemeinsam mit CovRadar eine neue interaktive Plattform zur molekularen ?berwachung des Corona-Spike-Proteins entwickelt, auf das die meisten Impfstoffe abzielen. Sie verbindet einen Analyseprozess und eine Web-Anwendung, die die Analyse und Visualisierung von ?ber einer Million Sequenzen erm?glichen. Daf?r erstellt CovRadar aus Genomregionen ein multiples Sequenz-Alignment und bestimmt daraus Varianten, Konsensus-Sequenzen und phylogenetische Stammb?ume. Die Ergebnisse werden in einer interaktiven PDF-?hnlichen App pr?sentiert, die eine schnelle, einfache, exportierbare und flexible Auswertung erm?glicht. Dabei sind durch die vielf?ltigen Filteroptionen sowohl Echtzeit- als auch retrospektive Analysen m?glich. Gleichzeitig erlaubt eine interaktive Deutschland-Karte auch die Betrachtung der Verbreitung von Mutationen in verschiedenen Regionen. CovRadar ist frei zug?nglich unter: https://covradar.net/ und wird auch vom Krisenstab des Robert Koch-Instituts (RKI) genutzt.

"Unser Ziel ist es, Sequenzinformationen ?ber die neue Plattform CovRadar leichter und nutzerfreundlicher zug?nglich zu machen, insbesondere f?r Virologen und Epidemiologen sowie den Krisenstab des RKI, damit wir notfalls sehr schnell auf Mutationen reagieren k?nnen", so Prof. Dr. Bernhard Renard, Leiter des Lehrstuhls Data Analytics and Computational Statistics und des CovRadar-Projekts am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Robert Koch-Instituts (RKI). "Das HPI konnte hier in kurzer Zeit eine entsprechend skalierbare Plattform mit den verschiedenen Visualisierungsm?glichkeiten beisteuern und eine Basis f?r die schnelle Interpretation am RKI liefern.

Kurzprofil CovRadar

CovRadar (https://covradar.net/) ist eine neue interaktive und frei zug?ngliche Plattform zur kontinuierlichen molekularen ?berwachung von SARS-CoV-2-Mutationen. Ziel der gemeinsam von Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts (RKI), des Europ?ischen Virus-Bioinformatik Instituts (EVBC), der Medizinischen Hochschule Hannover und des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) entwickelten und vom Bundesministerium f?r Bildung und Forschung gef?rderten Plattform de.NBI ist es, insbesondere Virologen und Epidemiologen Sequenzinformationen und -daten ?bersichtlich in Echtzeit zur Verf?gung zu stellen, damit diese auf Mutationen schnell und effizient reagieren k?nnen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut (HPI)

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universit?res Exzellenz-Zentrum f?r Digital Engineering ( https://hpi.de/ ). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakult?t des HPI und der Universit?t Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudieng?ngen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" k?nnen darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenpl?tze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule f?r Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet j?hrlich 240 Pl?tze f?r ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professorinnen und Professoren sowie ?ber 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten t?tig. Es betreibt exzellente universit?re Forschung in seinen IT-Fachgebieten, dem HPI Digital Health Center und seinen HPI Research Schools f?r Doktoranden mit Forschungsau?enstellen in Kapstadt, Haifa, Irvine und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen gro?er, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen f?r alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:

Pressekontakt: mailto:presse@hpi.de Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, mailto:christiane.rosenbach@hpi.de Carina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177, mailto:carina.kretzschmar@hpi.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22537/4887288 HPI Hasso-Plattner-Institut

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