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Regierungen, Russland

POTSDAM - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Verständnis für die umstrittenen Äußerungen seines sächsischen Amtskollegen Michael Kretschmer (CDU), die Russland- Sanktionen zu beenden.

10.06.2019 - 16:47:24

Woidke versteht Kretschmers Forderungen nach Sanktionsende. Der "Bild"-Zeitung sagte Woidke, da die Unternehmen in Ostdeutschland häufig viele Wirtschaftsbeziehungen zu Russland haben, setze man auf Dialog und wirtschaftlichen Austausch. Die Gespräche gerade in Sankt Petersburg seien dazu sicherlich hilfreich gewesen. Deshalb gelte für ihn weiterhin der Dialog, auch wenn er mühsam sei - und ein Aussetzen der Sanktionen, wenn es bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarung vorwärtsgehe. Deutsche Alleingänge brächten nichts. "Aber wir können Türöffner für Lösungen sein", sagte Woidke der Zeitung.

Kretschmer hatte Russlands Präsidenten Wladimir Putin auf dem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg getroffen, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) teilnahmen. Dass Putin dort nicht nur Staats- und Regierungschefs trifft, ist üblich. "Russland ist ein strategisch wichtiger Partner, für eine bessere Beziehung brauchen wir ein Ende der Sanktionen", hatte Kretschmer nach dem Treffen geschrieben.

@ dpa.de

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