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Deutschland, Volkswirtschaft

Politik muss mehr tun gegen Corona - 3G am Arbeitsplatz

02.11.2021 - 17:03:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 02.11.2021 - 17.00 Uhr

BERLIN - Die Wirtschaft schlägt wegen der steigenden Corona-Zahlen Alarm. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft verlangte, dass Arbeitgeber den Impfstatus ihrer Beschäftigten erfragen dürfen. Industriepräsident Siegfried Russwurm forderte Bund und Länder auf, deutlich mehr zu tun. "Die Politik droht den gleichen Fehler zu machen wie im Herbst vorigen Jahres, als die Politik vor konsequenten und zentral wirksamen Maßnahmen zurückschreckte", sagte Russwurm der Deutschen Presse-Agentur.

ROUNDUP: Lieferprobleme drücken Industriestimmung im Euroraum

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Oktober erneut eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit gab zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 58,3 Zähler nach, wie Markit am Dienstag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Erstschätzung hatte 58,5 Punkte ergeben. Nachschubprobleme aufgrund weltweiter Lieferengpässe hätten für Produktionsunterbrechungen und geringere Auftragszuwächse gesorgt, erklärte Markit.

ROUNDUP/Zank um britische Fischereilizenzen: Paris setzt Ultimatum aus

PARIS/LONDON - Im Streit zwischen Paris und London um Fischerei-Lizenzen nach dem Brexit haben sich beide Seiten auf weitere Gespräche geeinigt. Eine Eskalation ist damit vorerst abgewendet.

Tschechien führt Euro auch nach Regierungswechsel nicht ein

PRAG - Auch nach dem erwarteten Regierungswechsel wird Tschechien vorerst nicht der Eurozone beitreten. Das kündigten Vertreter der bei der Parlamentswahl im Oktober siegreichen Oppositionsparteien nach einem Bericht der Nachrichtenagentur CTK am Dienstag an. Ein solches Vorhaben wäre für das Land derzeit nicht vorteilhaft, außerdem erfülle man ohnehin noch nicht die Defizitkriterien für eine Euro-Einführung, erklärten die Politiker am Rande von Koalitionsverhandlungen in Prag.

London begrüßt Aussetzen von Ultimatum durch Paris in Fischereistreit

LONDON - Die britische Regierung sieht sich nach dem Aussetzen des französischen Ultimatums im Fischerei-Streit bestätigt. "Wir begrüßen, dass Frankreich von den Drohungen vom vergangenen Mittwoch Abstand genommen hat", sagte der britische Umweltminister George Eustice am Dienstag dem Nachrichtensender Sky News.

Ökonomen für höheres Renteneintrittsalter

BERLIN - Mitten in den Koalitionsverhandlungen haben sich Ökonomen für ein höheres Renteneintrittsalter ausgesprochen. Um die gesetzliche Rentenversicherung langfristig zu stabilisieren, sollte das Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2031 angehoben und an die Entwicklung der ferneren Lebenserwartung gekoppelt werden, heißt es in einer am Dienstag vorgestellten Studie des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Marktwirtschaft, des Kronberger Kreises. Mitglied ist unter anderen der frühere Vorsitzende der "Wirtschaftsweisen", Lars Feld.

US-Präsident Biden begrüßt Initiative zum Schutz der Wälder

GLASGOW - US-Präsident Joe Biden begrüßt und unterstützt den auf der Weltklimakonferenz geschlossenen Pakt von mehr als 100 Staaten, bis 2030 die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften zu stoppen. Der Erhalt der Wälder sei unverzichtbar, um die gemeinsamen Ziele beim Klimaschutz zu erreichen, sagte er am Dienstag in Glasgow auf einer Veranstaltung der britischen Regierung, die der COP26 vorsitzt. Hinzu kommen müssten der Schutz des Wassers, der Artenvielfalt sowie indigener Gemeinschaften.

Eurozone: Industriestimmung trübt sich weiter ein

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Oktober erneut eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit gab zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 58,3 Zähler nach, wie Markit am Dienstag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Erstschätzung hatte 58,5 Punkte ergeben. Nachschubprobleme aufgrund der weltweiten Lieferengpässe hätten für Produktionsunterbrechungen und geringere Auftragszuwächse gesorgt, kommentierte Markit.

Baerbock mahnt Verbindlichkeit beim Klimaschutz an

BERLIN - Zu Beginn des dritten Tages der UN-Klimakonferenz hat die Grünen-Bundesvorsitzende Annalena Baerbock konkrete Abmachungen von den Teilnehmern verlangt. "Es braucht endlich Verbindlichkeit", sagte Baerbock am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir haben ja kein Erkenntnisproblem. Dass wir dringend, dringend handeln müssen, das wissen wir eigentlich seit Jahren. Dass wir mit den Klimaplänen der Nationalstaaten nicht auf den 1,5-Grad-Pfad kommen, das ist auch bekannt."

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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