Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

Pflicht zum Insolvenzantrag für bestimmte Firmen weiter ausgesetzt

12.02.2021 - 11:16:26

Pflicht zum Insolvenzantrag für bestimmte Firmen weiter ausgesetzt. BERLIN - Zur Entlastung in der Corona-Krise bleibt die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags für bestimmte Unternehmen bis zum 30. April ausgesetzt. Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat der Verlängerung der zuletzt nur bis Ende Januar vorgesehenen Regelung zu.

Demnach sollen Unternehmen, die Leistungen aus den Corona-Hilfsprogrammen erwarten können, von der Pflicht zum Insolvenzantrag ausgenommen werden. Das gilt aber nur für Anträge auf Hilfszahlungen, die zwischen dem 1. November 2020 und dem 28. Februar 2021 gestellt werden. Falls eine Antragstellung in diesem Zeitraum etwa aus technischen Gründen nicht möglich war, gilt die Sonderregelung auch für Unternehmen, die die Bedingungen für die Hilfen erfüllen würden. Firmen, die offensichtlich keine Chance auf die Unterstützung hätten oder die auch mit dem Unterstützungsgeld in die Insolvenz rutschen würden, bleiben aber ausgenommen.

Normalerweise muss ein Insolvenzantrag spätestens drei Wochen nach Eintritt eines Insolvenzgrunds gestellt werden. Wegen der Pandemie hatte die Bundesregierung im vergangenen Frühjahr die Meldepflichten für Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit außer Kraft gesetzt. Für Zahlungsunfähigkeit gilt die Antragspflicht seit Oktober wieder, für überschuldete Firmen soll sie nun weiter bis Ende April ausgesetzt bleiben.

Wer seine Steuererklärung vom Fachmann machen lässt, bekommt zudem mehr Zeit: Steuerberaterinnen und -berater können die Erklärung für 2019 bis Ende August einreichen statt wie sonst üblich nur bis Ende Februar. Das wird mit der starken Auslastung der Steuerberater bei der Beantragung der Corona-Hilfen begründet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Abgelehnte Landesliste: Grüne kündigen Beschwerde an. "Es wird auf jeden Fall Beschwerde eingereicht", sagte die kommissarische Landesgeschäftsführerin Nadja Doberstein am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Nach einer Beschwerde muss dann der Bundeswahlausschuss über die Zulassung der Liste entscheiden. "Ich gehe davon aus, dass das alles doch noch Bestand haben wird", sagte Doberstein. SAARBRÜCKEN - Die saarländischen Grünen wollen gegen die Ablehnung ihrer Landesliste für die Bundestagswahl durch den Landeswahlausschuss vorgehen. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 18:13) weiterlesen...

Landesliste der Grünen im Saarland zur Bundestagswahl abgelehnt. Grund sei der Ausschluss von Delegierten bei der Aufstellungsversammlung zur Liste, teilte die Landeswahlleitung am Freitag nach einer mehrstündigen Sitzung des Landeswahlausschusses mit. Dies sei ein schwerer Fehler gewesen und verletze das Demokratieprinzip. SAARBRÜCKEN - Der Landeswahlausschuss im Saarland hat die Landesliste der Grünen für die Bundestagswahl abgelehnt. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 17:33) weiterlesen...

Lukaschenko erwartet weiteren Druck des Westens auf Belarus. Er rechne mit "mittelbarem Druck auf unsere östlichen Verbündeten und Partner", sagte Lukaschenko belarussischen Medien zufolge am Freitag. MINSK - Der autoritäre belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko erwartet nach einem Treffen von Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja mit US-Präsident Joe Biden weiteren Druck aus dem Westen auf sein Land. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 16:50) weiterlesen...

Vor Bundestagswahl: SPD-Kampagne für Corona-Impfungen auf Mallorca. Seit Donnerstag seien auf der Insel vor allem an der Partyhochburg Playa de Palma große Plakatwände mit dem Schriftzug SPD und Aufrufen zum Impfen zu sehen, schrieb die "Mallorca Zeitung". PALMA - Zwei Monate vor der Bundestagswahl wirbt die SPD mit einer Plakatkampagne auf der bei Deutschen beliebten Urlaubsinsel Mallorca für Corona-Impfungen. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 16:48) weiterlesen...

US-Regierung drängt Mitarbeiter zur Corona-Spritze. Angestellte, die keinen Impfnachweis vorlegen können, sollen künftig stets eine Maske tragen müssen und ein bis zwei Mal pro Woche auf eine mögliche Infektion getestet werden, wie US-Präsident Joe Biden am Donnerstag (Ortszeit) erklärte. Um die Impfquote in der Bevölkerung anzuheben, fordert er Bundesstaaten und Kommunen zudem auf, jeder neu geimpften Person eine Belohnung von 100 US-Dollar (85 Euro) zu zahlen. WASHINGTON - Angesichts einer neuen Corona-Welle und einer stockenden Impfquote drängt die US-Regierung mehrere Millionen Mitarbeiter mit neuen Regeln zur Impfung. (Wirtschaft, 30.07.2021 - 16:10) weiterlesen...

ROUNDUP/Corona in Großbritannien: Die Hoffnung nach dem Knick in der Kurve. LONDON - Nachdem Boris Johnson seine Landsleute am 19. Juli mit der Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen in England in die Freiheit entließ, konnte man mit vielem rechnen. Eins jedoch erwartete eigentlich niemand: dass die Infektionszahlen fallen würden. Selbst Gesundheitsminister Sajid Javid hatte es als "unvermeidlich" bezeichnet, dass der "Freedom Day" einen Anstieg nach sich ziehen würde. Doch es kam erst einmal anders. ROUNDUP/Corona in Großbritannien: Die Hoffnung nach dem Knick in der Kurve (Wirtschaft, 30.07.2021 - 15:56) weiterlesen...