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Regierungen, USA

PJÖNGJANG - Im Streit um sein Atomwaffenprogramm hat Nordkorea verdeckte Warnungen in Richtung der USA ausgestoßen.

03.12.2019 - 07:57:24

Nordkorea mit verdeckten Warnungen in Richtung USA. In Anspielung auf eine von Nordkorea selbst gesetzte Frist bis zum Jahresende erklärte das Außenministerium in Pjöngjang am Dienstag, es sei "ganz den USA überlassen, zu wählen, welches Weihnachtsgeschenk sie erhalten". Nordkorea habe es nicht mehr nötig, "zu verbergen, was es von nun an tun wird", wurde der für USA-Fragen zuständige Vizeaußenminister Ri Thae Song zitiert. Konkreter wurde Ri nicht.

Nordkorea-Experten und Medien in Südkorea sehen hinter der Erklärung die Drohung, dass Nordkorea sein Moratorium für Atomversuche sowie den Test von Langstreckenraketen aufheben könnte. Experte Ankit Panda schrieb auf Twitter, Ris Äußerungen könnten "Vorbereitungen für Aktivitäten nach dem Neujahr andeuten, die leicht von Satelliten beobachtet werden können, zum Beispiel die Vorbereitung eines Satellitenstarts in Sohae".

Nordkorea Vizeaußenminister unterstellte den USA, mit ihrem Wunsch für einen Dialog tricksen zu wollen. Die US-Regierung wolle Nordkorea hinhalten und den Dialog für eigene politische Interessen nutzen.

Die Führung in Nordkorea hatte zuletzt in mehreren Erklärungen deutlich gemacht, an neuen Atomgesprächen mit den USA nicht interessiert zu sein, solange Washington keine neue Vorschläge mache. Pjöngjang setzte eine Frist dafür bis zum Ende des Jahres.

Die Verhandlungen sind seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im Februar in Vietnam nicht mehr vorangekommen. Beide Seiten konnten sich nicht über den Abbau der nordkoreanischen Atomwaffen einigen.

@ dpa.de

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